Gedanken zum DCF77

Ich bin gerade beim Surfen auf den Wiki-Eintrag zur Umsetzung der Sommerzeit in Deutschland gestoßen. Ich Zitiere mal einen Satz:

Sie gehen an alle öffentlichen und privaten Funkuhren, an die Steuertechnik von Kraft– und Umspannwerken, die Uhren der Deutschen Bahn AG, die Fahrsteuerung der U-Bahnen, die Anlagen der Flugsicherung und rund 50.000 Verkehrsampeln.

OK, ich nutze bei den wichtigsten Systemen neben DCF77 noch NTP als Referenz, aber viele Geräte vertrauen nahezu Blind auf das Funksignal, also mal ein Gedanke dazu: Das Signal wird auf 77,5kHz gesendet, per Modulation werden u.A. die Zeitdaten als BCD übertragen. Was wäre wenn man das Signal überlagert und die Informationen manipuliert? Zwar gibt es eine Prüfziffer, aber keine Authentifizierung o.Ä. – und was macht z.B. eine Kraftwerkssteuerung wenn sie nur Funk beherzigt und die Uhr plötzlich ein paar Tage nach vorne springt?

Ein Gedanke zu „Gedanken zum DCF77“

  1. DCF läuft zwar immer, gesynct wird aber i.d.R. nur des Nächtens ein mal. Und da könnte(!) man noch auf +/- x Sekunden filtern und den Rest per interner Kalenderuhr.

    Aber mal 24h beim Bahnhof +5 Minuten zu senden währe da schon mal interessant 🙂

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