BitBastelei #236 – Arduino-Temperaturmessung mit Thermoelement & MAX6675

Üblicherweise nutze ich für Temperaturmessungen den DS18B20, einen 1Wire-Sensor, welcher die Temperatur digital an den genutzten Mikrocontroller übermittelt. Hat man jedoch mit höheren Temperaturen zu tun muss man sich etwas anderes suchen: Maximal 80°C sind in guter Genauigkeit möglich. Wer in heißeren Umgebungen spielt kann z.B. ein K-Thermoelement nutzen, welches vielen von ihrem Multimeter bekannt sein dürfte. Zusammen mit einem MAX6675 lassen sich auch diese einfach an Controllern nutzen.

Als Beispiel verbinde ich ein solches Thermoelement mit MAX6675, einem Arduino und einem OLED-Display um die Temperatur eines Backofens im Auge zu behalten – und das genauer als das Original-Thermostat.

Links:

Windows: Wo ist Java?

Ich bin von Linux ja irgendwie verwöhnt: Alle Binärdateien sind üblicherweise unter /usr/bin und lassen sich direkt über den Namen des Programms aufrufen. Unter Windows gibt es mit $PATH zwar eine ähnliche Funktion, jedoch ist dort meist nur der Systempfad eingetragen. Da es für fast jedes Programm ein eigenes Verzeichnis gibt hat man so keine direkte Möglichkeit ein Programm zu starten ohne an den Systemvariabeln herumzueditieren.

In vielen Fällen nicht wirklich ein Problem – einmal gefunden kann man den Pfad in seinen Scripten hinterlegen und so die Software ansprechen. Leider ist das bei Programmen wie Java nicht so einfach: Diese legen ein Verzeichnis mit der Versionsnummer an, z.B. C:\Program Files\Java\jre_8.0.121\bin\java.exe. Ergebnis: Nach jedem Update versteckt sich die gesuchte EXE an einer anderen Stelle.

Hier ein Quick&Dirty CMD, welches die Java-Binary aufspüren sollte. Nicht Ideal, da z.B. nur das Systemlaufwerk unterstützt wird und diverses Errorhandling fehlt, aber immerhin zuverlässiger als hardcoded…

 

BitBasics – Stromzangen & Zangenmultimeter

Mit einem Multimeter Strom zu messen ist nicht schwer – aber auch etwas nervig, denn hierzu muss man das Kabel zwischen Spannungsquelle und Last auftrennen. Spätestens wenn diese verlötet sind oder man das Kabel durchschneiden müsste, ist die Laune schnell im Keller. Mit Stromzangen bzw. Zangenmultimetern kann man den fließenden Strom auch ganz ohne dieses Auftrennen messen. Wie das funktioniert und was dahinter steht wollen wir uns hier kurz anschauen.

BitBastelei #234 – WS2812B (Neopixel) Uhr

Die WS2812B, auch bekannt als Neopixel, sind RGB-LEDs mit internem Steuer-IC, welche sich über einen einzelnen Datenpin kaskadieren und separat ansteuern lassen. Als in meinem Feed ein Angebot für ¼-Kreise mit 15 dieser LEDs durchtickerte war der Plan schnell klar: 4 ¼-Kreise á 15 LEDs macht 60 LEDs. Passend für eine Uhr. Mal schauen, ob es auch funktioniert.
Zur Zeithaltung kommt ein DS3231 zum Einsatz – ein I²C-Chip, welcher speziell für Uhren gedacht ist und genauer funktioniert als die internen Taktgeber der üblichen µCs.

Inhalt:

  • 00:00 LED-Module & Aufbauplan
  • 08:22 LED-Test mit Adafruit-Library
  • 12:32 Warum RTC statt Systemtakt / millis()?
  • 17:05 Blick auf die Software
  • 34:13 Uhr in Aktion

Code:

Links:

BitBastelei #233 – Powerbank-Vergleich

Powerbanks sind auch nach dem letzten Pokemon-Hype noch überall anzutreffen. Für eine längere Tour war ich auf der Suche nach einigen Modellen, die meine Geräte längere Zeit versorgen können. Mindestens 3.5Ah sollten es sein, 2A am Ausgang und natürlich so günstig wie möglich.


Inhalt

01:24 Meine Anforderungen
02:28 Technische Daten laut Hersteller
05:13 Erster Blick: Swees RJ-PB08
08:50 Erster Blick: Aukey PB-N42
12:31 Erster Blick: Momoho 4000
15:02 Erster Blick: Poweradd Pilot X7
20:21 Messwerte: Größe & Gewicht
21:15 Messwerte: Kapazität
24:28 Messwerte: Laden
26:15 USB-Spannungen & Signaling
28:30 Messwerte: Entladespannung
31:07 Messwerte: PowerOn/Off & USV-Modus
33:52 Fazit: Preis/Gewicht
35:31 Fazit: Persönliche Rangliste


Getestete Modelle

Die Aukey PB-N42 ist ein guter Kompromiss zwischen Größe und Kapazität. Die versprochenen 10Ah kann sie gut erfüllen, auch alle anderen Werte erfüllen die Erwartungen. Die eingebaute Taschenlampe ist ebenfalls praktisch. Für aktuell 18,99€ ist sie jedoch vergleichsweise teuer.


Die Poweradd Pilot X7 ist optisch nichts anderes als eine große Variante des Aukey-Modells. Die 20Ah werden gut erfüllt, die Ausgangsspannungen könnten etwas stärker sein. Mit 15,99€ ist sie mein Preis-Tipp für alle, die für wenig Geld möglichst viel Leistung bekommen möchten und sich am hohen Gewicht nicht stören.


Die Swees RJ-PB08 hinterlässt bei mir ein gemischtes Bild: Was Ein- und Ausgangsströme angeht macht sie eine mehr als gute Figur, die gemessene Kapazität erscheint jedoch für versprochene 20Ah etwas schwach, dafür ist sie für diese Größe sehr leicht und somit ein praktischer Begleiter. Am Ende sind es Kleinigkeiten wie das glänzende – und damit schnell mit Fingerabdrücken übersäte – Gehäuse, die falschrum montieren USB-Buchsen sowie der kleine Abstand zwischen selbigen, welche mir die Nutzung eher nervig erscheinen lassen. Für 19,99€ hätte ich mehr erwartet.


Zuletzt kommt mit der Momoho ein kleineres Modell hinzu. Klein, leicht und mit dunkelblauer Lederoptik sicher nichts, was sich in der Hosentasche verstecken muss. Zumindest wenn man nicht auf die Technik schaut. Zwar kann sie die versprochenen Ströme abgeben, was bei Geräten dieser Größe eher selten ist, jedoch sind Kapazität und Effizient weit unter dem, was in meinen Augen als akzeptabel durchgehen würde. Wer nicht auf die Optik steht sollte die 10,20€ lieber in andere Geräte investieren.


Weitere Links


Rohdaten

Wer statt meiner Ausführungen lieber nackte Zahlen haben möchte: Im Open Document Spreadsheet Powerbankvergleich Rohdaten finden sich all meine Messwerte sowie Lade- und Entladekurven der Geräte.


Disclaimer

Auch wenn es meine Bewertungen, wie ihr wisst, ohnehin nicht beeinträchtigen würde: Alle Modelle habe ich mir selbst gekauft, es gab kein Sponsoring oder andere Zuwendungen durch Hersteller, Händler & Co. Es werden Affiliate-Links zu Amazon verwendet.

Video: Karnevalsumzug Miesenheim

Analog zu den letzten Jahren war ich auch dieses mal mit meiner Kamera in Miesenheim unterwegs. Leider diesmal etwas kürzer, da die Vorbereitungszeit etwas knapp war und viele Gruppen Musikanlagen zur Beschallung verwendeten, deren Inhalt ich aus urheberrechtlichen Gründen hier vermeiden muss. Wer dennoch einen  Blick auf den Umzug werfen möchte wird wie immer auf YouTube fündig:

BitBastelei #232 – Feinstaubsensor im Eigenbau

Feinstaub ist in letzter Zeit immer wieder in den Nachrichten zu hören – kleine Staubpartikel, welche bis in die Lunge vordringen und gesundheitliche Risiken bergen können. Mit dem SDS011 ist ein erschwinglicher Sensor verfügbar, mit welchem man schnell und einfach eine lokale Messstation aufbauen kann.

In diesem Video gehen wir vom ersten Blick bis zum Auslesen alle Schritte durch, welche ich nach Erhalt des Sensors durchführte. Wer einfach nur Messwerte lesen möchte kann natürlich auch einfach die fertige Firmware von Luftdaten.info verwenden. Ich erarbeite Sensordaten und Protokoll, schreibe eine Testsoftwate am Rechner und portiere sie zusammen mit einer Cloud-Anbindung auf den ESP8266.

Inhalt:

00:00 Der Sensor
03:33 Technische Daten
09:56 Das Protokoll
17:15 Sensorwerte am PC interpretieren
23:05 Datensammlung in der Cloud: Thingspeak
26:09 Sensorwerte mit Arduino/ESP8266
42:12 ESP8266-Hardware
43:00 Vergleich mit staatlicher Messstation
45:40 Fazit & Ausblick

Links:

00:26 http://www.codefor.de/stuttgart
00:34 http://www.stuttgart.de/feinstaubalarm
01:50 http://en.wikipedia.org/wiki/File:Particlecounter.jpg
03:33 http://www.luftdaten.info
04:45 http://inovafitness.com/software/SDS011%20laser%20PM2.5%20sensor%20specification-V1.3.pdf
09:58 http://cl.ly/ekot
23:05 http://www.thingspeak.com
26:18 https://github.com/nothans/ESP8266/blob/master/examples/RSSI_to_ThingSpeak.ino

PHP-Testcode:
https://gist.github.com/adlerweb/5ea58beb8a6bee3422932983c5c8ae92
Arduino-Testcode:
https://gist.github.com/adlerweb/ce23c61179bec3433279da6c2e7ff969

BitBastelei #231 – Onion Omega 2 als 3D-Druck-Steuerung

Der Onion Omega 2 ist ein kleines und günstiges Bastelboard, welches sich zwischen kleinen Mikrocontrollern wie Arduino/ESP8266 und den großen Mini-Computern wie dem Raspberry Pi platziert. Mit 580MHz, 64MB RAM und integriertem WLAN wird er für „Internet of Things“-Anwendungen angepriesen.
In diesem Video werden wir einen Blick auf die technischen Daten werfen, uns die Einrichtung anschauen und letztendlich mittels OctoPrint dem 3D-Drucker der letzten Folge ein Webinterface verpassen.

Inhalt

  • 00:00 Der Omega 2
    • 01:10 Technische Daten
    • 03:13 Anschlüsse
    • 04:26 Docks und Module
  • 05:42 Erster Start & Einrichtung
  • 07:50 ?-Ware
  • 08:56 Einsatzplanung
    • 09:28 Requirements
    • 09:57 Speichererweiterung per USB-Stick
    • 13:36 Requirements Versuch 2
    • 14:57 RTFM…
    • 16:09 Octoprint Einrichtung
    • 18:24 Octoprint mit Webcam
  • 20:54 Fazit

Links

Thunderbird: Couldn’t load XPCOM

Diese Meldung weist erst mal darauf hin, dass die Installation beschädigt ist. Dies kommt häufig vor, wenn der Updater unterbrochen wird oder ein übereifriger Virenscanner genutzt wird. Eine Reparaturinstallation ist meist keine schlechte Idee – hierzu einfach die aktuelle Installation von der Webseite ohne vorherige Deinstallation ausführen. E-Mails und Einstellungen bleiben hierbei zu großen Teilen erhalten. Zeigt dies keine Wirkung kann auch ein Blick auf die Dateirechte nicht schaden – in meinem Fall war für den Ordner bzw. dessen Dateien das Execute-Recht verweigert.

Warning: Nerd inside