Archiv der Kategorie: Software

Alles was mit Software zu tun hat

Wenn Spiele auf Linux treffen…

Eigentlich eine (fast) unmögliche Konstellation: Linux und Spielen. Für mich was bisher kein Problem: Für Zwichendurch Amagetron, zum “ernster” Zocken Enemy Territory und um Dampf ab zu lassen UT – alles Spiele, bei denen eine Linux-Version verfügbar ist. Trotzdem – ab und zu möchte man auch was anderes raussuchen. Ich habe z.B. wieder Command & Conquer Generals entdeckt – und ein paar Freunde würden gerne mal wieder die Battlefield 2 DEMO auspacken.

Dumm nur, dass es diese Spiele nicht für Linux gibt – ok, kein Wunder, ist ja auch EA – das funktioniert ja noch nicht mal unter Windows richtig. Gott sei Dank brachte und Bob Amstadt 1993 die schöne Software WINE. Dummerweise bin ich faul – sehr Faul. So faul, dass ich eine weitere Non-Opensource-Software hinzufügen musste. Cedega. Eigentlich hab ich mir nicht viel erwartet, aber das im Sonderangebot war kann man ja mal reinschaun.

Also zuerst die Aktuelle Version 5.1.3 organisiert und getestet – nix. Keines meiner Spiele wollte laufen. Aber da es ja immernoch die Community gibt kam ich dann recht schnell auf die “alte” 5.0er-Version. CnC läuft, BF2 läuft – und alles sogar mit 3D-Beschleunigung unf fast ohne Ruckler. Leider untestützt cedega nativ kein arts, sodass der Sound ziemlich hinterher hinkt, wenn z.B. nebenbei TS läuft, aber immerhin – mehr als ich erwartet habe.

Ach ja… Hersteller

Kennt jemand Dell? Das ist dieser große Computerhersteller der eigentlich ganz gute Rechner macht. Naja, von deren neuen Windows-Vorinstallation bin ich nicht mehr so begeistert… Englische Tastatur als Vorgabe für in Deutschland verkaufte Rechner und als Sahnehäubchen ist die Crapware “MyWay Search” direkt vorinstalliert… Tolle Leistung!

Von Cheatern und denen, dies werden woll(t)en

Vermutlich hat es sich schon rumgesprochen: Daniel Schenk, macher von “A Gamers Day” hat mit “Der Cheater-Report” ein neues Movie in Umlauf gebracht. Mit einem Budget von 25.000€ ist natürlich viel zu erwarten, nur wer solls sehen? Das Movie selbst kostet 3,50€ – eigentlich ja kein Problem, ein durchaus fairer Preis, nur leider ist die Datei WMV-DRM – oder mit anderen Worten: Nur für Windows 2000/XP. Alle andern schauen in die Röhre. Wofür? Um dem Movie einen “Kopierschutz” zu verpassen. Ein Kopierschutz, den man mit einfachsten Mitteln umgehen kann – bravo. Naja, ich hab bezahlt und werde mir jetzt ne Möglichkeit suchen das irgendwie Wiederzugeben…

Betrachtet den Beitrag einfach als Protest gegen das derzeitige DRM-System…

Von Leuten die Ihren Job besser sein lassen.

Raubkopierer sind verbrecher – ohne Frage, aber was im Hause THQ/Relic abgeht ist nicht mehr Feierlich. Sicher sollten Hersteller ihre Produkte schützen können, aber das selbst originale als Raubkopie Abgestempelt werden – das grenzt schon an Betrug. Vorallem dann, wenn der Support nicht erreichbar ist: Am Telefon wird man nach ca. 5 Minuten wartezeit aus der Leitung geschmissen (kostet ja nix), Email erhält man keine Antwort und das Forum ist seit Tagen nicht funktionsfähig. Außerdem scheint der Kopierschutz besser entwickelt als das Spiel selbst – auf diesen Eindruck kann man zumindest kommen, wenn man für eine 1,3GB-Installation zusätzlich 2GB! an Patches herunterladen muss. Naja, die CDs gehen erst mal zurück an den Hersteller und eine saftige Beschwerde ist dem Publisher sicher.

Neues Software-Projekt: PsyConf

Vermutlich jeder, der im IRC unterwegs ist kennt sie – Bouncer machen das Leben im IRC etwas angenehmer. Der bekannteste BNC dürfte wohl der kostenlose PsyBNC sein. Leider gibt es für Anbieter nicht viele Möglichkeiten Bouncer zu verwalten. Zwar gibt es mehrere Webinterfaces, aber die meisten sind nicht gerade billig.

Naja, mein Ansatz ist ein Webinterface zur Verwaltung dieser BNCs. Naja, zwar keine Garantie, obs irgendwann fertig wird, aber wer das ganze verfolgen will kann sich auf Sourceforge informieren.

IIS-Unicode-Scanner

So, da ich in letzer zeit bei einigen PCs eine kleine Sicherheitskontrolle durchführen sollte hab ich einen kleinen Scanner gebastelt, welcher Windows-Server mit dem Unicode-Bug findet.

Der Unicode-Bug ermöglicht es Angreifern Konsolenbefehle beliebige Programme durch den Aufruf einer präparierten URL zu starten.

Das PHP-Script ist für die Konsole gedacht. Unter Linux sollte das Script direkt starten (evtl. muss der PHP-Pfad angepasst werden). Für Windows muss der Ping-Befehl entsprechend angepasst und das Script mit “php.exe C:\pfadzumscript.php” aufgerufen werden.

Und der Hinweis, dens ab jetzt öfter gibt:
“Hierbei handelt es sich um ein so genanntes Quck and Dirty-Script. Keine Haftung für Schäden, Fehlfunktionen, anständigen Code oder sonstwas.

Das ganze Script darf von jedem kostenlos verwendet werden. Wenn es verändert oder veröffentlich werden soll bitte vorher fragen.