Ebay-Versand-Poker

Uff – manche Leute sollten echt mal ihre Versandideen überdenken. Für meinen Laptop gibts keine Ersatzteile mehr bzw. sind einige neuere Teile nicht entsprechend zertifiziert, entsprechend bin ich in dem Falle auf Quellen ala eBay angewiesen.

Das erste mal an der Decke war ich gestern: In meinem Briefkasten lag ein etwas dickerer Luftpolsterumschlag. OK, Prozessoren darin zu verpacken kann ich üblicherweise noch verschmerzen, diese war aber ganz besonders verpackt: Sie lag in einem Plastikkästchen (löblich) und war darin in Alufolie gewickelt (WTF?). OK – funktioniert noch, also vergessen.

Heute ging meine Laune dann letztendlich in den Keller. Ein kleines Päckchen war angekommen. Seltsam – so was kleines hab ich doch garnicht bestellt. Die Erkenntnis nach dem öffnen: In diesem Päckchen war zwischen Zeitungspapier ein Mainboard diagonal hereingequetscht worden. Da noch die alte CPU vormontiert war noch schnell RAM von meinem jetzigen System (selbes Modell und lauffähig) eingebaut und eingesteckt: Keine Reaktion. Das System läuft an und schaltet sich sofort wieder ab. Inzwischen sind auch die restlichen Wechselkomponenten getauscht und nahezu klar: Das Board ist im Eimer. Mal sehen was der Verkäufer dazu meint…

Update: Der Verkäufer scheint kooperativer als gedacht – obwohl er Privatverkäufer ist und jede Haftung ausschließt meinte er, dass es sich wohl vergriffen hätte und ein defektes Board in den Karton gelegt hätte. Er würde am Montag ein anderes, getestetes Board abschicken. Bis dahin müssen die überreste meines alten als Sprichwörtlicher “Barebone” weiterrennen…

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