Konstante kWh über die Solaranlage

Etwa 1.5-2kWh lassen sich pro Tag realistisch gesehen mit der momentanen Ausstattung meiner Solaranlage und wolkenlosem Himmel abdecken – wenn man sie denn konsequent auslastet. In den meisten Fällen ist dies nur am Wochenende der Fall, denn nur da bin ich tagsüber zu Hause und nutze energieintensive Geräte wie den Laptop oder stecke die Tiefkühltrue beaufsichtigt an den Inverter des Solarsystems um den Überschuss im Griff zu halten. In der Woche durch ist meist nach wenigen Stunden der Akku voll und die Solaranlage wird massiv gedrosselt. Immer wieder hatte ich seit letztem Sommer weitere Geräte auf meine 12V-Solaranlage umgestellt und auch mein Verhalten angepasst – mit Erfolg: In den letzten Tagen waren konstant mehr als 1kWh in den Statistiken zu sehen – trotz Wochentag. Wichtige Bausteine waren sicher die Umstellung weiterer Dauerläufer wie den Netzwerkverteilern sowie die Tatsache, dass ich nun abends den Laptop mit dem internen Akku betreibe und ihn morgens pünktlich zum Sonnenaufgang an das Ladegerät verfrachte.

Etwas Luft ist noch: Auch jetzt ist bei wolkenlosem Himmel noch Drosselung erkennbar, hier wird dann aber langsam etwas mehr Steuerung und aufwändigere Netzteile erforderlich. Genug Bastelspaß für die nächste Zeit. Erst mal wird jedoch das Verteilernetz erweitert werden müssen – die bisherigen Verteiler stoßen zu Spitzenzeiten langsam an ihre Grenzen, vor den nächsten Erweiterungen müssen hier also noch ein paar Gramm Kupfer nachgerüstet werden.

2 Gedanken zu „Konstante kWh über die Solaranlage“

  1. Ist deine Solaranlage nicht am Netz angeschlossen? Den überschüssigen Strom kannst du doch verkaufen. Ich habe das bei meiner Solaranlage so gemacht. Bring t einiges an Geld. Das man gewisse Downtimes hat kann ich ganz gut nachvollziehen. Ich bin auch unter der Woche auf Arbeit.

    1. Nein, die Anlage ist nicht Netzgekoppelt. Hierzu wäre ein komplett anderer Aufbau notwendig, welcher einen wesentlich geringeren Wirkungsgrad für meine Zwecke bedeuten würde. Auch haben die Netzbetreiber sehr strenge Anforderungen was die Qualität, Absicherung, zertifizierung der Einrichtungen und Fernsteuerbarkeit angeht – um die zu erfüllen fallen recht hohe Investitionskosten an welche sich beim aktuellen Einspeisepreis für Neuanlage nur für deutlich größere Einrichtungen eignet. Zudem möchte ich mit der Anlage unabhängiger von zentraler Infrastruktur werden, also etwas andere Richtung.

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