Was für ein Update – die Gentoo-Developer haben eine neue Version von PAM auf stable gesetzt und mir damit gewaltige Bauchschmerzen bereitet. Eigentlich wollte ich nur einen alten Nadeldrucker testen. Dazu einfach mal das Syslog auf den Drucker umgeleitet, man brauch ja Content. Die Ausgabe gefiel mir aber nicht so – jede Menge PAM-Fehler im Syslog. PAM (das System zur Nutzerauthentifizierung unter Linux) hatte ich zwar ein paar Stunden vorher aktualisiert, aber eigentlich gab es keine Fehler und revdep-rebuild, welches normalerweise abhängige Pakete aufspürt, zeigte auch keine Fehler. Dank Blogger Odi war das Problem aber schnell gefunden – ein qdepends -Q pam fördert alle Abhängigkeiten zu Tage und ermöglicht so die problematischen Programme zu fixen.
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IP oder nicht IP – Mein Syslog-Hack
Da haben die Vorratsdatenbastler mir aber was eingebrockt – OK, macht schon Sinn, aber jetzt schon bei den Server- und Seitenbetreibern an zu Setzen sehe ich nicht wirklich als Sinnvoll an. Hier dürfte es eher die Unwissenden treffen, denn um den üblichen Serverprogrammen die IP ab zu gewöhnen ist einiges an Arbeit nötig. Bei mir läuft bereits ein IP-Anonymisierer hinterm Apache, welcher die letzten Stellen der IP streicht. WordPress hat auch ein Plugin nur was mit IMAP, FTP, POP3, …? Das läuft alles über Syslog und ohne Patch scheint da nichts zu laufen – aber ich hab ja mein PHP und eine schöne Vorlage. Ein FIFO, ein Script und schon sind auch hier die IPs gekürzt – zumindest im Testbetrieb.
Musik-Player für Linux im Test
Wie Passend – natürlich hab ich auf meinem Laptop irgendwie die KDE-Libs versaut. Stört mich als Gnome-User erst mal nicht direkt – wenn dann aber mein Musikplayer „Amarok“das Starten verweigert ist das etwas unschön. Schnell gesucht und 2 Alternativen gefunden:
- BMPx
Sieht auf den ersten Blick klar und strukturiert aus. Einbindung in Gnome dank Task-Icon und Unterstützung der Multimediatasten gut gelungen. Auch die Anbindung an last.fm ist ganz praktisch. Leider ist die Musik-Bibliothek etwas bescheiden – es lässt sich anscheinend nur nach Artist sortieren – nichts für mich. - exaile
Erst mal ein Krampf – da Python 2.5 benötigt wird und bei Gentoo nur 2.4 stable ist heißt das ganze erst mal updaten. Wenns denn mal läuft ganz brauchbar – die Bibliothek lässt sich gut sortieren und scheint einen Tick schneller als die von Amarok zu sein. Damit hat er sich als Übergangsplayer qualifiziert. Leider gibts noch einige Bugs mit der Verwaltung von Playlisten und die Integration von Lyrics ist etwas mager, daher werd ich wohl die KDE-Libs in den nächsten Tagen nochmal durch die CPU quählen. Trotzdem – wenns noch etwas verbessert wird könnte es Amarok bei mir ablösen und ich wäre endlich KDE-frei.
Gentoo-Rsync-Mirror
So, da inzwischen über 10 Gentoo-Maschienen bei mir im Dienst sind möcht ich die Gentoo-Server etwas entlasten. Bis jetzt mussten 4 separate Portage-Trees den Gentoo-Mirror-Verbund belasten. Das ganze konnte ich jetzt auf einen Sync beschränken.
Der Rsync-Part der Gentoo-Server steht auch öffentlich unter portage.yotaweb.de zur Verfügung. Die entsprechend Zeile in der make.conf lautet
SYNC=“rsync://portage.yotaweb.de/gentoo-portage“
Derzeit wird einmal täglich gegen 4:00h gesynct. Die Paketdaten werden nur teilweise gespiegelt und sind daher nur für ausgewählte User zugänglich. Bitte nicht mehr als 2x pro Tag syncen, sonst wird mein Ban-Script unruhig.