Wenn Informatiker reisen…

Vorwort: Einige dieser Aussagen sind etwas überspitzt und sollten nicht ganz so ernst genommen werden 😉

Informatiker sind eine Subspezies der Menschheit. Vorallem ihr ausgeprägtes Streben nach Effizienz und die Vernetztheit mit Artgenossen bieten gute Erkennungsmerkmale. Eins der größten Schicksalsschläge stellt für diese Personengruppe das digitale Koma: Offline sein. Zum Glück lässt sich mit redundanten Systemen solch gefährliche Zustände vermeiden oder kündigen sich an. Wir Begleiten die Musterinformatiker A und B sowie die Auszunutzendenbildenden Y und Z bei ihren Vorbereitungen auf eine drohende Offlinephase.

  • 2 Wochen zuvor: Post trifft bei A und B ein – analog auf Papier. Wir begleiten Brief bei A
    Ablage
  • 1 Woche zuvor: Papier taucht wieder auf, wandert in den Scanner, wird mit OCR geparsed und ins Archivsystem eingefügt
    Papier wandert in den Schredder
    Inhalt des Briefs wird gelesen. Eine berufliche Busfahrt – OpenRouteService vermeldet über 7 Stunden Fahrzeit
    crap
  • 6 Tage zuvor: Versuch sich als Notbesatzung zu melden – zu spät, B bleibt bereits da
  • 5 Tage zuvor: Y und Z dazu verdonnert mit zu fahren – Wenn irgendwer leidet dann müssen die Azubis mitleiden (Offiziell: Sie sollten auch mal externe Termine mitbekommen)
  • 4 Tage zuvor: Zu viel Arbeit
  • 3 Tage zuvor: Zu viel Arbeit
  • 2 Tage zuvor: Zu viel Arbeit
  • 1 Tag zuvor:
    crap!
    Alle angesammelten Podcasts auf Handyformat konvertieren
    Karte zu klein
    Alle angesammelten Podcasts nochmal auf ein kleineres Handyformat konvertieren
    A sowie die Azubis Y, Z beginnen jeden auffindbaren Akku zu laden

Vorläufige Packliste:

  • 3 Handys mit Datentarifen, 2x HSDPA 1xEDGE, alle 3 in unterschiedlichen Netzen um maximale Netzabdeckung zu erhalten, alle Handys mit Video/Audio-Player und Browsern
  • 2 Laptops mit VPN & Co
  • System zur Verteilung von Audio
  • WLAN-Router um INet des Handys im Bus zu verteilen
  • Kiste mit Ersatzakkus für alle Geräte
  • Solarzellen um bei gutem Wetter die Laufzeit zu verlängern
  • Die Akkutechnische Mega-Waffe für USB-Geräte samt Hub als Verteiler19935
    (lo: Akkuwächter, lu: StepDown-Regler, r: Bleiakku)

Ob die IT-Crew diese lebensgefährliche Phase überlebt erfahrt ihr morgen 😉

[Update] OK, der Bleiakku war im Eimer und ein Podcast falsch codiert, aber sonst haben alle Akkus gehalten und Internet war dauerhaft vefügbar – fein so…

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