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1000 Lichter, 2 Feuerwerke und 1 Brand

Die letzten beiden Wochenenden waren für Hobbypyromanen sicher wieder eine willkommene Inspirationsquelle: Letztes Wochenende lockte das „Fest der 1000 Lichter“ in Andernach bei sommerlichen Temperaturen eine unüberschaubare Menschenmasse an das mit Bierständen gepflasterte Rheinufer. In Koblenz versammelten sich ca. 200.000 Menschen am Deutschen Eck und dem Rheinufer – trotz des gemeldeten Unwetters. Während das Wetter gnädig war und die Besucher mit trockenem, warmen Wetter belohnte kamen die Veranstalter nicht alleine durch die Temperaturen ins schwitzen, denn der Rhein war nicht das Einzige, dass in Flammen stand: Nicht nur der Rhein stand in Flammen: An gleich zwei Stellen auf der Festung Ehrenbreitstein, von welcher das Feuerwerk gezündet wurde, waren Brände ausgebrochen, welche etwa 10 Minuten nach Beginn des Lichtspektakels die Steuerelektronik zerstörten. Während die Musikuntermalung unbeeindruckt weiter lief blieb der Himmel dunkel. Erst Minuten später waren angrenzende Feuerwerksbatterien entschärft und die Feuerwehr konnte zu den Brandherden vordringen. Während die TV-Stationen ihre Übertragung abbrachen trennten die Verantwortlichen den betroffenen Bereich ab und versuchten mit den verbliebenen Elementen per Hand die Veranstaltung fortzuführen, so mussten sich die Besucher zwar mit einer abgespeckten Variante begnügen, aber immerhin blieb ihnen der totale Abbruch erspart. Wer nach dem Feuerwerk noch Fit war konnte sich in den zahlreichen Bars, Clubs und anderen Treffpunkten weiter amüsieren, was Einheimische und Besucher auch in Massen taten.

Update:

Dank meiner rechtetechnischer Überredungskünste sind nun auch die passenden Bilder online:

Ring-Rückblick

Auf in den Kampf
Mittwoch – Meine Sachen standen im Treppenhaus. Eigentlich wollte ich jetzt einräumen, aber meine Mutter hatte sich das Auto gekrallt – „ist ja noch früh“. Kurz vor 11 Uhr war das Auto wieder da: Kofferraum voll, Tank leer. Schnell umgeräumt und auf zum Rest. Durchs Tanken ein paar Minuten zu spät landete ich in Kruft, noch keiner der Anderen da. Etwas später trafen dann auch Mine und Laubi ein – los gehts. Relativ staufrei kamen wir kurz nach 12:00 auf A1 an. Auf dem zugehörigen Zeltplatz A5 war schon viel los – wir schleppten die Zelte unter der knallenden Sonne ein paar Kilometer den Berg runter. Am Eingang zu A5d fanden wir eine genügend große Fläche und begannen die 6 Zelte und den Pavillon aufzubauen. Es folgten 2 weitere Gepäcktransporte, welche dank den umgekippten Bollwerwagen anderer Zelter einem ADACADBC-Einsatz glich. Die entsprechenden Belohnungen fürs Helfen in Form von Bier taten ihr übriges. Es dauerte jedenfalls lange genug um mir einen schönen Sonnenbrand zuzulegen. Etwas nervend: Beim zweiten Transport wurden wir mit der Eintrittskarte abgewiesen: Man käme jetzt nurnoch mit Bändchen rein. Tja, zwar eine lange Schlange vor der Bandausgabe, aber was soll man machen – kurz vor dem Ende der Schlange hieß es dann: „Bändchen sind aus“ und man konnte wieder mit Karte rein – super. Laubi und Mine fuhren wieder.

Hammerhart
Viele fuhren eine nicht zu verachtende Ausrüstung zum Ring: Aggregate, Pavillons, Netbooks mit UMTS – nur an einen Hammer zum Zeltaufbau hatte offenbar niemand gedacht, so wurden wir mit unseren 2 Hämmern zur zentralen Hammerverleihstation der Gegend. Erst wurden die Zelte der Damen nebenan, dann mit geballter Kraft und trotz heftigem Wind einen großen Pavillon direkt nebne uns errichtet – Panzertape machts möglich. Als Dankeschön durften wir uns zum Abendessen an deren Grillgut erfreuen.

Nacht 1:

Zur ersten Nacht waren wie geplant nur meine Schwester, Chris und ich auf dem Zeltplatz. Diese Nacht ließ sich in einem Wort beschreiben: Arschkalt.
Der nächste Morgen änderte nichts daran – zum Glück war der Grill der Nachbarn noch intakt, so wurde dieser kurzerhand ausgeliehen und sorgte immerhin für warme Finger. In der Nachbarschaft waren zwischenzeitlich noch einige Zelte mehr entstanden. Ein Security drückte es am Funkgerät als „Überfüllt“ aus, trotzdem wurde über die Ticker der Zeltplatz regelmäßig als Frei gemeldet. Gegen Abend wurde es dann durch Heike und Tina voller und auch etwas wärmer – sportliche Betätigung in Form von Bierlauf & Co. könnten aber auch Grund für die gefühlte Temperatursteigerung sein. Die Nachbarn vom TeamEPE haben als Animateure ganze Arbeit geleistet. Nachts gab es wieder die bekannten Auswahlmöglichkeiten: Am Grill sitzen oder sich im Zelt den hintern abfrieren.
Freitag
Am Freitag ging es wieder kurz nach Mittag los: Die vorgewarnten Nachzügler kamen und brachten winterfestes Gepäck mit, was natürlich die 2km zum Zelt getragen werden wollte. Gegen 19:00h ging es dann mit versammelter Manschaft zum Festivalgelände. Enter Shikari konnte ich nur von weitem bewundern, aber der Auftritt war offenbar nicht zu verachten. Für Papa Roach kämpften wir uns weiter vor, als Belohnung gabs ein dauerhaftes Geschiebe – trotzdem tolle Stimmung. Als nächstes machte ich mich auf den Weg zu Placebo – großer Fehler. Wer auch immer da gespielt hat: Mit dem was auf den Placebo-CDs zu hören ist hatte es nichts zu tun. Enttäuscht von dieser Beleidigung meiner Ohren zurück zu Staind – wesentlich besser, zwar auch wieder aus der letzten Reihe gesehen, aber wieder guter Sound. Zu den Klängen von Killswitch Engage zeug sortiert und auf Manson und Korn gefreut. Manson machte zwar ein brauchbares Konzert, aber irgendwie hatte ich mir mehr erwartet. Korn konnte ich leider nicht sehen, da ich an anderer Stelle gebraucht wurde. Zum Abend machte sich der großteil der Gruppe doch nach Hause zum schlafen – Weicheier…
Tag 2
Zu Beginn des zweiten Tages folgte erst mal eine Kapitulation: Ich machte mich auf den Heimweg. Nicht um da zu bleiben, aber dem zwischenzeitlich eingesetzten Dauerregen konnte ich ohne dichte Schuhe und vernünftige Regenjacke nichts entgegensetzen. Auf dem Rückweg dann schlechte Laune: Durch den Scheibenwicher hatte sich mein Parkaufkleber abgelöst. Die Reaktion des Aufpassers am Parkplatz war nicht wirklich das, was ich mir gewünscht hätte – auf meine Nachfrage wo ich mich melden sollte wurde ich erst mal nur angeschnautzt. Nachdem ich die Frage ein paar mal wiederholte und mich nicht bewegte immerhin eine Antwort: Polizei. Tja, an der Wache war auch bei der zweiten Vorbeifahrt nicht an halten zu denken, so machte ich mich nach Nürburg. Hier ist meist nicht ganz so viel los und ich fand auch am beginn des Dorfes ein paar Ordnerinnen, die mich am Straßenrand halten ließen und eine Polizeistreife anhielten. Die jedoch wussten nichts von Parkaufklebern und verwiesen mich an die Ordner meines vorherigen Parkplatzes. Ohne mich – die Herren an A1 haben mich genug angeschnauzt, mit denen woltle ich mich nicht mehr anlegen. Die Damen im Ort verhielten sich da anders: Als sie mein Problem genau mitbekamen kamen sie direkt mit einer Lösung: Ich durfte bis Sonntag auf dem Tagesparkplatz bleiben – geht doch. Die Polizeibeamten hatten sich auch schlau gemacht: Wenn ich wieder auf A1 wollte sollte ich mich biem Veranstalter melden und bekam eine Wegbeschreibung zum Gebäude des Veranstalters. Da der Tagesparkplatz nicht wesentlich weiter entfernt war und ich aufs Gelände wollte entschied ich mich auf dem neuen Parkplatz zu bleiben. Auf dem Zeltplatz hatte sich nun auch einiges getan: Bei unsern Nachbarn war die Hälte wegen des Wetters unangekündigt abgereist. Durch die ganze Sache hatte ich bereits Flogging Molly verpasst, also trotzdem den zwischenzeitlich eingetroffenen Rest zusammengetrommelt und ab zum Gelände, wo wir dann auch früh genug ankamen um Prodigy in ihrer vollen Pracht zu erleben. Auch Slipknot machten eine tolle Show und wussten das Publikum einzubinden. Zum Schluss gann noch eine runde Mando Diao, welche zwar gut aber recht langsam war. OK, vielleicht war es der Kontrast zwischen Prodigy/Slipknot und denen. Zum Abend fuhren außer Tina und mir nun alle nach Hause – Regen und Kälte waren wohl doch zu viel.
Tag 3
Passend zum Mittag wach konnte ich noch den Rest des TeamEPE verabschieden, welcher sich nun auch auf den Weg machte. Zusammen mit Tina durfte ich nun auch Chris und Heike warten, die um 14Uhr zum Abbau auftauchen wollten – dies verzögerte sich jedoch bis 17Uhr. Um nicht so viel Zeit zu verlieren begann ich mit Tina schonmal die Zelte abzubauen und einen Teil des Gepäcks in mein Auto zu verladen. Bei dieser Strecke kam uns Thomas entgegen, der trotz Erkältung zum Abbau erschien. Auch Chris und Heike kamen nun und auf dem Zeltplatz waren Mine und Annika mit dem Abbau ihrer Zelte beschäftigt – Laubi blieb mit Rückenschmerzen im Auto zurück. Wir schmissen unsere Reste in ein Zelt und transportierten den großen Haufen aus Zelten, Flaschen und Kästen bis zum Auto. Danach schnell aufs Gelände und für die Guano Apes noch einen Platz im ersten Brecher zu sichern. Bis Billy Talent waren wir in den ersten Reihen angekommen und konnten so auch deren Show hautnah miterleben. Limp Bizkit sorgten durch die Musik und die Publikumsnähe von Fred Durst ebenfalls für Stimmung. Nach Limp Bizkit machten sich die meisten auf den Heimweg, ich schaute mir zu den Klängen von Peter Fox noch den Kampf „Besucher mit Pappe und Feuerzeug gegen Security“ an und fuhr dann mit Tina nach Hause in den Stau vor der Baustellenampel. Nunja, zum Frühstück war ich daheim.

Edit: Die ersten Bilder sind jetzt in der Gallery, am Wochenende (21.06.) kommt vermutlich der Rest.

Der letzte machte das Licht aus

Das wars dann. GIGA.United³ ist vorbei und hat alle Erwartungen übertroffen. Der Zuschauerdurchschnitt dürfte nach ersten Schätzungen bei 400-600 Zuschauern liegen, im Chat tummelten sich zeitweise 200 GIGA-Friends. Die GigaFoundation arbeitet momentan daran die Aufzeichnung der vergangenen 24 Stunden online zu bekommen, einen ersten Eindruck kann die Verabschiedung bieten:

Teil 1:

Teil 2:

Und ein paar Bilder aus dem Stream:
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Ich hatte mich noch zu Freunden verzogen, die Bilder meiner Geburtstagsparty angeschaut und die ersten bearbeiteten Ausschnitte Aufnahmen für unsere CD präsentiert – gutes Training für die Lachmuskeln. Seit Freitag also ganze 3 Stunden Schlaf – ich denke ich leg mich langsam mal hin, morgen ruft wieder der Alltag.

Party vorbei…Giga.United läuft…Domainkarte da…Neue Kamera eingetroffen

So, mal kurz die Blog-Todo-Liste abarbeiten.

Meine Geburtstagsparty am letzten WE war bis auf ein paar kleine Zwischenfälle ein großer Erfolg. Leider ist mein Media-PC dank VIA-Chipsatz ab und an ausgestiegen, sodass für die Freak-CD nicht viel raus gekommen ist. Beschreiben lässt sich nicht viel – die Bilder dürften mehr sagen als jeder Beitrag.

Auch die Domainkarte von United-Domains ist inzwischen eingetroffen. Richtig gute Qualität – jetzt muss ich nur noch ein Plätzchen finden.

Ebenfalls eingetroffen ist meine neue Canon PowerShot A590IS, welche als Ergänzung zur Dimage Z3 dienen soll und gleichzeitig Ersatz für die HP PhotoSmart mit defektem Display ist. Sieht man von dem nicht ganz so berauschendem Makro-Modus ab sind die Bilder erste Sahne. Erste Amtshandlung war die installation des CHDK – einer Custom-Firmware, welche der Kamera einiges an neuen Funktionen verpasst. Die Samples liefern eine schöne Übersicht, was hierdurch mit einer solchen Consumer-Kamera möglich wird.

Jetzt widme ich mich wieder der Plichtaufgabe für heute, denn GIGA.United sendet seit 12:00h zum dritten mal live.
GIGA.United 3

Bereit zum feiern…

Tja, um meinen Geburtstag hab ich mich eigentlich gut gedrückt – nur 4 Personen hatten ans genaue Datum gedacht. Trotzdem komme ich nicht ganz so ruhig drum herum wie die letzten Jahre: Dank tatkräftiger Unterstützung meiner Freunde ist inzwischen wohl jeder der ihnen über den Weg lief zu meiner Party eingeladen. Eintritt solange Platz und Getränkevorrat reicht. Uhm – ich hab ne Party? Nunja, ok, inzwischen ist der Partykeller von den Spinnweben befreit und das Getränkelager gefüllt. Die „kleine“ PC-Anlage dient neben der Beschallung zur Aufnahme der komplett mit schrägen Tönen gefüllten innovativen Freak-CD, die wir an dem Tag mal in Angriff nehmen werden. Zudem konnte ich zusammen mit meinem Kollegen „TheWhitePanther“ ein Buzzer-ähnliches Musikquiz fertig stellen – ATMega und PHP versteht sich. Ich werd‘ jetzt noch den kleinen Rest der Todo-Liste abarbeiten und dann mal abwarten wann Morgen die ersten ankommen – eine Zeit hat nämlich keiner ausgemacht…

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Am Tisch, unterm Tisch, aufm Tisch

Hui, doch schon was her, dass ich über uns Freaks geschrieben habe. Unser Besuch im Dreams, das Currywurstfest und die Schlittentour sind nur in der Gallery zu finden. Heute Nachmittag kam dann, wie immer recht sponan, die Idee in Andernach einzufallen. Treffen 20:30 vorm „Diebels“ – nur da war Keiner. Dieses mal sogar im doppelten Sinne: Dass der „Rest“ gerne mal später kommt als angekündigt ist nichts neues, aber auch im Diebels herrschte gähnende Leere – lediglich die Kellnerin hatte sich an der Theke eingefunden. Nunja, erst mal sicherten Fahrer Thomas und ich eine passende Sitzgelegenheit und orderten die ersten Flüssigwaren. Kurz darauf trafen dann auch Andrea, Heike, Tina, Chris W. und Tristan ein, dicht gefolgt von Mine und schlussendlich dem Rest der Damenrunde. Inzwischen hatten sich schon ein paar Gäste eingefunden und langsam kam Stimmung ins Lokal – bis zu einem Punkt: Nach den ersten Bieren und dem Abendessen hatte Christian die großartige Idee einer Wette. Grob gesagt ging es darum, dass er zu der eher pop-lastigen Musik auf dem Tisch tanzt, wenn Freundin Heike ihr Oberteil hochzieht. Tja, sie tat es (kein Wunder, hatte ja auch noch ein T-Shirt drunter). Mit entsprechender Unterstützung der Anwesenden sowie Aufforderung des DJs legte Chris sodann eine Koreographie auf den Tisch, welche jede Boy-Band blass aussehen ließ. Nun gabs kein Halten mehr. Während die Musik (zu meinem Leidwesen) mit steigender Besucherzahl vom Rock in die Karnevalsmusik wechselte wurden die Bierdeckel voller, die Bänke zur Tanzfläche umfunktioniert und während Andrea, Heike, Chris und Thomas zu „Cotton-Eyed Joe“ die Durchgänge blockierten versuchte sich Mine unterm Tisch mit dem Reparieren von Laufmaschen. Dass u.A. Chris in den folgenden Stunden auch zu den Backstreet-Boys sang und tanzte soll ich nicht erwähnen. Nachdem die Bedienung am Ende unsere Deckelsammlung irgendwie verwurschtelt hatte gings für Andrea, Heike, Tina, Chris, Thomas und mich abschließend zum obligatorischem McDonalds-Besuch – btw, liebe Tina: Auf die Frage „Ist da noch wer drin?“ antworten Burger eher selten mit einem „Ja, hier“.

Partymarathon ins neue Jahr

Gerade erst am 31.12. vom Congress (aka 4 Tage wenig Schlaf) wieder gekommen wurde mir trotzdem keine Ruhe gegönnt. Schon am Abend des selben Tages hieß es natürlich Sylvesterfeier. Für diesen Jahreswechsel hatte Mine in die sturmfreie Bude geladen. Am Ende anwesend waren neben Mine und Freund Laubi noch Tina, Kristina, Förster und Thomas. Im alten Jahr kristallisierten sich klassische Strukturen heraus: Während die Damen in der Küche an der Pizza arbeiteten hatte ich die Männerfraktion mit Buzz und Bier im Wohnzimmer niedergelassen. Um dem ganzen Nachdruck zu verleihen wurde ein entsprechend frauenfeindlicher Ton zur Pflicht erklärt – wir sind ja schon gemein ;). Pünktlich zum neuen Jahr herrsche dann aber weitestgehend Versöhnung, wenn man davon absieht, dass ein kubischer Kanonenschlag im kleinen Vorhof für einiges an Geschrei sorgen kann. Immerhin reichte es um nach den 40 Minuten der Sprengstoffspielereien und etwas missglücktem Bleigießen ein paar ausgiebige Runden Ligretto anzuhängen. Thomas und ich sind als die letzten gegen 7:30 verschwunden und haben Laubi seinem Schicksal übergeben (Hilfe, hilfe, die schlägt mich).

Das solch eine ausgiebige Partynacht nicht zwangsläufig eine ebensolange Pause bedingt konnten wird dann direkt am 2.1. beweisen: Etwas spontan fanden wir uns bei Webers ein. Erst gab es mit Heike, Christan und Thomas ein paar Saunarunden. Gegen Ende der Runden traf dann Saskia ein, die direkt von Thomas im Handtuch an der Tür ein „frohes Neues“ gewünscht bekam. Kurz danach wurde diese visuelle Vergewaltigung eingestellt und der Saunagang beendet. Nach einigem hin- und her zur DVD von Mittermeier ging es dann nach dem Eintreffen von Tina, Mine und Laubi nach Neuwied in die Pizzeria La Palma. Nun, ich hoffe die Gäste, die kurz nach unserem Eintreffen gegangen sind waren fertig und nicht durch unsere Gespräche vergrault worden. Passend zu unserem Mainstream-Ruf gab es für fast alle das gleiche Gericht, nur Mine und Laubi mussten natürlich aus der Reihe tanzen. Zum Abschluss des Tages gab es dann eine Runde „Trivial Pursuit“ in der DVD-Edition, die bis zu einer nicht ganz Anleitungsgemäßen Regeländerung eindeutig an Thomas und mich ging. OK, es war 3 Uhr und an produktives Denken nicht mehr zu denken, so gabs dann überall und immer Ecken, was Mine und Laubi vom letzten Platz zum Sieg katapultierte. Da ich Arbeiten musste habe ich dann um 4 Uhr dünn gemacht, dem letzten Zustand nach zu Urteilen dürfte der Rest aber auch nicht mehr so lange gemacht haben.

Inzwischen zeigen sich die Auswirkungen der letzten Wochen: Der inzwischen fast schon meterhohe Wäschestapel baut sich nur schleppend ab…

Vampire in Mayen

Schluss, aus und vorbei. Zumindest für mich hieß es das letzte Mal „Vampire“ in diesem Jahr. Geladen wurde in die Mayener Lokhallen, an denen wir – nach dem obligatorischem Stop an der Tankstelle – schnell erreichten. Ohne Wildschweine versteht sich. Nach einigem Chaos war unsere Gruppe dann vollständig: Mine, Tina, Sascha und Thomas freuten sich neben mir nach der Bandausgabe (wow, mal kein Stempel) in der nur wenig Besuchten Halle auf den Beginn des Events. Obwohl noch keine Getränke konsumiert waren stellten sich bei Fahrer Thomas schon Wahrnehmungsstörungen ein: Nachdem er sich von der Garderobe wieder Richtung Treffpunkt bewegte gesellte er sich zielsicher zu einer Gruppe jugendlicher und stieg motiviert in die Diskussion ein. Erst, als er gefragt wurde, ob er jemanden kennen würde viel ihm auf, dass es sich bei der Dame der Gruppe nicht um Mine handelte. Bestätigt sich wieder, dass Männer sich das Aussehen von Frauen nicht merken, denn weder Kleidung noch Frisur waren gleich – aber er hat ja nur auf’s Profil geachtet. Kurz darauf ging es dann trotz technischer Probleme am Vorhang mit  dem „Töten im Namen“ los. Das anschließende „Last Resort“ tat sein Übriges um die Stimmung auf ein Konzerttaugliches Niveau zu bringen. Die wenigen Fans, die sich eingefunden hatten wurden zwischendurch immer wieder mit einigen Weihnachts-Specials belohnt: Wie oft hört schon Jingle Bells in einer Metal-Variante? Bei dem Vortrag kann selbst „Metal X-Mas“ nicht mithalten. Natürlich kamen auch die üblichen Lieder wie die AC/DC, Linkin Park und Ärzte-Runden sowie z.B. Pretender gut an. Sascha dürfte davon jedoch nicht viel mitbekommen haben, er war mit seinen „Groopies“ beschäftigt, 2 jungen Damen aus Plaidt. Zur Pause direkt das nächste Special: Der Superstars-Kandidat, welcher häufiger auf Vampire-Konzerten anzutreffen und im wahren Leben Konditor ist, hat eine Torte gefertigt und verteilte diese zu den Klängen von Bob Murawka (SWR1) Gratis im Publikum. Zum Ende der Unterbrechung konnten wir uns näher an der Bühne platzieren und so z.B. die Songs von Metallica und mein eigentlicher Garant für schlimme Fotos „Welcome to the Jungle“ noch besser miterleben. Gegen 1:45 folgte dann mit der „Seven Nation Army“ das offiziell letzte Lied, was zumindest bei mir für etwas Enttäuschung sorgte. Die war aber schnell verflogen als dann als Zugabe doch noch Rammsteins‘ „Du riechst so gut“ und der good, old „Bombtrack“ folgten – Was will man mehr?

Am Ende wieder das gewohnte Chaos: Einige verschlägts in den Raucherbereich, Andere an die Theke, gewisse Leute müssen sich erst noch von ihren Groopies trennen und irgendwer sucht auch noch die Gaderobe oder Toiletten. Ergebnis: Keiner weiß wo der Andere ist und so wird erst mal fleißig gesucht. Vor der Halle wieder vereint dann noch schnell mit Pommes und Kängurubratwurst (Ich war zwar angetrunken, aber dass war echt Sascha’s Antwort auf die Frage was er hat) eingedeckt. Kurz danach kam auch schon Tina’s Taxi und wir machten uns auf den – dank Hupe Wildschweinfeien – Rückweg.

Wo es die Bilder gibt muss ich wohl nicht mehr erwähnen.

Irgendwo in Koblenz

Achja, Chaos – unser aller Freund. Dass diese Wochenende etwas geplant war stand schon lange fest, was genau ist aber immer sehr variabel. Letztendlich sollte es nach Koblenz gehen – Treffen „irgendwo in der Mitte“. Kurz vorm Treffen nochmal nachgefragt: Ja, wir treffen uns bei Thomas, die Andern‘ sind fast alle da, wir kommen gleich vorbei. Naja, Thomas wusste offenbar nicht viel davon – als ich eintraf kam er gerade aus dem Bad, die Einzigen sonst anwesenden waren seine Eltern. Nach einer Stunde Diskussionsentertainment über die Kneipen und Freizeiteinrichtungen in Koblenz tauchten Mine und Laubi auf, kurz danach auch Heike, Tina, Chris und Sascha. Noch schnell die Essensreserven versorgt und los ging die Tour. Bis Koblenz trotz Baustellen kein Problem, allerdings waren auf den Parkplätzen so einige Wende- und Suchmanöver nötig bevor schlussendlich eine passende Lücke gefunden war – Unfallfrei.

Eigentliches Ziel war die Rockbar am Florinsmarkt, allerdings war dort sehr viel Betrieb und keine passende Anzahl an Plätzen aufzutreiben. Nächste Anlaufstelle war die Spielekneipe Spökes. Mit Billiard, Dart und einer nicht unerheblichen Menge an alkoholischen Getränken wurde das Niveau schrittweise auf ein wochenendtaugliches Level abgesenkt, bis einige zu Bett- und Kleiderschrankgeschichten, von denen eigentlich keiner die Details wissen wollte, übergingen. Wer sich hier für die Kellnerin interessierte muss ich wohl nicht erwähnen. Auch zeigte sich, dass einige offenbar mit ihren Kleidungsstücken auf Kriegsfuß stehen: Gleich zwei Gürtel überlebten den Abend nicht.

Zu fortgeschrittener Stunde folgte dann noch ein Umzug in den noch immer fast vollen Florinsmarkt, aber ein Abend in Koblenz ohne „Roten“ geht schließlich nicht – entsprechend wurde auch direkt eine ganze Flasche geordert und innerhalb weniger Minuten geleert. Die war dann wohl auch Schuld an der nachlassende Vefassung einiger Teilnehmer, so konnte sich Heikes Wille nicht durchsetzen und der übliche Fluch bestätigen: Wenn ich dabei bin kommen wir nie im Dreams an. Als Entschädigung ein paar Rosen verteilt, noch schnell nach einigen Umwegen zum obligatorischen Fastfood-Zwischenstopp in den McDonalds und neben Speis und (alkoholfreiem) Trank die dortigen Einrichtungen fürs 4-Mann-Urinieren und Auf-der-McCafe-Bank-Pennen missbraucht. Allerdings konnten wir uns nicht so recht erklären, warum Christians Ausweis plötzlich auf der Damentoilette aufgefunden wurde…

Irgendwo zwischen dem Datenmüll…

…finden sich doch noch ein paar sinnvolle Dinge. Eigentlich wollte ich nur die Bilder vom gestrigen Knorkator-Konzert hochladen, für die ich ausnahmsweise mal mein Handy bemüht habe. Bei einer Band, welche zu Hukepack-Pogo animiert und sich in Frauen-Weitwurf übt ists – selbst wenn man sich raushält – besser keine Kamera in der Tasche zu haben. Nur wo sind die Bilder? Irgendwie war der Speicherordner verstellt – statt auf die Speicherkarte wurden die Bilder irgendwo auf den internen Speicher geschrieben. Dort fanden sich dann auch noch ein paar ältere Dateien, die ich direkt mal passend eingeordnet hab – entsprechend gibts jetzt neue (qualitativ bescheidene) Bilder von In Extremo Trier 2008 und Sidewalk Kottenheim sowie irgendeiner Party bei Chris und Heike, einem DVD-Abend bei Evers und dem Umzug Chris u. Heike.