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CH340 USB-RS232-Converter Linux Kernel Patch

Im Zuge eines Projekts ist mir ein alter USB-RS232-Converter in die Hände gefallen. Diesen hatte ich vor ca. einem Jahr gekauft, wegen fehlenden Linux-Treibern aber in eine Kiste verfrachtet. Auch jetzt ist der Treiber noch nicht im Kernel, es gibt allerdings passende Patches. Der Converter meldet sich mit der ID 4348:5523 an – meine Version des Patches, welcher ursprünglich von Frank A Kingswood und Werner Cornelius stammt, gibts hier und lässt sich auf die aktuellen Gentoo-Kernel 2.6.23-gentoo-r3 und 2.6.22-suspend2-r2 anwenden.

–Info– Gerade ist noch was mit den Zeilenumbrüchen kaputt – wird später gefixt

Von mISDN zu Zaptel

Eine eigene Telefonanlage ist was feines – man kann nervende Verkäufer in eine Endloswarteschleife schicken, Gespräche über das interne SIP-Gateway bequem am Headset des PCs führen und natürlich als Bastler auch die Zimmerbeleuchtung per Telefon steuern. Eigentlich läuft mein Asterisk auch schon seit einiger Zeit, aber schlechte Signalleitungen, ein nur teilweise funktionierender Interruptcontroller und die 2EUR-ISDN-Karte sorgen gerne schon mal für eine tote Leitung, welche sich erst nach einem Neustart wieder zu neuem Leben erwecken lies. Dummerweise wirkte sich der Fehler auch auf alle anderen Telefone an diesem ISDN-Anschluss aus – keine guten Voraussetzungen für eine geteilte Leitung. Auslöser ist ein Speicherfehler im mISDN-Modul, welches bei mir als Treiber der ISDN-Karte im Einsatz war. Jetzt versuche ich es statt mit mISDN mal mit Zaptel. Die Installation war recht einfach – entsprechende Ebuilds gibt es schon länger. Nachdem die Asterisk-Config angepasst war der erst Fehler: Der Interruptcontroller macht sich wieder bemerkbar – zwar läuft die Leitung an sich, aber durch Pufferüberläufe hört sich das ganze etwas zerhackt an. Abhilfe schaffte der florz-Patch – dann noch etwas an der Echounterdrückung gespielt und schon funktioniert alles perfekt – sogar ein gutes, altes G3-Fax quählt sich in akzeptabler Qualität über die Leitung. Dank der integrierten Fax-Erkennung des Treibers spar ich sogar eine Rufnummer. Nun hoffe ich mal, dass die Leitung stabiler bleibt.

PAMsinn 2.0

Was für ein Update – die Gentoo-Developer haben eine neue Version von PAM auf stable gesetzt und mir damit gewaltige Bauchschmerzen bereitet. Eigentlich wollte ich nur einen alten Nadeldrucker testen. Dazu einfach mal das Syslog auf den Drucker umgeleitet, man brauch ja Content. Die Ausgabe gefiel mir aber nicht so – jede Menge PAM-Fehler im Syslog. PAM (das System zur Nutzerauthentifizierung unter Linux) hatte ich zwar ein paar Stunden vorher aktualisiert, aber eigentlich gab es keine Fehler und revdep-rebuild, welches normalerweise abhängige Pakete aufspürt, zeigte auch keine Fehler. Dank Blogger Odi war das Problem aber schnell gefunden – ein qdepends -Q pam fördert alle Abhängigkeiten zu Tage und ermöglicht so die problematischen Programme zu fixen.

IP oder nicht IP – Mein Syslog-Hack

Da haben die Vorratsdatenbastler mir aber was eingebrockt – OK, macht schon Sinn, aber jetzt schon bei den Server- und Seitenbetreibern an zu Setzen sehe ich nicht wirklich als Sinnvoll an. Hier dürfte es eher die Unwissenden treffen, denn um den üblichen Serverprogrammen die IP ab zu gewöhnen ist einiges an Arbeit nötig. Bei mir läuft bereits ein IP-Anonymisierer hinterm Apache, welcher die letzten Stellen der IP streicht. WordPress hat auch ein Plugin nur was mit IMAP, FTP, POP3, …? Das läuft alles über Syslog und ohne Patch scheint da nichts zu laufen – aber ich hab ja mein PHP und eine schöne Vorlage. Ein FIFO, ein Script und schon sind auch hier die IPs gekürzt – zumindest im Testbetrieb.

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Musik-Player für Linux im Test

Wie Passend – natürlich hab ich auf meinem Laptop irgendwie die KDE-Libs versaut. Stört mich als Gnome-User erst mal nicht direkt – wenn dann aber mein Musikplayer „Amarok“das Starten verweigert ist das etwas unschön. Schnell gesucht und 2 Alternativen gefunden:

  • BMPx
    Sieht auf den ersten Blick klar und strukturiert aus. Einbindung in Gnome dank Task-Icon und Unterstützung der Multimediatasten gut gelungen. Auch die Anbindung an last.fm ist ganz praktisch. Leider ist die Musik-Bibliothek etwas bescheiden – es lässt sich anscheinend nur nach Artist sortieren – nichts für mich.
  • exaile
    Erst mal ein Krampf – da Python 2.5 benötigt wird und bei Gentoo nur 2.4 stable ist heißt das ganze erst mal updaten. Wenns denn mal läuft ganz brauchbar – die Bibliothek lässt sich gut sortieren und scheint einen Tick schneller als die von Amarok zu sein. Damit hat er sich als Übergangsplayer qualifiziert. Leider gibts noch einige Bugs mit der Verwaltung von Playlisten und die Integration von Lyrics ist etwas mager, daher werd ich wohl die KDE-Libs in den nächsten Tagen nochmal durch die CPU quählen. Trotzdem – wenns noch etwas verbessert wird könnte es Amarok bei mir ablösen und ich wäre endlich KDE-frei.

Gentoo-Rsync-Mirror

So, da inzwischen über 10 Gentoo-Maschienen bei mir im Dienst sind möcht ich die Gentoo-Server etwas entlasten. Bis jetzt mussten 4 separate Portage-Trees den Gentoo-Mirror-Verbund belasten. Das ganze konnte ich jetzt auf einen Sync beschränken.

Der Rsync-Part der Gentoo-Server steht auch öffentlich unter portage.yotaweb.de zur Verfügung. Die entsprechend Zeile in der make.conf lautet

SYNC=“rsync://portage.yotaweb.de/gentoo-portage“

Derzeit wird einmal täglich gegen 4:00h gesynct. Die Paketdaten werden nur teilweise gespiegelt und sind daher nur für ausgewählte User zugänglich. Bitte nicht mehr als 2x pro Tag syncen, sonst wird mein Ban-Script unruhig.