Uff. Das mangelhafte #Peering der #Telekom #DTAG wurde von @epicenter_works auf der Aktionärsversammlung vorgetragen. Die Antwort?
"Die Telekom gewinne sämtliche Netztests, was ein Beweis gegen die Vorwürfe sei"
"Wenn Sie nicht zufrieden sind[…]gehen Sie woanders hin"
Ja, habe ich privat nach vielen Jahren des "auf-Besserung-hoffen" gemacht. Beruflich warte ich seit 8(!) Jahren, dass zusätzliche Leitungen gelegt und somit andere ISPs verfügbar werden, noch ist daher DTAG leider die einzige Option mit hässlichen Folgen: Mitarbeitende im Ausland können mangels angemessenem Peering direkte VPN-Verbindungen zu diesem Standort oft nicht sinnvoll nutzen. Sicherheitsupdates lassen sich teils auch nur verzögert installieren, da CDNs aus dem Telekom-Netz nur im Schneckentempo erreichbar sind.
Sicher, man kann mit technischen Tricks das Telekom-Peering umgehen, aber das kanns doch nicht sein. Der lokale Vertreter ist dabei auf Management-Linie und berichtet, dass andere ISPs die Telekom ja nur ausnehmen und man (für die VPN-User) ja einen Telekom-DSL-Anschluss auf der Gegenseite nutzen könne. Leider konnte er dann auf anderen Kontinenten keinen passenden anbieten - zumal es spätestens bei Geschäftsreisen ohnehin keine Option ist. 🤦
https://www.golem.de/news/telekom-aktionaersversammlung-hoettges-raet-kritikern-gehen-sie-doch-woanders-hin-2604-207310.html
#Netzneutralität
*startet update*
*download mit 20kBit/s von Cloudflare*
#Telekom #DTAG #Peering
Kann es sein, dass #DTAG #AS3320 wieder am Rad dreht? Seit einigen Tagen schon sind Verbindungen in Richtung Asien quasi unmöglich. Fast 50% Paketverlust zu #Twelve99/#Arelion/#Telia auf mehreren Anschlüssen - business und privat. Alle anderen Provider sauber. #Vodafone nutzt sogar augenscheinlich die gleichen Router bei Twelve99 und kommt sauber durch. Und seit heute hauen mir auch noch Verbindungen zu #Alphabet immer wieder ab. Kein Paketverlust, aber Spikes bei der Latenz, die beim Streaming natürlich ganz toll sind. Wird Zeit, dass denen nochmal wer #Peering erklärt und man politisch so eine Kundengeiselnahme zum Erpressen doppelter Gebühren verhindert. -.-
(Hintergründe z.B. https://www.youtube.com/watch?v=Eq-DTdT6AcA oder https://netzbremse.de)
Uff… #Vodafone pullt einen #Telekom und will nur noch private #Peering machen. Für Kunden heißt das: Viele Internetinhalte werden langsamer. Schnell ist nur, wenn die Besuchte Webseite "Lösegeld" zahlt.
https://social.heise.de/@heiseonline/115504726710043162
Time and time again. Die Deutsche #Telekom #DTAG scheint mal wieder massiv überlastetes #Peering zu haben. Und wieder ist es #Level3.
Ein Download von @fedora läuft aus dem AS3320 sowohl über Privat- als auch Businessanschlüssen mit <0.05MB/s. Selber Download über Hetzner getunnelt schafft knapp 20MB/s.
Ranttime: Die Sache mit dem Peering
(22.8 MB) 00:07:05
2020-12-18 11:00
🛈
Immer wieder das selbe Spiel: Statt den üblichen Weg zu gehen und ihre Netze kostenneutral an öffentlichen Knotenpunkten mit ausreichender Kapazität anzubinden bieten einige Internetanbieter den Inhaltsanbietern/Rechenzentren-Betreibern stattdessen an gegen Gebühr am doch eine direkte Leitung zu legen. Wäre schließlich schade, wenn die Kunden des Anbieters wegen der Nutzung weltweiter Knotenpunkte (laut Anbieter „weniger geeigneter Wege“) nicht so schnell auf die Inhalte zugreifen können. Der Kunde schaut im Zweifel in die Röhre, so auch aktuell ich: Programme, welche über Github verteilt werden, sind nicht nutzbar. Hintergrund: Github nutzt die Amazon-Cloud um Dateien bereitzustellen. Diese ist für die hiesige Ecke über den Anbieter Telia an das Internet angebunden, dem zweitgrößten Carrier weltweit, welcher an nahezu allen Austauschpunkten für andere Netze erreichbar ist. Leider setzt mein Anbieter statt auf diese Austauschpunkte auf direkte Verbindungen, welche man auch gerne bezahlt bekommen möchte. Für große Anbieter nicht wirklich attraktiv – nicht nur, dass es mehr kostet, man müsste auch für jeden Internetanbieter spezielle Leitungen, Konfigurationen und Verträge einrichten und warten. Das Ergebnis: Nichts geht mehr – es sei denn man greift auf die technisch deutlich langsamere Leitung der Konkurrenz zurück oder nutzt Tunnel um das Routing des Internetanbieters zu umgehen.