Schlagwort-Archive: Uni-T

BitBastelei #158 – Uni-T UT15c – Zweipoliger Spannungsprüfer

Wenn man an $DingenMitStrom arbeitet ist die wichtigste Frage: Ist der Strom tatsächlich ausgeschaltet. Diese Frage beantworten viele Bastler mit einem Elektroschraubenziehen aka. Phasenprüfer. Dieser funktioniert jedoch nur an geerdeten Anlagen und ist auf eine gute Erdung des Nutzers angewiesen – schon falsches Schuhwerk oder gut isolierender Fußboden kann hier unschöne folgen haben. Multimeter liefern schon bessere Werte, sind aber meist unhandlich. Der Korrekte Weg: Zweipoliger Spannungsprüfer, Umgangssprachlich „Duspol“, und Schutzmassnahmenprüfgerät.
Da auch ich hin und wieder an 230V-Bereiche stoße und da bevorzuge keine „gewischt“ zu bekommen ist jetzt zumindest Ersteres in meinem Besitz. Nachdem das in DE zugelassene Baumarktgerät mit seinem dünnen Gehäuse und den wackligen Prüfspitzen bei mir einige Bedenken weckte ist es am Ende doch ein Fernostler geworden: Das Uni-T UT15c. Soweit ich sehe zwar ohne deutschen Stempel, dafür sieht die Qualität vernünftig aus.

Mehr zum Thema: https://www.elektrofachkraft.de/expertenbeitraege/fachgerechter-einsatz-von-spannungspruefern

BitBastelei #137 – UniT UT139 Mod: Ultracap, Qi Wireless & USB

In Biba #133 wurde das Konzept ja schon erfolgreich getestet: Mit einem Speicherkondensator lässt sich über einen Linearregler das Uni-T UT139A Multimeter etwa 8 Minuten mit Strom versorgen. Diesmal wird die Schaltung im Multimeter verbaut und mit passenden Lademöglichkeiten versehen:

Die erste und einfachste Möglichkeit stellt das von Handys bekannte Qi dar, welches ein drahtloses Laden ermöglicht. Hierzu wird ein passender Receiver, welcher eigentlich in Handys zum Einsatz kommt, verbaut (~4€). Legt man das Multimeter nun auf ein passendes Transmitter-Pad (~3€) beginnt das Multimeter zu laden – drahtlos und ohne die Gefahr durch verbundene Masseleitungen das Gerät zu beschädigen. Die hierbei genutzten Magnetfelder scheinen keinen unmittelbar sichtbaren Einfluss auf die Messfunktion zu haben. Die geringe Effizient ist durch die geringen Ströme sowie die nur sporadische Nutzung zu vernachlässigen.

Zweite Möglichkeit stellt ein USB-Anschluss dar. Aus Platzgründen kommt hier eine USB A-Buchse zum Einsatz – diese ist kompakter als die bei Endgeräten üblichen USB-B-Buchsen, jedoch – im Gegensatz zu Micro-USB – auch als nicht-SMD-Version verfügbar. Durch die Möglichkeit das Gerät während des Ladens bewegen zu können stellt diese Methode eine Möglichkeit dar auch längere Messsitzungen abzuhalten. Zu beachten ist, dass die Masseleitungen hochohmig verbunden sind, man sollte also nicht per USB-Netzteil laden und gleichzeitig eine Spannung mit Erdreferenz (=Gerät mit Steckdosenanschluss) messen. Abhilfe schafft hier das laden per USB-Akkubank, alternativ könnte man einen galvanisch getrennten Schaltregler zwischenschalten.

BitBastelei #131 – Erster Blick auf’s Uni-T UT139A

Das Uni-T UT139A ist ein Einsteigermultimeter, welches mit einigen interessanten Funktionen aufwartet: Auto-Ranging, True-RMS-Messung und hohe Aktualisierungsrate treffen auf Batterietest (mit Dummy-Last) und kontaktlose Leitungssuche. Fragt sich nur, ob es auch in der Praxis die Versprechen halten kann.

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=135961

UNI-T UT60A/E mit Sigrok

Glück muss man haben: Bei meinen Versuchen mein Ozi mit Linux zu verbinden bin ich beim Durchstöbern des Sigrok-Archivs auf ein bekanntes Bild gestoßen: Das dort bereits unterstützte Voltcraft VC840 ist nichts anderes als ein umetikettiertes UNI-T UT60E. Eine Webseite bei der TU-Chemnitz bestätigt schnell den verdacht. Da das Multimeter hier nunmal samt COM-Kabel auf meinem Schreibtisch rumliegt konnte ichs natürlich nicht sein lassen und habs direkt getestet – läuft fehlerfrei. Um in Zukunft nicht ständig die Voltcraft-Nummer suchen zu müssen ist lokal als eigener Eintrag in libsigrok drin.

Passenderweise ist mit dem Rigol DS1102E auch schon ein Ozi mit USBTMC drin, ich denke darauf kann ich auch aufbauen, denn die Steuerung mit echo und cat wird auf Dauer etwas langweilig…