Eine Batterie auf die Straße zeigende Überwachungskameras in meine Nähe zu hängen ist an sich schon ein Garant dafür, dass ich mich früher oder später in das Thema einlese. Kameras schön und gut, aber nicht da wo ich öfter vorbei komme – wir sind hier nicht im Knast. Heute sind mir die Inhaber der Kameras, welche gerade installiert werden, über den Weg gelaufen – leider hatte ich noch keine Zeit gefunden mir entsprechendes Wissen anzueignen, entsprechend habe ich mich zurückgehalten. Der Grund für die Kameras: Eine zerbrochene Scheibe (Täter wurde meines Wissens gefasst, da gab es noch keine Kamera) und ein paar verbeulte Briefkästen. Das beste gab’s zum Schluss des Gesprächs: Auf meine Frage wie es denn mit dem Datenschutz und Persönlichkeitsrecht aussieht erhielt ich den Kommentar „das macht eine externe Firma – die kennen sich schon aus“. Nun – externe Firmen und Datenschutz riecht irgendwie, entsprechend habe ich mir einige Gesetzesgrundlagen zusammengesucht und so wie sich die Sache mir momentan darstellt sind einige Regeln bei den Kameras nicht ganz so genau genommen worden. Ich werde noch abwarten, bis die Kameras fertig montiert sind – wenn dann noch immer die Mängel bestehen gibts entsprechende Schreiben an den Betreiber…
Archiv des Monats: Mai 2009
Kleinkram PHP-Downloadmanager, Spannungsteiler-Rechner und ATX-Powerpanel
So, nachdem ich mich dieses Wochenende mit jede Menge Papierkram rumärgern durfte konnte ich heute doch noch etwas zeit finden um mich 3 kleinen Problemchen anzunehmen, die sich mir in letzter Zeit gestellt haben.
Erste Baustelle war ein Downloadmanager. Dieser sollte zentral auf meinem Server laufen und Downloads sequentiell abarbeiten. Die URLs vorzugsweise aus einer MySQL-Datenbank. Ergebnis sind ein paar PHP-Zeilen – nicht wirklich komfortabel, aber erfüllt fürs erste seinen Zweck.
Downloads werden in die Tabelle queue eingefügt – nur die URL. Der Status setzt sich wie folgt zusammen:
0 -> Offen
1 -> Download gestartet
2 -> Download erfolgreich
3 -> Download fehlgeschlagen
Der Download selbst wird durch wget erledigt, man könnte also z.B. eine maximale Bandbreite o.Ä. festlegen. Bei Abschluss/Fehlschlag eines Downloads wird im Datensatz ein Log angehangen.
Nächste Baustelle: Spannungsteiler. Primitiv, aber immerhin ein Ergebnis: Dieses Script hämmert Bruteforce-Like alle E12-Widerstände bis 1MOhm (oder so) durch und sucht einen passenden Wert um einen Spannungsteiler zu bauen.
Sollte jetzt schon einer sein Mailprogramm offen haben um mir zu schreiben, dass das alles nicht stimmt: Ich weiß es – löscht den Text und schick mir eine passende Formel 😉
Und die letzte Baustelle: Ich habe bereits seit längerem die „Frontpanel“-Anschlüsse meiner PCs (Power-Button, Reset, …) auf ein externes Bedienpult gelegt. Da mir die hardwired-Variante etwas auf den Keks ging und ich ein passendes Ethernet-Gateway bauen wollte gibts nun eine „Spezifikation“ für meine Schnittstelle.
Thunderbird mit serverseitiger Mailsortierung
Wer viele Mails erhält kommt früher oder später an Filtern nicht vorbei. Foren in einen Ordner, MLs zusammenfassen, etc. Stellt sich nur ein Problem: Diese Filter laufen meist im Mail-Client – hat man mehrere Rechner müssen die Regeln immer per Hand oder Script abgeglichen werden. Um dem entgegen zu treten hatte ich meinem Server vor einigen Wochen Sieve beigebracht – eine Sprache um Mails serverseitig zu filtern. Dank etwas gehacktem Webinterface in Routndcube ließ sich der Mailserver auch recht schnell dazu überreden Mails bestimmter Absender in gewisse IMAP-Ordner zu legen. Leider macht Thunderbird das nicht mit: Legt der Mailserver etwas in einen Unterordner taucht die Mail erst auf, wenn man den selbigen öffnet – da werde Mails schnell übersehen. Abhilfe schafft eine Option in Thunderbird:
Bearbeiten -> Einstellungen -> Erweitert -> Allgemein -> Konfiguration bearbeiten
Dort den Wert „mail.check_all_imap_folders_for_new“ per Doppelklick auf true ändern. Nun schaut TB bei jedem Empfang in allen Unterordnern und bekommt so auch die sortierten Mails mit.
Exchange + Windowsadmin + Ahnungslosigkeit
Wenn diese Kombination zusammen trifft werde ich selbst in Zeiten von wilden Servern mit 32GB RAM, RS232-Sprechenden Badewannen und einem Geburtstag nach dem Anderen dazu gezwungen mal wieder aktiv zu werden. Ein Mailserver, welcher sich selbst als ***dc1.***dom.local ausgibt geht mir seit Tagen mit seinen Bounce-Mails auf den Keks. Eigentlich wollte ich nur freundlich sein und dem Admin eine Chance geben diese Infoschleuder abzustellen, allerdings wollte der offenbar nicht: Auf meine Mail an den Postmaster, welche ihm extra nochmal Informationen zu Backscatter, Bounce-Mails und die interenen IPs und DNS-Informationen seines Netzes aufzeigten erhielt ich wiederum eine Antwort seines Servers: Meine Mail wäre SPAM. Uhm – wofür ist denn bitte eine Postmaster-Adresse wenn man sie nicht erreicht?! Die Mail ging nun nochmal an eine Supportadresse, aber fürs erste darf es sich deren Server auf meiner Blacklist gemütlich machen.