Die Post ist da: Abschlussprüfung die Zweite

Endlich ist er da: Der böse Brief – und ums kurz zu machen: Kein Anhang. Das heißt, dass ich die Schriftliche Prüfung auf jeden Fall schon einmal bestanden hab. Jetzt gehts an die Mündliche. Am 10. Juli, ja JULI soll diese dann stattfinden. Später gings wohl kaum noch. Naja, noch genug Zeit alles zu vergessen. Hoffen wir das Beste.

Wenn Spiele auf Linux treffen…

Eigentlich eine (fast) unmögliche Konstellation: Linux und Spielen. Für mich was bisher kein Problem: Für Zwichendurch Amagetron, zum “ernster” Zocken Enemy Territory und um Dampf ab zu lassen UT – alles Spiele, bei denen eine Linux-Version verfügbar ist. Trotzdem – ab und zu möchte man auch was anderes raussuchen. Ich habe z.B. wieder Command & Conquer Generals entdeckt – und ein paar Freunde würden gerne mal wieder die Battlefield 2 DEMO auspacken.

Dumm nur, dass es diese Spiele nicht für Linux gibt – ok, kein Wunder, ist ja auch EA – das funktioniert ja noch nicht mal unter Windows richtig. Gott sei Dank brachte und Bob Amstadt 1993 die schöne Software WINE. Dummerweise bin ich faul – sehr Faul. So faul, dass ich eine weitere Non-Opensource-Software hinzufügen musste. Cedega. Eigentlich hab ich mir nicht viel erwartet, aber das im Sonderangebot war kann man ja mal reinschaun.

Also zuerst die Aktuelle Version 5.1.3 organisiert und getestet – nix. Keines meiner Spiele wollte laufen. Aber da es ja immernoch die Community gibt kam ich dann recht schnell auf die “alte” 5.0er-Version. CnC läuft, BF2 läuft – und alles sogar mit 3D-Beschleunigung unf fast ohne Ruckler. Leider untestützt cedega nativ kein arts, sodass der Sound ziemlich hinterher hinkt, wenn z.B. nebenbei TS läuft, aber immerhin – mehr als ich erwartet habe.

Ach ja… Hersteller

Kennt jemand Dell? Das ist dieser große Computerhersteller der eigentlich ganz gute Rechner macht. Naja, von deren neuen Windows-Vorinstallation bin ich nicht mehr so begeistert… Englische Tastatur als Vorgabe für in Deutschland verkaufte Rechner und als Sahnehäubchen ist die Crapware “MyWay Search” direkt vorinstalliert… Tolle Leistung!

Pimp my Proliant

Bild: http://adlersa.yotaweb.de/blog/wp-content/uploads/2006/05/IMAGE_00024Vorschaubild.jpgNachdem mein Homeserver zwar nicht mehr ganz so funktioniert wie erwünscht habe ich mir vor einigen Tagen direkt das passende Nachfolgeobjekt organisiert. Da ich mir einen schönen 19″-Schrank zulegen möchte ist ein “echter” Server natürlich dafür optimal. Und so war es auch: Kurz nach der Abschlussprüfung Zuhause angekommen versperrt ein überdimensionales Paket die Tür. Ein Compaq ProLiant 1850R um genau zu sein. 2x500MHz, 512MB RAM und 20GB SCSI-HDD sind so die Eckdaten. Nicht ganz auf dem neuesten Stand, aber dafür läufts (hoffentlich) stable.Bild: http://adlersa.yotaweb.de/blog/wp-content/uploads/2006/05/IMAGE_00025Vorschaubild.jpg

Trotzdem soll etwas neue Technik natürlich nicht fehlen: Mit 4-Way-SATA-RAID-Controller, SLDVD und DDS-Streamer gehts ans Umrüswerk (wobei zu erwähnen ist, dass der Monteur bei den Schrauben viel Spaß hatte…).

Inzwischen läuft das System relativ zügig mit einem Gentoo 2006.0 und XEN-Virtualisierung. Am Ende soll dann ein IPCop als Router dienen. Als Fileserver wird ein Debian-System mit Samba seinen Dienst tuen. Als Mail- und Webserver möchte ich eventuell mal ein BSD-System ausprobieren.

Wenns mal etwas länger Dauert: Heute der S4Y-Support

Vor etwa zwei Wochen wurde ich mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen: Ein grelles Pipen beendete um 4 Uhr Morgens die Regenerationsphase. Erster Gedanke: Welcher Idiot ruft nachts um die Uhrzeit an… Der Idiot war mein Überwachungssystem. Mein Rootserver hatte sich soeben verabschiedet. Nach ganzen 197d 18h 15m und 11s Dauerlauf im S4Y-Rechenzentrum. Der Reboot übers Webinterface brachte keinen erfolg, und da die Techniker erst am 7:00h erreichbar sind konnte ich nicht viel machen. Also nachdem der Support den Server neu gestartet hatte wieder die Dateisysteme auf Vordermann gebracht und neu gestartet – alles OK fürs erste, aber wodurch dieser Hänger? In den Logfiles war nichts zu finden und zu der fraglichen Zeit lief auch nichts besonderes – lediglich das normale Backup. In den darauf folgenden Tagen kam es dann erneut zu Ausfällen. Da diese auch nicht durch einen anderen Kernel behoben werden konnten lag ein Hardwarefehler nahe. Also schnell über das Onlinesystem eine Störungsmeldung geschrieben – die Antwort einige Stunden danach:

[…] der Webresetter des Servers war defekt und musste getauscht werden[…]

schön und gut, das erklärt warum der Webreset nicht funktionierte, aber das beeinträchtigt doch das System normalerweise nicht. Auf die Frage, ob bei Reboot irgendwelche Fehlermeldungen kamen wurde ich dann auf das Rettungssystem verwiesen.

[…]Sie finden in unserem Rescuesystem mehrere Tools, mit dennen derlei Probleme analysiert werden könnne. Ich würde auf den RAM tippen und empfehle daher, den Server im Rescuemodus zu starten und das Programm “memtest86” für 1-2 Stunden laufen zu lassen.[…]

Ein gut gemeinter Tipp – hätte ich wohl auch gemacht – aber dummerweise lässt sich memtest86 nur starten, wenn man auch den den Rechner könnte (sprich: Serielle Konsole). Da mir nur SSH zur Verfügung steht fällt dieser Test damit weg. Nachdem Heute der Server dann wieder durch einen größeren Kopiervorgang wieder einmal hängen blieb und ich ohnehin ins Rettungssystem musste bot sich der Zeitpunkt an einige andere Tests zu machen. Ergebnis: LAN-Karte spinnt, RAM spinnt. Wie meldet man das schnell dem Support? Richtig: Über die Hotline. 0900irgendwas – auch Samstags für schlappe 1,86 Euro/min. 3 Minuten Warteschleife, 4 Minuten Warteschleife, dann ein kurzes Knacken und……besetzt. Ahhhja. Bei jedem weiteren Versuch nurnoch der Hinweis, dass die Leitungen überlastet wären und man es später erneut versuchen sollte. Fairerweise ist jedoch zu erwähnen, dass diese “Besetztorgie” bei frühreren Anrufen nicht auftrat. Nunja, das Onlinesystem nimmt ja auch Antworten entgegen, also Ergebnisse gepostet. Kurz darauf: Server schon wieder weg. Kein Reboot, kein Rettungssystem – garnichts. Nach ca. 1 Stunde dann wieder Ping – und folgende Email:

den Rechtschreibfehler übersehen wir mal freundlicherweise 😉

Jetzt – nach 2 Wochen – dann endlich ein Anhaltspunkt und eine Aktion. Ohne Diskussion sogar. Obs etwas gebracht hat wird sich in den nächsten Tagen dann zeigen.

Fazit: Auch wenn die Reaktion etwas länger gedauert hat könnte sich so mancher Anbieter davon ein Stückchen abschneiden. Z.b. gewisse (inzwischen insolvente) Webhoster, welche ihren Shared-Hosting-Kunden Reparaturen am Hauptsystem in Rechnung stellen.

Abschlussprüfung

Ja, ich habs überlebt – meine schriftliche Abschlussprüfung. Etwas VLAN, etwas VoIP, etwas Englisch und etwas Datenbank und schon waren die beiden IT-Teile der Prüfung einigermaßen zügig beantwortet. Aber dann kam Wirtschaft… Tja, hat zufällig jemand die Steuerklasse von Person Y im Kopf und kann den Steuerfreibetrag in sozialversicherungssteuerpflichtigen Bruttolohn umrechnen? Ja? ICh zumindest nicht… Jetzt heißts erst mal 2 Monate Ruhe – dann kommen die Ergebnisse und auch die mündliche Prüfung.

Das wars dann auch mit der Webcam

Bis jetzt gab es ja meine schöne Dach-Cam, welche – gut geschützt vor Wasser und Staub ihr Dasein auf meinem “Fensterbrett” fristete. Da sie jetzt seit Wochen nicht mehr funktionierte ein kleiner Check und siehe da: Die sagt garantiert kein Wort mehr… Warum? Naja, an Wasser & Co hatte ich gedacht, aber daran, dass sich auf der Kamera Moos bildet nicht oO. Nunja, etwas Moos auf der Kamera hat wohl einen Kurzschluss verursacht – zumindest ist der Anschlussstecker leicht verschmort. Naja, somit geht die 5-€-Ebay-Cam nach einem halben Jahr außenbetrieb vom Netz. Die nächste bekommt dann noch einen Moos-Schutz…

Nerd Inside