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Infos der Ortsgemeinde Saffig bei Twitter

Bereits seit letztem Jahr unterhalte ich eine Batterie von Twitter-Bots, welche die Infos diverser Projekte auf Twitter verfrachten. Durch die Abschaltung der originalen „Basic-Auth“-API in knapp einer Woche bin auch ich genötigt alle Bots anzupassen. Um die Funktion der laufenden Bots nicht zu stören habe ich einen alten Sorgenfall für meine Umstellungsversuche rausgekramt: @saffig. Eigentlich sollten hier schon länger die News der Orsgemeinde auflaufen, da aber die offizielle Seite an funktionierenden RSS-Feeds, iCal-Formaten oder strukturiertem Seitenaufbau nicht viel bietet hatte ich das ganze immer wieder zurückgestellt. Nun habe ich einen passenden Parser erstellt und die neue Twitter-OAuth-API implementiert, somit sind jetzt auch alle News und Terminankündigungen der Ortsgemeinde auf Twitter zu finden:


Alte Fotos gesucht – Geschichtsverein Saffig bittet um Hilfe

Bild: https://www.adlerweb.info/blog/wp-content/uploads/2010/06/gv_foto_ag-300×199.jpg
Foto-AG Geschichtsverein Saffig

Haben Sie noch alte Schulfotos? Bilder aus der Kneipe Oldtimer? Oder Fotos aus den Zeiten des Bimsabbaus? Dann freut sich der Geschichtsverein über ihre Hilfe. „Ob alte Ansichten von Straßenzügen und Häusern, Eindrücke von Veranstaltungen und Festen oder vom Arbeits- und Vereinsleben in Saffig, der Geschichtsverein möchte sich für die Bewahrung  alter Fotos und Dokumenten einsetzten“, Michael Reuter, Geschäftsführer des neuen Saffiger Vereins  erläutert das Vorhaben des eigens hierfür gegründeten Fotoarbeitskreises. „Mit dem Arbeitskreis ist sichergestellt, dass die Besitzer schnellstmöglich nach der Erfassung ihre Bilder wieder zurückbekommen.“  Hierzu steht Reuter ein Team von Profis zur Seite. So kümmert sich Informatiker Florian Knodt um die entstehende Bilddatenbank, Christan Lüscher zeichnet für die reibungslose Verwaltung der Bilder verantwortlich und Fotografin Angela Spitzlei steht für den professionellen Umgang mit dem eingehenden Bildmaterial. „Dabei ist es uns wichtig, die Bilder in digitaler Form, also zeitgemäß zu archivieren“, stellt Michael Reuter fest. Die Bilddatenbank soll jedoch nicht nur für interne Recherchen und Veröffentlichungen Verwendung finden. „Selbstverständlich geht es uns darum mit den Fotos ein möglichst umfassendes Bild aus vergangener Zeit zu zeichnen, wir möchten die entstehende Datenbank jedoch auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Somit können wir  Vereinen oder auch Privatpersonen bei ihren Chroniken oder Feiern zur Seite zu stehen.“
Innerhalb von zwei Wochen nach Bildeingang, so das Fototeam des Geschichtsvereins Saffig, werden die Schätze ihren Eigentümern selbstverständlich wieder zurückgegeben.

Bilder diverser Veranstaltungen

Ein paar Veranstaltungen haben sich da noch angesammelt: Bereits an Pfingsten sind die Billder des Feuerwehrfestes „100 Jahre Feuerwehr Saffig“ online gegangen:

Bild: http://56648.de/100jffwsaffig.jpg

Dieses Wochenende kamen dann noch Bilder des Sommerfestes der Barmherzigen Brüder Saffig sowie des Kunst und Handwerkermarkt Plaidt dazu. Frohes klicken!

56648.de – Bilder aus Saffig

So, nachdem die offizielle Webseite meines Ortes jetzt meine erste Kritikwelle abbekommen hat (ich will mein RSS für News…) ist mir noch etwas eingefallen. Im Zuge des Nummerndomainwahns konnte ich mit 56648.de ergattern (PLZ des Ortes). Eigentlich sollte hier eine Ortsseite entstehen, aber da die OG nach über 8 Jahren doch etwas fertig bekommen hat habe ich den Inhalt etwas umgeplant. Nun leitet die Domain auf eine Unterseite meiner Gallery weiter – zwar waren die Bilder dort schon lange verfügbar, aber viele Saffigern war es zu komplex sich durch meine Sortierung zu hangeln. Jetzt sollte es zumindest ein Stück einfacher zu merken sein.

Krankenhaus auf Rädern

Heute Morgen kommen alle Freunde von Schwertransporten in unserem Dorf auf ihre Kosten: Ein komplettes Krankenhaus in Containerbauweise wird sich zwischen 20 Uhr und dem nächsten Morgen mit eintägiger Verspätung durch den Ortskern quälen. Diese Container werden während Umbauarbeiten des eigentlichen Krankenhausgebäudes den Pflegern und Patienten ein neues Zuhause bieten.

Telekom mit Stimmungsschwankungen

Vor einigen Wochen gab es in meinem Ort eine Versammlung: Nach Bemühungen einiger Parteien stand das Thema „schnelles Internet“ auf dem Plan. Zwar bietet die Telekom hier nur 2MBit/s an, allerdings gibt es über TV-Kabel bis zu 26MBit/s, entsprechend wurde aus der Angekündigten Infoveranstaltung eine Werbeveranstaltung für den Kabelanbieter.Vertreter der anderenen Telekommunikationsunternehmen ließen sich trotz Einladung nicht blicken. Einige hatten sich seinerzeit daran etwas gestoßen: Diese Methode des Zugangs war bekannt, ist allerdings vergleichsweise teuer, bedingt größere Umrustungen im Haus und bietet einige vertragliche Fallstricke (Stichwort „Fair-Use“). Zwar signalisierten die Mitarbeiter des Kabelanbieters Gesprächsbereitschaft, allerdings kam unvermeidlich die Frage nach der Telekom. Damals wurde ein Schreiben der Deutschen Telekom verlesen, welche relativ direkt zum Ausdruck brachte, dass ein Ausbau unrentabel sei und man daher kein Interesse hätte. Da die Telekom hier nahezu keine Infrastruktur besitzt und alles über einen Verteiler mehrere Kilometer entfernt läuft nicht wirklich überraschend.

Etwas verwirrt musste ich allerdings vor einigen Minuten gucken: Die Telekom hat bei der Gemeindeverwaltung einen Bauantrag zwecks Verlegung einer neuen Glasfaserstrecke gestellt hat. WTF? Dahinter steckt offenbar das örtliche Krankenhaus, dort soll nach ersten Plänen die Strecke enden. Scheint sich wohl doch zu lohnen, eine solche Leitung zu legen. Eine entprechende Anfrage auch gleich einen DSLAM hin zu setzen wird natürlich gestellt, für mich würde sich so die DSL-Strecke von ca. 5 auf 1km verkürzen und da die neue LWL-Strecke auch am bisheigem Hauptverteiler vorbei führt könnte ich mir durchaus vorstellen, dass diese Möglichkeit noch Chancen hat. Aber alles nur Spekulation, also mache ich das, was ich dank den langsamen Downloads bereits gewohnt bin: Abwarten…

Datenschutz zum outsourcen

Eine Batterie auf die Straße zeigende Überwachungskameras in meine Nähe zu hängen ist an sich schon ein Garant dafür, dass ich mich früher oder später in das Thema einlese. Kameras schön und gut, aber nicht da wo ich öfter vorbei komme – wir sind hier nicht im Knast. Heute sind mir die Inhaber der Kameras, welche gerade installiert werden, über den Weg gelaufen – leider hatte ich noch keine Zeit gefunden mir entsprechendes Wissen anzueignen, entsprechend habe ich mich zurückgehalten. Der Grund für die Kameras: Eine zerbrochene Scheibe (Täter wurde meines Wissens gefasst, da gab es noch keine Kamera) und ein paar verbeulte Briefkästen. Das beste gab’s zum Schluss des Gesprächs: Auf meine Frage wie es denn mit dem Datenschutz und Persönlichkeitsrecht aussieht erhielt ich den Kommentar „das macht eine externe Firma – die kennen sich schon aus“. Nun – externe Firmen und Datenschutz riecht irgendwie, entsprechend habe ich mir einige Gesetzesgrundlagen zusammengesucht und so wie sich die Sache mir momentan darstellt sind einige Regeln bei den Kameras nicht ganz so genau genommen worden. Ich werde noch abwarten, bis die Kameras fertig montiert sind – wenn dann noch immer die Mängel bestehen gibts entsprechende Schreiben an den Betreiber…

Irgendwie wirds Abend

Wenn man zur Abendstunde eine Kamera zur Hand hat kann man auch schon mal auf den Auslöser drücken. Ein paar Ansichten des heutigen Sonnenuntergangs und ein neues, höher aufgelöstes Panorama finden sich in der Gallery.

Leiden für die Wissenschaft: Saffig@OpenStreetMap

Google Maps/Earth sind ja schöne Werkzeuge, aber leider nicht ohne Fehler – möchte man die Daten für eigene Projekte verwenden stößt man schnell an die Grenzen der Lizenz. Aber auch simple Routenführung kann schnell zum Problem werden, wenn Google eine Straße vorschlägt, die in Wirklichkeit ein 50cm breiter Durchgang zwischen Häusern ist.

Hier versucht das Projekt „OpenStreetMap“ anzusetzen – ganz im Stile der Wikipedia werden hier die Straßenkarten durch die Community generiert. Dies setzt natürlich ein gewisses Interesse an den Karten voraus – während in Großstädten zum Teil schon Hausnummern erfasst und jede Telefonzelle markiert ist bestand meine Gegend aus einem großen, weißem Loch. Andernach war grob erfasst, Plaidt und Miesenheim bestanden aus 2 Straßen und von Saffig war nur der Ortsname verzeichnet.

Inzwischen hat sich das gebessert – einige Kilometer Fußmarsch mit GPS-Empfänger am Rucksackgurt und Tracking-Software auf dem PDA später bin nicht nur ich um so manche Blase am Fuß, sondern auch OSM um einen guten Batzen Rohdaten reicher. Inzwischen komme ich sogar einigermaßen mit dem grauenvollem Interface des „Profi-Editors“ JOSM zurecht. OK, einiges fehlt noch, aber es ist ein Anfang. Die ersten Straßen sind auch bereits bei osmarender zu bestaunen – die „Mapnik“-Karte der Startseite wird leider nur wöchentlich aktualisiert. Und eins kann ich inzwischen sagen: Die Warnungen der Wiki, dass das Mappen süchtig machen könne scheint berechtigt – einer meiner Arbeitskollegen tobt sich bereits das ganze Wochenende mit seinem Auto in Neuwied aus.

Also – GPS-Empfänger rauskramen/ausleihen und loslaufen – soll nochmal einer sagen, dass man Informatiker nicht ausm Keller locken könnte.

Bilderflut: Fest der 1000. Lichter und mehr

Soderle, heute gab es genug zu sortieren – einige Bilder haben sich auf meinen Katen angesammelt. Gestern Nachmittag hatte ich mir bereits das SPD-Fest in der Eckerstraße vorgenommen und das Sommerfest der Pellenzböcke gestreift, gegen Abend ging es dann per Fahrrad zum Fest der 1000 Lichter nach Andernach, wo sich doch eine stattliche Truppe von Leuten, die irgendwer von uns irgendwie kennt versammelt. Als krönung gab es dann sogar eine gratis Dusche auf der Rücktour um 2 Uhr Morgens.

Als kurzer Überblick über die neuen Bilder: