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BitNotice #119 – IBM 3650M2: E5530 zu L5630

Einen Nachteil haben Server der 3650M2-Generation: Der Stromverbrauch. Etwas möchte ich da doch drehen – die bisherige E5530-CPU wird gegen ein neueres Low-Power-Modell getauscht.

E5530 L5630 i3-4130
Codename Nehalem EP Westmere EP Haswell
Kerne 4 4 2
Threads 8 8 4
Grundtakt 2.40GHz 2.13GHz 3.40GHz
Turbo-Boost 2.66GHz 2.40GHz
Cache 8MB 12MB 3MB
TDP 80W 40W 54W
Lithographie 45nm 32nm 22nm

BitBastelei #168 – PC aufrüsten: CPU, RAM, Lüfter, Grafikkarte

Mein Rechner hat ist sicher noch nicht Reif für die Müllhalde, aber es lässt sich doch noch einiges rausholen: CPU, RAM, Grafikkarte – alles Bauteile, welche sich schnell und Einfach austauschen lassen. In meinem Fall gib es nichts Neues, sondern lediglich gebrauchte Komponenten, welche etwas mehr Leistung bringen sollten. Der bisherige 4-Kern-Prozessor muss einem 6-Kerner weichen, die 20GB RAM werden auf das CPU-Limit von 24GB ergänzt und die beiden treibertechnisch nur noch notdürftig bedienten GeForce 6600GT aus dem Jahr 2004 weicht einer 8 Jahre neueren GTX660.

Der Wechsel der CPU ging schnell und ohne Probleme. Der selbstgebastelte Lüfter musste jedoch schnell einem „Echten“ weichen. Auch die Grafikkarte bereitete keine nennenswerten Probleme. Der Arbeitsspeicher ist hardwaretechnisch schnell getauscht, bereitete aber den größten Ärger: Durch massivie Kompatibilitätsprobleme fühlte ich mich wie in den 90ern. Am Ende steht aber ein aufgefrischtes System, welches mit wenig Geld für die nächsten Jahre gerüstet sein sollte.

Inhalt:

00:00:00 Unboxing – Good Package, bad package
00:02:51 CPU-Specs
00:08:46 RAM-Specs
00:10:09 Blick auf’s Mainboard
00:12:03 HowTo: RAM austauschen
00:14:54 HowTo: Intel-CPU austauschen
00:22:18 Redneck-Kühler
00:27:34 Fehlersuche: Kein Boot nach Aufrüsten
00:32:34 RAM-Kompatibilitäten: Alles läuft – nur nicht stabil…
00:35:51 Lasttests & Benchmarks – lassen wir das…
00:37:53 Arctic Freezer 13: Einbau & Erster Eindruck
00:46:58 Grafikkartenauswahl
00:53:44 Grafikkarteneinbau
00:54:28 VGA vs. DVI vs. HDMI vs. DisplayPort
00:56:21 Grafiktest

Links zum Thema:
26:05 Lüfter-Pinbelegung im Video Festplattenlüfter-Improvisation
55:40 VGA-Adapter
56:53 KVM-Switch = Umschalter für Tastatur, Maus und Monitor

Intel Haswell-ULT Integrated Graphics: Performance vs. Battery unter Linux

Mal wieder geht es um die interne Grafik der Haswell-CPUs: Ich arbeite häufig am Laptop, dieser ist mit i5 und der der internen Grafik ausreichend schnell um auf dem Sofa etwas zu Arbeiten und nebenbei HD-Videos per HDMI auf dem TV darzustellen. Etwas verwundert war ich, als ich vor kurzem Unterwegs war. Ein kleiner Film zwischendurch sollte ja passen, aber selbst 720p-Material auf dem internen Montior war nicht ruckelfrei zu schaffen.

Das Problem scheinen die Stromsparfunktionen zu sein: Startet oder Resumed man das System im Akkubetrieb nimmt die Grafikleistung massiv ab. Auch ein späterer Wechsel auf Netzbetrieb bringt hier keine Änderung. Einzige  Lösung: System ausschalten oder in StBy versetzen, Netzkabel anschließen und starten, schon hat man wieder volle Performance – auch im Akkubetrieb. Sehr ärgerlich, vor allem da man hierzu  nahezu keine Dokumentation im Netz findet. Einige behaupten, es wäre eine Funktion des SpeedStep/EIST-Treibers, dieser wird jedoch eigentlich unterstützt, scheint aber keine Grafikfunktionen zu implementieren.

Da offenbar das Umschalten bisher (3.19.2) nicht sauber funktioniert würde ich  fast empfehlen die Stromsparfunktionen der Grafikkarte fürs erste im BIOS abzuschalten.

Intel Core i-Prozessoren und die Govenors

Unter Linux wird/wurde die Frequenz der Prozessoren bisher durch das cpufreq-Backend des Kernels geregelt. Es gab verschiedene „Govenors“, welche je eine Eintscheidungsart implementierten. Beispiel:

ondemand CPU auf kleinster Taktfrequenz, wird bei Last erhöht
performance CPU immer auf maximaler Taktfrequenz
powersave CPU immer auf kleinster Taktfrequenz

Mit den neuen Core i-Prozessoren (i3,i5,i7) ist dieses Konzept nur noch bedingt brauchbar – die CPU selbst hat viele Mechanismen um Strom zu sparen, sie muss allerdings „aufwachen“ um über den Govenor entscheiden zu können, ob die Beschäftigt ist oder nicht. Da hierdurch die dynamische Frequenzregelung am Ende mehr Strom verbraucht als ein Prozessor, welcher sich auf höchster Taktrate selbst verwaltet, bieten neue Kernel nun nur noch powersave oder performance für diese Prozessoren an. Für Intel empfiehlt sich „powersave“ zu wählen, durch die TurboBoost-Technologie erhöht die CPU ihren Takt bei entsprechender Last selbstständig. Mit Tools wie z.B. i7z lässt sich die Frequenzänderung auch entsprechend beobachten.

tl;dr: Intel-CPUs nur mit powersave-Govenor betreiben, CPU regelt Takt selbst passend hoch.

BitBastelei #79c – Der neuer Homeserver – Part 3 – Keep it Simple / Stromverbrauch: Fusion vs. i3

Part 1: PCIe Fehlersuche
Part 2: Suche nach neuen Komponenten
Part 3: Das Einfachste natürlich vergessen / Stromverbrauch: AMD Fusion vs. Intel Core i3 (Haswell)