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Linux: Gerät wacht nach Suspend sofort wieder auf

Narf. Akku leer. Nur warum?
Tja, mein Laptop hatte sich entschieden nach meinem Klick auf „Suspend“ sofort wieder aus dem Standby-Modus aufzuwachen. Reproduzierbar. Erste Vermutung: Die GUI ist Schuld. Wie immer. Aber auch ein systemctl suspend zeigt nicht wirklich eine Besserung. Auch die Logs zeigen nichts verwertbares. Na dann graben wir etwas tiefer:

Erst mal zur Klarstellung: Standby funktioniert – der Laptop schaltet die Geräte aus, die Power-LED blinkt wie erwartet, doch nach knapp einer Sekunde wacht wer direkt wieder auf. Entsprechend des Fehlers dürfte also die Aufwachquelle am ehesten Verantwortlich sein. Eine Liste aller Quellen findet sich in /proc/acpi/wakeup:

# cat /proc/acpi/wakeup
LID	  S4	*enabled  platform:PNP0C0D:00
SLPB	  S3	*enabled   platform:PNP0C0E:00
IGBE	  S4	*enabled   pci:0000:00:19.0
EXP2	  S4	*disabled  pci:0000:00:1c.1
XHCI	  S3	*enabled   pci:0000:00:14.0
EHC1	  S3	*enabled   pci:0000:00:1d.0

Die Liste sieht natürlich je nach Verbauter Hardware anders aus, hier die Zuordnung meines Gerätes:

LID -> Laptop-Deckel
SLPB/SBTN -> Standby-Button
IGBE -> Integrated Gigabit Ethernet
EXP2 -> ??
XHCI -> USB3
EHC1 -> USB(1/2)

Wie wir sehen können diverse Geräte ein Aufwachen verursachen, lediglich EXP2 ist nicht aktiv. Um das Ganze einzugrenzen heißt es also nun: Aufwachquelle abschalten, Suspend testen und hoffen, dass es was bringt. Über ein gezieltes echo kann der Zustand zwischen enabled und disabled gewechselt werden:

echo LID > /proc/acpi/wakeup

In meinem Fall stellte sich USB als Fehlerteufel heraus. Offenbar störte sich das System an einem USB-Stick – egal ob gemountet oder nicht. Wie auch immer, USB brauche ich ohnehin nicht zum aufwachen, Deckel und/oder Power-Button sollten ausreichen. Den „bösen“ USB schalte ich beim Boot per Script nun ab.

[Gentoo] Apache 2.4.26 + WordPress: Invalid post type

Hmk? After the latest system updates on Gentoo I noticed WordPress was no longer able to open any kind of post list („invalid post type“), edit posts (you do not have access to this kind of post) or create posts (form shown, but right sidebar missing). Not quite uncommon, but this time it was no broken plugin – I could reproduce the same behavior with several other WordPress instances with different versions – even a fresh install. That’s a new one.

After some probing around I’m fairly certain Apache 2.4.26 is the culprit, after downgrading to 2.4.25 the problem disappeared. All other downgrades like PHP 7.0.15 instead of PHP 7.0.19 didn’t show any effect. I yet have to confirm which combination ultimately triggers the error (FPM? Event-MPM?), but if you have similar errors: Here is your starting point…

Windows: Wo ist Java?

Ich bin von Linux ja irgendwie verwöhnt: Alle Binärdateien sind üblicherweise unter /usr/bin und lassen sich direkt über den Namen des Programms aufrufen. Unter Windows gibt es mit $PATH zwar eine ähnliche Funktion, jedoch ist dort meist nur der Systempfad eingetragen. Da es für fast jedes Programm ein eigenes Verzeichnis gibt hat man so keine direkte Möglichkeit ein Programm zu starten ohne an den Systemvariabeln herumzueditieren.

In vielen Fällen nicht wirklich ein Problem – einmal gefunden kann man den Pfad in seinen Scripten hinterlegen und so die Software ansprechen. Leider ist das bei Programmen wie Java nicht so einfach: Diese legen ein Verzeichnis mit der Versionsnummer an, z.B. C:\Program Files\Java\jre_8.0.121\bin\java.exe. Ergebnis: Nach jedem Update versteckt sich die gesuchte EXE an einer anderen Stelle.

Hier ein Quick&Dirty CMD, welches die Java-Binary aufspüren sollte. Nicht Ideal, da z.B. nur das Systemlaufwerk unterstützt wird und diverses Errorhandling fehlt, aber immerhin zuverlässiger als hardcoded…

REM Find Java :/
pushd "%ProgramFiles%\java\jre*\bin\"
echo %JAVADIR%cd > %TEMP%\findjava.txt
set /p JAVADIR=<%TEMP%\findjava.txt
del %TEMP%\findjava.txt
popd
%JAVADIR%\java -jar meinesoftware.jar

 

Video: Karnevalsumzug Miesenheim

Analog zu den letzten Jahren war ich auch dieses mal mit meiner Kamera in Miesenheim unterwegs. Leider diesmal etwas kürzer, da die Vorbereitungszeit etwas knapp war und viele Gruppen Musikanlagen zur Beschallung verwendeten, deren Inhalt ich aus urheberrechtlichen Gründen hier vermeiden muss. Wer dennoch einen  Blick auf den Umzug werfen möchte wird wie immer auf YouTube fündig:

https://www.youtube.com/watch?v=8Vnnm1kjEOY

Thunderbird: Couldn’t load XPCOM

Diese Meldung weist erst mal darauf hin, dass die Installation beschädigt ist. Dies kommt häufig vor, wenn der Updater unterbrochen wird oder ein übereifriger Virenscanner genutzt wird. Eine Reparaturinstallation ist meist keine schlechte Idee – hierzu einfach die aktuelle Installation von der Webseite ohne vorherige Deinstallation ausführen. E-Mails und Einstellungen bleiben hierbei zu großen Teilen erhalten. Zeigt dies keine Wirkung kann auch ein Blick auf die Dateirechte nicht schaden – in meinem Fall war für den Ordner bzw. dessen Dateien das Execute-Recht verweigert.

Linux/Sane: Segfault mit Panasonic/Matsushita KVS-50xx-Scanner

Business as usual: Pünktlich zum Jahresanfang wird man von sämtlichen Vertragspartnern mit totem Baum zugeworfen. Glücklicherweise habe ich passende Scanner, die das Material in etwas besser verwaltbare Formen überführen können. Zuletzt verwendete ich dazu einen Panasonic/Matsushita KVS-5026, welchen ich aus dem Schrott retten konnte. Zwar habe ich noch einige schnellere Modelle, dieser hatte jedoch bisher die wenigsten Probleme mit Double-Feeding und ist durch die Bauform bei mir einfacher zu nutzen.

Leider war der Start dieses Jahr nicht ganz so erfolgreich – der Scanner wird korrekt erkannt, versuchte ich jedoch einen Scan zu starten gab es den allseits beliebten „Segmentation fault“. Boo.

Der Trick des letzten Problems half dieses mal leider nicht – auch die aktuelle GIT-Version zeigen den selben Fehler. Da es für das passende Backend kvs20xx keinen Maintainer gibt ist wohl auch keine Besserung zu erwarten.

OK, ich bin kein C-Programmierer, habe keine Ahnung von Debuggern unter X86 und produziere auch sonst eher nicht qualitätsorientieren Code – was kann schon schief gehen.

Ein paar Debug-Textausgaben später konnte ich den Fehler auf die Funktion sane_open, genauer die erste „echte“ Codezeile dort „for (i = 0; devlist[i]; i++)“ eingrenzen. Offenbar wurde früher durch sane automatisch ein Scan iniziiert und die devlist daher gefüllt. In der aktuellen Version scheint es beim Aufruf leer zu sein und mit NULL hantieren mag C wohl nicht. Als workaround konnte ich ein paar Zeilen des Fujitsu-Treibers ruberkopieren, welche die Inizialisierung ggf. nachholen. Auch diese musste etwas angepasst werden um mit dem direkten Aufruf umgehen zu können. Immerhin: Der Scanner läuft und ich kann weitermachen. Fein.

diff --git a/backend/kvs20xx.c b/backend/kvs20xx.c
index 955252a3..56095cb5 100644
--- a/backend/kvs20xx.c
+++ b/backend/kvs20xx.c
@@ -1,6 +1,8 @@
 /*
    Copyright (C) 2008, Panasonic Russia Ltd.
    Copyright (C) 2010, m. allan noah
+
+   Attn: Local workaround 2017-02-11 Florian Knodt, sane-kvs@adlerweb.info
 */
 /*
    Panasonic KV-S20xx USB-SCSI scanners.
@@ -141,6 +143,8 @@ sane_get_devices (const SANE_Device *** device_list,
       devlist = NULL;
     }
 
+  sanei_usb_init();
+
   for (curr_scan_dev = 0;
        curr_scan_dev < sizeof (known_devices) / sizeof (known_devices[0]);
        curr_scan_dev++)
@@ -156,7 +160,10 @@ sane_get_devices (const SANE_Device *** device_list,
 			       known_devices[curr_scan_dev].scanner.model,
 			       NULL, -1, -1, -1, -1, attach);
     }
-  *device_list = (const SANE_Device **) devlist;
+
+  if(device_list && devlist){
+      *device_list = (const SANE_Device **) devlist;
+  }
   return SANE_STATUS_GOOD;
 }
 
@@ -168,10 +175,22 @@ sane_open (SANE_String_Const devname, SANE_Handle * handle)
   struct scanner *s;
   SANE_Int h, bus;
   SANE_Status st;
+
+  if (devlist) {
+    DBG (DBG_INFO, "Using prepopulated device list\n");
+  }else{
+    DBG (DBG_INFO, "Device list empty - scanning...\n");
+    st = sane_get_devices(NULL,0);
+    if(st != SANE_STATUS_GOOD){
+      DBG (DBG_WARN, "Scan failed\n");
+      return st;
+    }
+  }
+
   for (i = 0; devlist[i]; i++)
     {
       if (!strcmp (devlist[i]->name, devname))
-	break;
+       break;
     }
   if (!devlist[i])
     return SANE_STATUS_INVAL;

 

Upstream: #315625

Debian Jessie: linux-base Fehler bei Installation neuer Backport-Kernel

Debian mag stabil sein, der aktuell bei Jessie mitgelieferte 3.16er Kernel wird von einigen Dingen jedoch nicht mehr unterstützt, die Installation dieser Softwarepakete ist also nicht mehr möglich. Glücklicherweise gibt es die so genannten Backports, welche neuere Versionen bereitstellen. Nicht ganz so gut getestet, aber immerhin eine Möglichkeit.

Die Einrichtung geht recht schnell – man muss lediglich folgende Zeile in /etc/apt/sources.list hinzufügen:

deb http://ftp.debian.org/debian jessie-backports main

Sucht man nun nach linux-image, also dem Kernel, findet man auch einige neue Versionen. In meinem Fall ist die 4.9.0 aktuell:

# apt-cache search linux-image
...
linux-image-4.9.0-0.bpo.1-amd64
...

Leider gelingt die Installation nicht ohne Klimmzüge, denn der erste Versuch wird mit einer Fehlermeldung quittiert:

# apt-get install linux-image-4.9.0-0.bpo.1-amd64 linux-headers-4.9.0-0.bpo.1-amd64
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
Einige Pakete konnten nicht installiert werden. Das kann bedeuten, dass
Sie eine unmögliche Situation angefordert haben oder, wenn Sie die
Unstable-Distribution verwenden, dass einige erforderliche Pakete noch
nicht erstellt wurden oder Incoming noch nicht verlassen haben.
Die folgenden Informationen helfen Ihnen vielleicht, die Situation zu lösen:

Die folgenden Pakete haben unerfüllte Abhängigkeiten:
linux-image-4.9.0-0.bpo.1-amd64 : Hängt ab von: linux-base (>= 4.3~) aber 3.5 soll installiert werden
Empfiehlt: firmware-linux-free soll aber nicht installiert werden
Empfiehlt: irqbalance soll aber nicht installiert werden
E: Probleme können nicht korrigiert werden, Sie haben zurückgehaltene defekte Pakete.

Auf den ersten Blick scheint es jedoch keine neue Verison des Paketes zu geben:

linux-base is already the newest version.

Ursache ist die Priorisierung: Sowohl im „offiziellen“ Jessie-Repository als auch in den Backports steckt ein Paket mit dem Namen linux-base. Zwar ist jenes in den Backports aktueller, jedoch werden die Pakete des Stable-Repos bevorzugt. Abhilfe schafft es das Paket explizit aus dem Backports-Repo zu beziehen.

apt-get -t jessie-backports install linux-base

Im Anschluss ist auch die Installation des Kernels fehlerfrei möglich. Mit dieser Methode kann man auch das Kernel-Metapaket installieren um zukünftige Updates automatisch zu erhalten:

apt-get -t jessie-backports install linux-image-amd64

ZFS/ZOL: Pool UNAVAIL nach Reboot

Nicht schön. Nach dem Reboot eines Server musste ich feststellen, dass diverse Storages nicht mehr zugreifbar waren. Schnell stellte sich heraus, dass alle ZFS-Pools offline waren und die Geräte mit der Meldung „too many errors“ als FAULTED markiert wurden.

 zpool import
   pool: tempstore
     id: xyz
  state: UNAVAIL
 status: One or more devices are faulted.
 action: The pool cannot be imported due to damaged devices or data.
 config:

        tempstore   UNAVAIL  insufficient replicas
          sdd       FAULTED  too many errors
          sde       FAULTED  too many errors

   pool: storage
     id: xyy
  state: UNAVAIL
 status: One or more devices are faulted.
 action: The pool cannot be imported due to damaged devices or data.
 config:

        storage     UNAVAIL  insufficient replicas
          sdb       FAULTED  too many errors

Nunja, Consumer-Platten traue ich ja viele defekte zu, aber drei unabhängige Platten gleichzeitig? Eher nein. Auch S.M.A.R.T. zeigte keine wirklich bedenkenswerten Werte. Aufschlussreicher ist da schon das Kernel-Log:

[  776.890127] Large kmem_alloc(131128, 0x1000), please file an issue at:
               https://github.com/zfsonlinux/zfs/issues/new
[  776.890129] CPU: 1 PID: 12969 Comm: vdev_open Tainted: P           O    4.4.39-gentoo-adlerweb #2
[  776.890130] Hardware name: LENOVO yxz/        , BIOS xyz 01/10/2012
[  776.890132]  0000000000000000 ffff880417a37bc0 ffffffff813545d8 000000000240c200
[  776.890134]  0000000000000000 ffff880417a37c00 ffffffffa0018af1 0000000017a37be0
[  776.890138]  0000000000000000 ffff88041626d480 ffff8804174ed660 0000000000004000
[  776.890139] Call Trace:
[  776.890144]  [<ffffffff813545d8>] dump_stack+0x4d/0x65
[  776.890148]  [<ffffffffa0018af1>] spl_kmem_zalloc+0x131/0x180 [spl]
[  776.890163]  [<ffffffffa0109aa8>] vdev_cache_stat_fini+0x258/0xcc0 [zfs]
[  776.890175]  [<ffffffffa010a3ba>] vdev_cache_stat_fini+0xb6a/0xcc0 [zfs]
[  776.890188]  [<ffffffffa014426a>] zio_data_buf_free+0x51a/0xdc0 [zfs]
[  776.890200]  [<ffffffffa014798f>] zio_nowait+0xaf/0x190 [zfs]
[  776.890215]  [<ffffffffa0104cce>] vdev_probe+0xfe/0x200 [zfs]
[  776.890228]  [<ffffffffa01059e0>] ? vdev_accessible+0x70/0x2b0 [zfs]
[  776.890240]  [<ffffffffa0107969>] vdev_open+0x3c9/0x4b0 [zfs]
[  776.890251]  [<ffffffffa0107bdd>] vdev_open_children+0x18d/0x1c0 [zfs]
[  776.890254]  [<ffffffffa001b8ec>] taskq_dispatch+0x3ac/0x5b0 [spl]
[  776.890257]  [<ffffffff810c1ed0>] ? wake_up_q+0x70/0x70
[  776.890261]  [<ffffffffa001b6e0>] ? taskq_dispatch+0x1a0/0x5b0 [spl]
[  776.890263]  [<ffffffff810b8c04>] kthread+0xc4/0xe0
[  776.890265]  [<ffffffff810b8b40>] ? kthread_park+0x50/0x50
[  776.890268]  [<ffffffff81a6a5df>] ret_from_fork+0x3f/0x70
[  776.890270]  [<ffffffff810b8b40>] ? kthread_park+0x50/0x50

*kick* Da war ja was. ZOL läuft wegen der Lizenzproblematik als Kernel-Modul. Ich hatte zuletzt am Kernel einige Treiber nachgezogen. Hierbei sind zwar Version und Ablageort gleich geblieben, offenbar ist aber die ABI etwas gewandert, sodass SPL/ZFS etwas verwirrt den Dienst quittierten.

Für Gentoo heißt das einmal Module neu Bauen, in meinem Fall

emerge -va spl zfs-kmod

 

Alternativ und in den meisten Fällen zuverlässiger ist es nach jeder Kernel-Änderung alle Module automatisch neu zu erstellen:

emerge -va @module-rebuild

Storage online, Admins glücklich, Update-Doku ergänzt. Passt.

vSphere vCenter Server Appliance (vCSA) 6.0 -> 6.5 VIX Upgrade Fehler

Beim Upgrade einer vCSA 6.0 zu 6.5 ergeben sich die tollsten Fehlermeldungen – und keine ist dokumentiert. Immerhin eine konnte ich Dank des VMWare-Forums schnell herausfinden:

"A problem occurred while getting data from the source vCenter Server."

Selbstverständlich waren die Zugangsdaten des Quellserver korrekt und funktionierten in WebUI bzw. SSH fehlerfrei. Ich übersetze mal in eine für Administratoren verständliche Sprache:

"Kennwort abgelaufen"

Nachdem ein neues Kennwort vergeben wurde läuft das Update an dieser Stelle weiter.

Nutzung von GIT auf Debian/Ubuntu nicht möglich: GnuTLS

(Anm: Angeblich soll der Bug inzwischen behoben sein)

Debian und dessen Devirate geben sich zur Zeit wieder eine Menge Mühe meine Vorurteile zu erfüllen. Dieses mal hat es GIT erwischt: Beim Klonen eines Repositories kommt es zu einem Verbindungsfehler durch GnuTLS.


2$ git clone https://github.com/freifunk-gluon/gluon.git gluon -b v2016.2.2
Klone nach 'gluon' ...
fatal: unable to access 'https://github.com/freifunk-gluon/gluon.git/': gnutls_handshake() failed: Public key signature verification has failed.

Offenbar hat die bei Debian mitgelieferte Version von GnuTLS Probleme mit einigen Cipher-Suites und Proxyservern. Ich folge mal den Tipps von Nyambaa@AskUbuntu bzw. xmendez und habe GIT statt mit GnuTLS gegen OpenSSL gebaut:

apt-get update
apt-get install build-essential fakeroot dpkg-dev libcurl4-openssl-dev
apt-get build-dep git
mkdir /usr/src/git/
cd /usr/src/git
apt-get source git
dpkg-source -x git_2.1.4-2.1+deb8u2.dsc
cd git-2.1.4

Die Version muss natürlich der jeweils aktuellen angepasst werden – lässt sich ggf. per ls nach apt-get source herausfinden.

In der Datei debian/control muss nun überall der Text libcurl4-gnutls-dev gegen libcurl4-openssl-dev ersetzt werden. Im Anschluss wird das Paket gebaut und installiert. Ggf meckert buildpackage noch über fehlende libraries, welche man schnell per apt-get nachziehen kann.

dpkg-buildpackage -rfakeroot -b
dpkg -i git_2.11.0+next.20161205-1_amd64.deb git-man_2.11.0+next.20161205-1_all.deb

Nun sollte das installierte git auf OpenSSL basieren und keine Verbindungsprobleme mehr zeigen.