BitBastelei #138 – Canon 50mm f/1.8 II Reparatur

Das Objektiv “50mm f/1.8 II” der Firma Canon ist schon etwas anderes, als die meisten gewohnt sind, denn Zoomen ist mit diesem Glas nicht möglich. Trotzdem gilt sie auch bei Einsteigern als gute Wahl: Die Blende von 1.8 erlaubt auch bei geringem Licht ohne Blitz zu fotografieren oder durch die geringe Schärfentiefe den Blick des Betrachters gezielt zu lenken. Auch die hohe Abbildungsqualität und der vergleichsweise geringe Preis sind wichtige Argumente.

Ich bin natürlich wieder an einem “defekten” Modell hängen geblieben, also werfen wir mal einen Blick in die Innereien dieser Linse.

Anleitung von MicBergsma
BitBastelei #64 – Canon EF-S 17-85 IS USM – Teardown / Shutter-Reparatur

BitBastelei #137 – UniT UT139 Mod: Ultracap, Qi Wireless & USB

In Biba #133 wurde das Konzept ja schon erfolgreich getestet: Mit einem Speicherkondensator lässt sich über einen Linearregler das Uni-T UT139A Multimeter etwa 8 Minuten mit Strom versorgen. Diesmal wird die Schaltung im Multimeter verbaut und mit passenden Lademöglichkeiten versehen:

Die erste und einfachste Möglichkeit stellt das von Handys bekannte Qi dar, welches ein drahtloses Laden ermöglicht. Hierzu wird ein passender Receiver, welcher eigentlich in Handys zum Einsatz kommt, verbaut (~4€). Legt man das Multimeter nun auf ein passendes Transmitter-Pad (~3€) beginnt das Multimeter zu laden – drahtlos und ohne die Gefahr durch verbundene Masseleitungen das Gerät zu beschädigen. Die hierbei genutzten Magnetfelder scheinen keinen unmittelbar sichtbaren Einfluss auf die Messfunktion zu haben. Die geringe Effizient ist durch die geringen Ströme sowie die nur sporadische Nutzung zu vernachlässigen.

Zweite Möglichkeit stellt ein USB-Anschluss dar. Aus Platzgründen kommt hier eine USB A-Buchse zum Einsatz – diese ist kompakter als die bei Endgeräten üblichen USB-B-Buchsen, jedoch – im Gegensatz zu Micro-USB – auch als nicht-SMD-Version verfügbar. Durch die Möglichkeit das Gerät während des Ladens bewegen zu können stellt diese Methode eine Möglichkeit dar auch längere Messsitzungen abzuhalten. Zu beachten ist, dass die Masseleitungen hochohmig verbunden sind, man sollte also nicht per USB-Netzteil laden und gleichzeitig eine Spannung mit Erdreferenz (=Gerät mit Steckdosenanschluss) messen. Abhilfe schafft hier das laden per USB-Akkubank, alternativ könnte man einen galvanisch getrennten Schaltregler zwischenschalten.

BitNotice #85 – WLAN vs. Mikrowelle

Mikrowellen und WLAN nach 802.11b/g/n arbeiten je im 2.4GHz-ISM-Band. Darren Kitchen zeigte vor einigen Jahren, dass Mikrowellen das Frequenzband stark verschmutzen und so eine WLAN-Verbindung stören kann. Twitter-Nutzer Bernd meldete da nach einem Gag meinerseits Zweifel an – aktuelle Modelle sollten gut genug geschirmt sein. Nunja, WLAN hab ich, Mikrowelle hab ich, also testen wir mal.

winsxs: Und es geht doch kleiner…

Wer ein neueres Windows nutzt wird ihm sicher schon einmal begegnet sein: C:\Windows\winsxs. Der Spielverderber für alle, welche die Systemplatte gerne etwas schlanker hätten. Seit Windows Vista werden hier bei jeder Systemänderung Kopien der installierten Bibliotheken aufbewahrt. Während man bei älteren Windows-Versionen unter C:\Windows\$NtUninstall* ein ähnliches verhalten sah hat sich mit WinSxs einiges geändert. Zum Ersten: Man darf ihn nicht mehr einfach löschen. Wärend auf älteren Versionen die Dateien ausschließlich zur Deinstallation von Updates dienten werden die älteren Kopien unter Vista und höher auch für Programme und zukünftige Updates herangezogen. Ein Entfernen dieser Dateien kann zu Systemfehlern führen. Hinzu kommt, dass die Ordnergröße trügt: Zwar enthält der Ordner alle gezeigten Dateien, teils sind diese aber auch an anderen Stellen der Partition vorhanen. Dies wird durch die Verwendung von Hard-Links erreicht. Das entfernen der Datei im WinSxs-Ordner würde also nicht nur das System destabilisieren sondern zudem nicht einmal den Platz auf der Festplatte freigeben. Auch sollte man davon absehen den Ordner auf eine andere Festplatte oder Partition zu verschieben – dies würde die Links zerstören und entsprechend ebenfalls dem System schaden.

Auch wenn es nach wie vor einem Kampf gegen Windmühlen gleicht gibt es trotzdem einige Kniffe, mit denen man etwas Platz schaffen kann:

Die Datenträgerbereinigung

Meist müde belächelt kann diese ausnahmsweise Weiterhelfen. Unter anderem finden sich hier ab und an Setupdateien, welche wohl auch in WinSxs deponiert sein können. Auf Servern ist diese im Übrigen nicht verfügbar und müsste ggf. über das Feature “Desktopdarstellung” nachinstalliert werden.

Die Service-Packs

Service-Packs enthalten oft eine vielzahl von Updates, welche bereits in der Vergangenheit separat verteilt wurden. Hat man nicht vor ein Downgrade durchzuführen lassen sich diese fest inst System integrieren. Hierzu öffnet man bei aktuellen Windows-Versionen die Konsole als Administrator und verwendet folgenden Befehl:

DISM.exe /Online /Cleanup-Image /spsuperseded

Der Vorgang kann einige Zeit in anspruch nehmen, auch wenn der Fortschritt mit 100% angegeben wird. Ich konnte den Ordner so immerhin von 20,8 auf 16,1GB verkleinern – eine Ersparnis von über 20%.

Die Backups

Hier kommen wir eher in den ungemütlichen Bereich. Microsoft selbst rät davon ab im Ordner manuell herum zu spielen, aber je nach System hat man meist keine andere Wahl mehr als irgendwo notdürftig Platz zu schaffen. In den meisten Fällen sollte es aber problemlos möglich sein den unterordner “Backup” zu löschen. Hier werden Bibliotheken hersortiert, welche sonst keine Verwendung finden sollten.

…und nu?

Nach wie vor ist mir der Ordner WinSxs ein Dorn im Auge. Eine Windows-Installation, welche mehr als 40GB frisst macht weder virtualisiert noch physikalisch Spaß. Immerhin kann man mit diesen Tricks etwas Platz schaffen und so den Platztod etwas herauszögern. Ansonsten ist es wie immer eine gute Gelegenheit die Windows-Admins mit einem süffisanten “Mit Linux wär’ das nich’ passiert” zu strafen.

BitBastelei #135 – DSLR-Blitz: Fehlersuche, Akku-Umbau & Vergleich

(Inhaltsverzeichnis weiter unten)
Fotos einer abendlichen Veranstaltung machen? Da muss wohl mein Exakta DPZ 38AF-C herhalten. Dieser externe Blitz hat eine höhere Leistung als der Mini-Blitzer meiner EOS 550d und kann durch indirektes Blitzen harte Schatten vermeiden. Getreu nach Murphys Gesetz versagte er natürlich gerade jetzt.

Bei der Fehlersuche stellt sich schnell heraus: Die Batterien waren einfach alle nur Schrott – Zeit da mit etwas Gebastel Abhilfe zu schaffen: Statt 4 AA-Batterien sollen Akkus des Typs LP-E8, welcher auch von der Kamera genutzt wird, zum Einsatz kommen.

Zuletzt gibt es noch einige Fotos um zu zeigen, warum ein externer Blitz üblicherweise dem eingebauten Pendant vorzuziehen ist und wie sich direktes und indirektes Blitzen auf das Bild auswirken.

00:13 Fehlersuche
05:02 Umbau auf LP-E8
19:28 Interner vs. externer Blitz

Anm zu 25:15: Die Anleitung verspricht 80 Blitze mit einem Satz Alkaline-Batterien

Liveblog: Telefonlos

Es ist mal wieder soweit: Telefon weg. Nun bin ich in der glücklichen Situation noch einen echten Telefonanschluss zu besitzen, entsprechend sind solche Ausfälle eher selten. Also schauen wir uns diesen Sonderfall mal an.

  • 13:10 – Das Monitoring vermeldet eine Störung der DSL-Verbindung.  Kein sonderliches Problem, da sie nur als Backup fungiert. Lediglich ein paar Statistikseiten sind extern nicht erreichbar.
  • 14:50 – Vor Ort. DSL-Modem hat keinen Sync. Reboot tut gut, alles scheint wieder in Betrieb.
  • 18:30 – Eingehendes Ticket: Festnetztelefonie gestört. Great.
  • 18:45 – erste Prüfung: ISDN hat kein Sync, NTBA zeigt keine LED
  • Weitere Prüfung: Keine Speisespannung am Übergabepunkt – oder kurz: Ich wars nicht ;)
  • 19:15 – Eröffnung eines Tickets bei der DTAG. Zumindest nach mehreren Versuchen. Spracheingabe an Telefoncomputern über ländliche Mobilfunknetze funktioniert nicht wirklich.
  • Info der Hotline: Mehrere Störungen im Umfeld, scheint eine Störung des Verteilers zu sein
  • 20:00 – Rückmeldung der DTAG: Techniker wird Samstag zwischen 8:00 und 16:00 sich die Vermittlungsstelle anschauen
  • Nachts – Irgendwann muss die Spannung wieder angekommen sein
  • 11:00 – Techniker vor Ort. Funktioniert natürlich alles. Nochmal durchmessen, alles OK. Als Bonus gibt es für die in die Jahre gekommene Netzabschlussdose eine neue mit Prüfabschluss.
  • 11:01 – TK-Anlage wieder angeklemmt, eingehendes Telefonat. Timing.

Fassen wir zusammen: Auch  heute noch ist die Telekom in der Lage Störungen schnell und ohne Umwege zu beseitigen. Schade, dass es nicht immer so funktioniert.

Tipp: Hash Check für Windows

Wenn es darum geht die Integrität einer Datei zu prüfen werden meist Hashwerte verwendet. So lässt sich schnell feststellen, ob ein Download beschädigt oder eine Datei seit der letzten Prüfung manipuliert wurde. Da der Hash aus dem Inhalt berechnet wird ist diese Methode deutlich zuverlässiger als das Prüfen von Metadaten wie z.B. Änderungszeit oder Dateigröße.

Unter Windows ist die bekannteste Software für diesen Zweck HashTab. Es fügt in den Dateieigenschaften einen neuen Reiter hinzu, welcher verschiedenste Hash-Werte zum direkten vergleichen anzeigt. Leider ist die Software nur für private Zwecke kostenlos. Die Business-Version ist mit $10 zwar erschwinglich, aber in vielen Firmen ist die Budgetbeschaffung mit etwas Papierkram verbunden, welche man um “mal schnell” etwas nachzuschauen gerne umgehen möchte.

Auf meiner Suche bin ich auf HashCheck gestolpert. Diese Software steht unter einer BSD-ähnlichen Lizenz und ist somit auch im komerziellen Umfeld ohne Einschränkungen nutzbar. Zwar bietet HashCheck weniger Features als HashTab, die wichtigen MD5- und SHA-1-Prüfsummen sind jedoch vorhanden womit nahezu all meine Anwendungsbereiche abgedeckt sind. Die obligatorische Spende für gute Projekte kann dann noch dem “mal schnell” in Ruhe erledigt werden.

http://code.kliu.org/hashcheck/

 

[Fotos] Empfang des Prinzenpaars Ochtendung – 30.01.2015

KG Saffig - Empfang des Prinzenpaars Ochtendung - 2015-01-30Am 30.01. war das Prinzenpaar aus Ochtendung samt Gefolge in Saffig zu Besuch. Begrüßt durch die KG Saffig, die Majorettes der AWO sowie den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr zog man gemeinsam in die “Dorfschänke” zu einem bunten Abend.

Die Fotos finden sich auf der offiziellen Webseite der KG.

Dank einer ganzen Kiste geplatzter Batterien leider ohne Blitz und daher etwas wenig Details, aber immerhin kann man noch etwas erkennen…

Warning: Nerd inside