BitBastelei #150 – Hausbus-Überblick & Ausblick

Die hier verwendete Hausautomation ist ein Thema, um das ich bei Nachfragen gerne einen Bogen gemacht habe. Zwar läuft das System seit über 6 Jahren ohne Ausfälle, die verwendete Technik ist allerdings “gewachsen”. Passend zur 150. Folge habe ich mich doch mal aufgerafft um Ordnung zu schaffen. Hier gibt es einen Überblick über die momentan laufende Technik und einen ersten Ausblick auf die kommenden Modernisierungsmaßnahmen.

Part 2: TBA

Links:

[Javascript] Input-Felder klonen ohne JQuery

Für eine Parametererfassung benötige ich ggf. mehrere Felder für einen Wert. Generell kann man natürlich genügend Felder vorab erstellen, jedoch ist in meinem Fall nicht klar wie viele benötigt werden. Die Idee: Es ist nur ein Feld verfügbar, wird dies jedoch genutzt erstellt sich automatisch ein Weiteres hinter dem ersten Feld. Die meisten Beispiele nutzen JQuery, da meine Lust Externes einzupflegen nicht grade überwältigend groß ist musste VanillaJS herhalten.

Sinnvoller als onclick wäre natürlich onchange, aber hey, Konzept funktioniert…

BitBastelei #149 – TP-Link TL-WDR4300 (N750) – OpenWRT/Überblick

Der TP-Link WDR4300 ist sicher nicht das neueste Modell, mit Dual-Band, max 750MBit/s und 8MB Flash jedoch nach wie vor eine solide Basis für das heimische Netz.

0:00 Feature-Überblick
5:27 Innenleben
7:19 Installation OpenWRT

1:38:
BitBastelei #66 DD-WRT auf Netgear WNR3500v2 mit Ziggo-Branding
OpenWRT-Wiki
OpenWRT-Binary

Konstante kWh über die Solaranlage

Etwa 1.5-2kWh lassen sich pro Tag realistisch gesehen mit der momentanen Ausstattung meiner Solaranlage und wolkenlosem Himmel abdecken – wenn man sie denn konsequent auslastet. In den meisten Fällen ist dies nur am Wochenende der Fall, denn nur da bin ich tagsüber zu Hause und nutze energieintensive Geräte wie den Laptop oder stecke die Tiefkühltrue beaufsichtigt an den Inverter des Solarsystems um den Überschuss im Griff zu halten. In der Woche durch ist meist nach wenigen Stunden der Akku voll und die Solaranlage wird massiv gedrosselt. Immer wieder hatte ich seit letztem Sommer weitere Geräte auf meine 12V-Solaranlage umgestellt und auch mein Verhalten angepasst – mit Erfolg: In den letzten Tagen waren konstant mehr als 1kWh in den Statistiken zu sehen – trotz Wochentag. Wichtige Bausteine waren sicher die Umstellung weiterer Dauerläufer wie den Netzwerkverteilern sowie die Tatsache, dass ich nun abends den Laptop mit dem internen Akku betreibe und ihn morgens pünktlich zum Sonnenaufgang an das Ladegerät verfrachte.

Etwas Luft ist noch: Auch jetzt ist bei wolkenlosem Himmel noch Drosselung erkennbar, hier wird dann aber langsam etwas mehr Steuerung und aufwändigere Netzteile erforderlich. Genug Bastelspaß für die nächste Zeit. Erst mal wird jedoch das Verteilernetz erweitert werden müssen – die bisherigen Verteiler stoßen zu Spitzenzeiten langsam an ihre Grenzen, vor den nächsten Erweiterungen müssen hier also noch ein paar Gramm Kupfer nachgerüstet werden.

Der neue Fuß- und Radweg Saffig ? Miesenheim

Seit Jahren wurde er angekündigt, jetzt tut sich etwas: Parallel zur K63 zwischen Saffig und dem Andernacher Stadtteil Miesenheim ist in den letzten Wochen ein neuer Fuß und Radweg entstanden. Auch wenn noch nicht offiziell eröffnet: Die Baufahrzeuge sind vor einigen Tagen erst mal abgerückt und der Weg nutzbar – und er liegt auf einer täglichen Strecke. Zeit zu schauen, ob die jahrelangen Streitereien zu etwas Brauchbarem geführt haben.

Warum überhaupt ein Fuß und Radweg?

Fuß- und Radweg Saffig ? Miesenheim
Fuß- und Radweg Saffig ? Miesenheim
Map data © OpenStreetMap contributors
Tiles CC-BY-SA 2.0
http://www.openstreetmap.org/copyright
Um von Saffig nach Miesenheim – oder umgekehrt – zu gelangen hatte man als Fußgänger oder Radfahrer bisher zwei Möglichkeiten:

Einerseits kann man über den alten Mühlenweg und das Freibad Pellenz die Strecke überwinden. In Saffig trifft man nahezu direkt am Sportplatz ein, in Miesenheim im Bereich der Regionalen Schule. Da die Strecke zu einem großen Teil aus Feldwegen oder wenig befahrenen Zufahrten besteht kann man Gemütlichkeit walten lassen. Etwas unangenehmer ist der Abschnitt zwischen Nettetal/Freibad und der weiterführenden Straße: Durch das Gefälle wird die persönliche Fitness bei dem ein oder anderen doch stark strapaziert. Wer in Richtung Kernstadt weiter möchte darf den soeben erklommenen Hügel auch direkt wieder bergab fahren.

Eine weitere – und die von mir häufig genutzte – Möglichkeit bietet die K63, welche in Saffig an nahezu selber Stelle startet, jedoch an großen Teilen Miesenheims vorbei führt und direkt auf den Sportplatz sowie den Nette-Rundweg nach Andernach trifft. Die Straße selbst hat ein leichtes, stetiges Gefälle, ein ständiges auf und ab entfällt. Die flachere Wegführung und bessere Verkehrsanbindung erkauft man sich jedoch mit einer an anderer Stelle nicht ganz angenehmen Fahrt: Die K63 ist eine der Hauptstrecken für Berufspendler zwischen beiden Orten und im ersten Abschnitt nicht geschwindigkeitsbegrenzt. Auch Seitenstreifen oder andere Ausweichmöglichkeiten sucht man vergebens. Bei Gegenverkehr ist einem die gute Laune der nachfolgenden Autofahrer sicher.

Der parallel laufende Weg soll es den Muskelnutzern ermöglichen eine direkte Anbindung an das weitere Fuß- und Radwegenetz Andernachs ermöglichen ohne den Kraftverkehr wie bisher auszubremsen.

Erster Abschnitt: Von Höhen und Tiefen

Der Beginn des Weges findet sich in Saffig direkt an der Andernacher Straße/K63 an der Einmündung Drieschweidenweg. Auf der linken Seite trennt eine Baumreihe den Weg von der Straße, rechts befinden sich Felder. Der sehr breit geratene Weg ist nicht weiter befestigt, die Erde jedoch gut verdichtet und angenehm zu befahren. Während die Straße sich mit leichtem Gefälle in Richtung Andernach bewegt muss man auf dem neuen Weg erst eine leichte Steigung in Kauf nehmen, welche kurz vor Ende des Abschnitts rasant abfällt. Aus Richtung Saffig keine besondere Anstrengung, in Gegenrichtung jedoch sicher keine angenehme Angelegenheit.

Zweiter Abschnitt: Guten Rutsch!

Etwa in Höhe des ersten Feldweges, welche von der K63 abgeht und den Fuß- und Radweg kreuzt, endet das Saffiger Gebiet. Andernach hat hier etwas mehr versprochen, jedoch in Etappen. Während im Endausbau nach meinem Wissen eine Alphaltschicht vorgesehen war muss man sich für’s Erste mit einer Splittschicht anfreunden. Diese Befestigungsmethode ist hier in der Gegend sehr verbreitet – nicht zuletzt da es sich um ein lokales Erzeugnis handelt und bei Regen das Wasser gut abfließen lässt. Leider bietet dieses Material nur wenig Halt und man sollte Kurven als Radfahrer mit entsprechend niedriger Geschwindigkeit angehen. Mit Beginn des Abschnitts endet auch die trennende Baumreihe und wird durch einen Graben bzw. im weiteren Vertauf einen Grünstreifen ersetzt. Das Höhenprofil entspricht grob jenem der angrenzenden Kreisstraße, die Übergänge zu den bestehenden Wirtschaftswegen sind gut befestigt und ohne größere Anstrengungen überwindbar.

Dritter Abschnitt: Ziel verfehlt?

In Höhe des Sportplatzes endet nach 1¼km der neue Weg an der Zufahrt zur Schützenhalle. Fußgänger können die Kreisstraße überqueren und den gegenüberliegenden Fußweg zwischen Sportplatz und Ort nutzen, Hilfseinrichtungen gibt es hierzu nicht. Als Radfahrer muss man sich für etwa 200m wieder auf die Kreisstraße bemühen – dann beginnt der nächste Radweg nach Andernach. Immerhin: In diesem Bereich ist die Straße mit einer Begrenzung auf 50km/h ausgeschildert. Trotzdem bedauerlich, dass jene Lücke nicht geschlossen werden konnte.

Und nu?

Die Trennung vom fließenden Verkehr ist eine schöne Sache, leider kostet der rutschige Belag auf Andernacher Seite Zeit: Etwa 15% mehr sollte man für die Strecke nach meinen Messwerten einplanen. Der fehlende direkte Zugang zu den weiteren Radwegen, welcher seitens der Politik immer wieder als wichtiger Punkt aufgegriffen wurde, ist sicher unglücklich. Da ich persönlich ohnehin durch den Ort fahre um über die Wege auf der anderen, flacheren Seite der Nette nach Andernach zu gelangen, ist dieser Lapsus für mich allerdings nicht relevant. Ob der Weg für meine Belange eine Zukunft hat werden die nächsten Regenschauer zeigen: Dem Saffiger Bereich wird dies zwar sicher nicht gut tun, wenn dafür jedoch der darauf folgende Splitt durch angespülte Erde befestigt wird nehme ich das gerne in Kauf.

BitBastelei #147 – Redundantes ATX-Netzteil

In Servern findet man sie häufig: Redundante Netzteile. Statt eines einzelnen Netzteils versorgen hier 2 oder mehr Netzteile den PC – fällt ein Netzteil aus, egal ob durch Hardwareschaden oder Stromausfall der zugehörigen Steckdose, übernimmt der Rest die Versorgung ohne Ausfall. Praktischerweise konnte ich ein solches Netzteil gebraucht ergattern – gute Idee um zwischen Solarnetz und Hausnetz zu wechseln?

Erklärung überspringen: 07:10

BitNotice #90 – Krups 3Mix 3000 Prüfung

Älter als ich, aber noch immer gut in Schuss: Die alten “3Mix”-Küchengeräte von Krups haben schon fast Kult-Character. Ende der 50er gestartet haben sie sich durch das viele Zubehör weit verbreitet – und gut gehalten. Da hier noch einiges an “Drumherum” auf dem Dachboden stand habe ich mir einen gebrauchten 3Mix 3000 aus den 70-80ern geschossen. Bis auf etwas Staub nichts dran auszusetzen.

Des Admins 10 Gebote

Ich bin root, dein Admin, der dir den Rechner eingerichtet hat.

  1. Du sollst neben mir keine anderen Admins haben. Du sollst dir kein Bild von jenem machen, was der Admin an Tätigkeiten ausübt. Du sollst nicht zweifeln an seinen Entscheidungen, denn das Firmennetz des Allmächtigen ist nicht dein Heimrechner. Du sollst dich nicht vor anderen Admins niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen deinen Addressbuch freizugeben.
  2. Du sollst den Namen des roots, deines Admins, nicht missbrauchen; denn der root lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.
  3. Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig. Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, denn dort wird der Admin seine Updates einspielen und möchte nicht gestört werden.
  4. Ehre dine Gruppenrichtlinie und deinen Virenscanner, damit du lange arbeitest an dem Rechner, den der root, dein Admin, dir gibt.
  5. Du sollst nicht rooten.
  6. Du sollst nicht die Richtlinie brechen.
  7. Du sollst nicht Raubkopieren.
  8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen, denn das Log wird jene strafen.
  9. Du sollst nicht nach dem Rechner deines Nächsten verlangen, nach seinem Handy oder seinem Tablet, seiner Tastatur oder seinem Monitor oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört, denn der Admin hat auch so schon genug zu tun und weiß um deine Klagen.
    So achte Allzeit auf diese Gebote und erfreue dich an der Arbeit, welche du durch des Admins Schöpfung erledigen kannst. Ist sie erledigt so ziehe hinaus aus der Knechtschaft des Büros, kehre zurück zu Heim und Familie, wende dich deinen Privatgeräten zu und habe Spaß am Gerät. Enter.

    (Ist gcc jetzt fertig? Noch mehr blöde Ideen aus dem Chat vertrag ich nicht ;))

Monitorprofile mit xrandr-mgr

Mehrere Monitore machen Spaß. An meinem Hauptplatz werkeln 4 TFTs an einem Rechner – Mail, Code, Testausgaben, Medien – alles ist irgendwo dauerhaft sichtbar. Was etwas nervig ist sind jedoch Spiele: Diese landen unabhängig von der Primärmonitordefinition immer auf dem linken Monitor. Bisher habe ich hier manuell mit xrandr nachgeholfen und vor Start des Spiels meinen Desktop auf den TFT vor meiner Nase beschränkt. Leider hat xrandr keine undo-Button, das heißt nach dem Spielen musste ich immer wieder per Hand nachhelfen.

Heute ich mir das Tool xrandr-mgr begegnet, welches das anlegen von benannten Profilen erlaubt. Für mich nicht direkt nutzbar, da sich meine Konfiguration häufig ändert, aber für ein temporäres Merken des vorherigen Konfiguration trotzdem Ideal.

Warning: Nerd inside