Tele 5 – Star Trek: Deep Space 9 (DS9) Episodenguide für 2012
Da derzeit DS9 auf T5 läuft eine Übersicht welche Episode wann zu erwarten ist – wird ab und an korrigiert:
(Hinweis: Die Zeitangaben sind nicht immer korrekt – im Juli startete die Serie mehrmals um 18:50)
(Hinweis: Die Episodentitel sind z.B. auf dem StarTrek-Index zu finden)
Syntax:
Episodennummer (Fortlaufend)
Tag.Monat.
Stunde:Minute
S*Staffel*E*Episode der Staffel*
- 29.4. 20:15 S1E01
- 29.4. 21:15 S1E02
- 29.4. 22:15 S1E03
- 30.4. 18:10 S1E04
- 30.4. 19:10 S1E05
- 02.5. 19:10 S1E06
- 03.5. 19:10 S1E07
- 04.5. 19:10 S1E08
- 07.5. 19:10 S1E09
- 08.5. 19:10 S1E10
- 09.5. 19:10 S1E11
- 10.5. 19:10 S1E12
- 11.5. 19:10 S1E13
- 14.5. 19:10 S1E14
- 15.5. 19:10 S1E15
- 16.5. 19:10 S1E16
- 17.5. 19:10 S1E17
- 18.5. 19:10 S1E18
- 21.5. 19:10 S1E19
- 22.5. 19:10 S1E20
- 23.5. 19:10 S2E01
- 24.5. 19:10 S2E02
- 25.5. 19:10 S2E03
- 29.5. 19:10 S2E04
- 30.5. 19:10 S2E05
- 31.5. 19:10 S2E06
- 01.6. 19:10 S2E07
- 04.6. 19:10 S2E08
- 05.6. 19:10 S2E09
- 06.6. 19:10 S2E10
- 07.6. 19:10 S2E11
- 08.6. 19:10 S2E12
- 11.6. 19:10 S2E13
- 12.6. 19:10 S2E14
- 13.6. 19:10 S2E15
- 14.6. 19:10 S2E16
- 15.6. 19:10 S2E17
- 18.6. 19:10 S2E18
- 19.6. 19:10 S2E19
- 20.6. 19:10 S2E20
- 21.6. 19:10 S2E21
- 22.6. 19:10 S2E22
- 25.6. 19:10 S2E23
- 26.6. 19:10 S2E24
- 27.6. 19:10 S2E25
- 28.6. 19:10 S2E26
- 29.6. 19:10 S3E01
- 02.7. 19:10 S3E02
- 03.7. 19:10 S3E03
- 04.7. 19:10 S3E04
- 05.7. 19:10 S3E05
- 06.7. 19:10 S3E06
- 09.7. 19:10 S3E07
- 10.7. 19:10 S3E08
- 11.7. 19:10 S3E09
- 12.7. 19:10 S3E10
- 13.7. 19:10 S3E11
- 16.7. 19:10 S3E12
- 17.7. 19:10 S3E13
- 18.7. 19:10 S3E14
- 19.7. 19:10 S3E15
- 20.7. 19:10 S3E16
- 23.7. 19:10 S3E17
- 24.7. 19:10 S3E18
- 25.7. 19:10 S3E19
- 26.7. 19:10 S3E20
- 27.7. 19:10 S3E21
- 30.7. 19:10 S3E22
- 31.7. 19:10 S3E23
- 01.8. 19:10 S3E24
- 02.8. 19:10 S3E25
- 03.8. 19:10 S3E26
- 04.8. 19:10 S4E01
- 05.8. 19:10 S4E02
- 06.8. 19:10 S4E03
- 09.8. 19:10 S4E04
- 10.8. 19:10 S4E05
- 11.8. 19:10 S4E06
- 12.8. 19:10 S4E07
- 13.8. 19:10 S4E08
- 16.8. 19:10 S4E09
- 17.8. 19:10 S4E10
- 18.8. 19:10 S4E11
- 19.8. 19:10 S4E12
- 20.8. 19:10 S4E13
- 23.8. 19:10 S4E14
- 24.8. 19:10 S4E15
- 25.8. 19:10 S4E16
- 26.8. 19:10 S4E17
- 27.8. 19:10 S4E18
- 30.8. 19:10 S4E19
- 31.8. 19:10 S4E20
- 01.9. 19:10 S4E21
- 02.9. 19:10 S4E22
- 03.9. 19:10 S4E23
- 06.9. 19:10 S4E24
- 07.9. 19:10 S4E25
- 08.9. 19:10 S4E26
- *S5*
Nickenicher Luxusprobleme – von ausblutenden Ortskernen und Ortschaften
Bereits vor einigen Wochen konnte man in der Rhein-Zeitung einen Artikel darüber lesen, dass der Ortskern von Nickenich ausblute, bisher hatte ich aber noch nicht die Zeit meinen Senf dazu abzulassen.
Im Kern geht es darum, dass ein Supermarkt außerhalb dazu führte, dass Geschäfte im Ort wegen fehlender Kundschaft schließen mussten – doch ist das wirklich ein Problem für Nickenich?
Einen Schuldigen haben die Einheimischen schon ausgemacht: den Discounter, der 2003 am Ortsrand eröffnet wurde. Um diesen herum haben sich eine Bäckerei, ein Getränkehandel, ein Massagestudio sowie ein Deko- und Papierwarengeschäft samt Poststelle angesiedelt. Dort spielt sich nun das Leben ab – im Dorfkern dagegen herrscht Flaute.
„Zwei Lebensmittelgeschäfte sind einfach zu viel für Nickenich“, sagt er. „50 Prozent der Einheimischen kaufen im Umland ein, und die übrigen reichen nicht, um zwei Betriebe am Leben zu halten.“…sagt Gesell und schließt vorsichtig das Hoftor.
Hier zeigt sich eine Entwicklung, die fast überall zu beobachten ist: Große Geschäftskomplexe finden sich auf Plätzen außerhalb von Ortschaften ein – kein Wunder, denn wer möchte schon einen kleinen Einkaufsmarkt mit beschränkter Auswahl zwischen engen Gassen ohne Parkmöglichkeit? Für viele ist die kurze Fahrt zum Discounter vor den Toren des Ortes wesentlich angenehmer – freie Auswahl, geräumige Gänge und Parkplatz vor der Tür. Auch die Behörden mischen fleißig mit, denn da neue Besitzer auch alle neuen Auflagen erfüllen müssen ist die Übernahme eines Geschäftes ohne Neubau kaum wirtschaftlich. Ohnehin können die weinigen Rentner, welche nicht im Besitz eines Autos sind, oder die wenigen „ich-brauch-schnell-noch“-Käufe einen Markt im Ort kaum Überlebenschancen bieten.
Auch in meiner Heimatgemeinde ist die Zahl der Geschäfte ständig zurückgegangen: Aus dem Kopf fallen selbst mir als jungem Einwohner 2 Lebensmittelmärkte, eine Drogerie, 2 Bäckereinen, eine Fleischerei und 2 Blumengeschäfte ein – übrig ist ein selten geöffneter Blumenladen und eine Bäckerei, deren Inhaber sich in den nächsten Jahren vermutlich auch in Rente verabschieden wird. Der letzte Lebensmittelmarkt hat vor über einem Jahr geschlossen. Kein Wunder, denn die Großmärkte des Nachbarortes Ochtendung sind grade mal 4 Kilometer entfernt und mit dem Neubau des Nahversorgungszentrums in Plaidt ist bereits nach 3 Kilometern eine üppige Auswahl zu finden – wenn man nicht ohnehin durch das Pendeln zur Arbeitsstelle ein einem Discounter vorbei schaut. Trotzdem wird geschrien: Nach dem man den Saffiger Markt zum Altenplegezentrum umfunktionierte wurde wurde hektisch diskutiert: Ein neuer Markt müsse her – dringend. Inzwischen ist offenbar ein Vertrag geschlossen: Ein neuer Markt wird im Ort eröffnen – in einem „kleinen“ Geschäftsgebäude ohne Parkplätze. Ob der sich halten kann? Ich melde da ja Zweifel an… Auch in anderen Bereichen sieht es ja nicht anders aus: Die Meisten Industrieanlagen des Ortes liegen Brach – von der einst mächtigen Bimsindustrie ist nur eine Firma übrig, auch von Schmiede, Modeversandhaus, Schustern, Schreinern, Friseuren, Speditionen & Co sind bestenfalls Reste vorhanden. Von den sechs Kneipen in der Ortsmitte ist noch eine geöffnet – zumindest bis auch diese Pächter ihre Rente antreten. Wenn man die verbliebenen Geschäfte besucht findet man meist das gleiche Bild: Gähnende Leere und gelangweilte Besitzer. Solch kleine Geschäfte und Firmen können sich nicht gegen „die Großen“ durchsetzen, welche durch bessere Infrastruktur und weiteren Einzugsbereich wesentlich weniger Aufwand für ihre Geschäfte betreiben müssen. Wiltrud Snoj aus Nickenich bringt es dabei auf den Punkt:
Davon ist die Einheimische Wiltrud Snoj überzeugt. Die über Siebzigjährige meint: „Liebe Mitbürger, wäret ihr mal früher öfter bei Rewe einkaufen gegangen, vielleicht wäre so manches anders gelaufen.“
Hilfe! Natur! Die Pellenz verfällt in Aktionismus
Natur! Pfui! Wie der Stereotyp des Informatikers vorschreibt habe ich eine große Abneigung gegen alles was lebt: Kontakte mit Sonnenlicht vermeide ich und alles was sich bewegt hat in meiner Nähe eine sehr geringe Überlebenschance – jedenfalls wenn es um meine Technikräume geht. Verlasse ich diese stellt sich das Bild etwas anders dar: Beim jetzigen Wetter schleppe ich zwar Technik in Form von Handy, GPS-Empfänger und Digitalkamera durch die Gegend, aber das ganze kann man in meinen Augen trotzdem als Wandern bezeichnen. Auch der Weg zur Arbeit wird üblicherweise bei trockenem Wetter mit dem Rad bestritten – doch da habe ich meine Rechnung ohne die Pellenzer Verwaltung gemacht: Seit vor zwei Wochen ein Spaziergänger durch einen herabstürzenden Ast verletzt wurde hat sich eine erschreckende Erkenntnis durchgesetzt:
Im Wald kann es Astbruch geben!
Das konnte ja niemand ahnen! Selbstverständlich hat die Plaidter Verwaltung schnell reagiert und am selben Tag medienwirksam den Rauscher Park für Besucher gesperrt. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Auf die Nachfrage der Rheinzeitung einige Tage später hieß es, dass es noch keine Ergebnisse gäbe.
Nun, offenbar ist mein erster Gedanke zur Studie inzwischen angekommen: Tatsächlich, Bäume haben Äste. – jedenfalls danach zu Urteilen, dass seit einigen Tagen immer mehr Wege im Umkreis gesperrt werden. Wald ist Böse. Natürlich werden nur die „unwichtigen“ Wege gesperrt, die Bäume auf dem direkt angrenzenden Areal des Freibades stellen selbstverständlich keine Gefahr dar – jedenfalls nicht so lange das sonnige Wetter die Kassen klingeln lässt. Tipp: Auch an den Rheinanlagen oder am Geysir in Andernach, auf dem Pellenzer Open Air in Plaidt, den (nicht ganz so zahlreichen) Parkplätzen, an den Gemeindehallen der Umgebung und natürlich auch den „Premium-Wanderwegen“ gibt es lebensgefährliche Bäume! Hier herrscht dringender PR-Handlungsbedarf!
Als Fußgänger oder Radfahrer kann man ja schließlich wie am Rauscher Park auf die sicheren Land- und Kreisstraßen nebenan ausweichen – denn die Gefahr auf diesen z.T. nicht geschwindigkeitsbeschränkten und kurvenreichen Strecken ohne Bürgersteig oder Radweg mit einem Auto zu kollidieren ist selbstverständlich geringer als jene sich im Wald mit der lebensgefährlichen Möglichkeit des „Astbruchs“ konfrontiert zu sehen.
Ich hätte ja eine recht einfache Lösung für das Dilemma: Absperrung weg und das Schild „Astbruch! Lebensgefahr! Durchgang Verboten“ durch folgendes ersetzen:
Bild: https://www.adlerweb.info/blog/wp-content/uploads/2012/08/astbruch.png
Bildvorlage: tamagothi
…oder doch einfach „Betreten auf eigene Gefahr“…
Meine eGK – Auf geht’s zu Runde 2
Im Mai war das Schriftstück im Briefkasten: Meine Krankenkasse möchte ein Foto für die eGK. „Bitte“ stand dabei. Nun wer mich kennt kann sich meine Meinung zur elektronischen Krankenkarte denken: Zwar mag es Vorteile bringen die Datenbestände zu digitalisieren, aber wie bei so vielen Projekten mit politischem Hintergrund wurde auf konzeptioneller und technischer Seite gewaltig verkackt.
Wir bauen einen gläsernen Patienten
An erster Stelle auf meiner Kritikliste steht die elektronische Krankenakte. Generell hätte ich diese in Form der ursprünglichen Überlegung Vorteile sehen können: Die Akte wird auf dem Speicher der Karte abgelegt und ist mit der PIN des Patienten verknüpft. Mit diesem Konzept erhalte ich als Patient die Kontrolle über meine Akte – ich entscheide wer sie wann sehen kann, so ist es mir z.B. möglich der Urlaubsvertretung meines Hausarztes im Bedarfsfall Zugang zu meiner Krankengeschichte zu geben – praktisch. Doch…
was, wenn jemand die Karte verliert?
Da die Ärzte weiterhin ihre lokalen Krankenakten hätten wäre es durchaus möglich den Datenbestand wiederherzustellen
und in Notfällen?
Einige Institutionen forderten eine Art „Notfall-PIN“, mit der Notaufnahmen o.Ä. auf die Akte zugreifen könnten um Patienten zu versorgen, welche nicht mehr ansprechbar sind. Nun, eine generelle Not-PIN bietet natürlich wieder einiges an Missbrauchspotential – eine PIN ist geheim und was geheim ist findet man früher oder später im Internet. Mein Vorschlag dazu war diese individuelle Notfall-PIN bei vertrauenswürdigen Personen zu hinterlegen (Familie o.Ä.) und die Ansprechpartner auf der Karte zur Verfügung zu stellen. Wir sollten nicht vergessen: Heute haben die Notaufnahmen quasi keinen Zugriff auf die Krankenakten und in Notfällen zählt in erster Linie die Versorgung des Patienten und nicht das suchen nach Versicherungskarten…
aber wen interessierts…
Das Ende des Liedes: Die Krankenakte landet nicht auf der Karte sondern einem zentralen Server. Die Karte enthält nur einen Zugangsschlüssel, welcher es den Ärzten erlaubt per Internet auf die Akte zuzugreifen.
Google Health reloaded?
Wer Internet liest und sich mit Technik auskennt weiß was das heißt: Sicherheit ade. Ich verweise da gerne auf meinen fatalen Zahlendreher vor etwa 8 Jahren: Ich wollte mit einem Freund testen, ob SMB auch über Internet möglich wäre – leider hatte ich die letzten Ziffern der IP versemmelt – Ergebnis: Ich sah trotzdem Shares: „korrespondenz“, „rechnungen“, „krankenakten“. Nun, die Telefonistin der Arztpraxis war offenbar etwas geschockt, als ich sie auf die „kleine“ Lücke hinwies… Heute „schützen“ zwar Router die Netze – bzw. im Falle der eGK ein vorkonfiguriertes Blackbox-VPN-Gateway – aber ob man denen vertrauen möchte?
Apropos Ärzte…
Wenn ich mir z.T. das technische Wissen der Ärzte anschaue muss ich mich doch fragen wie viele Stunden wohl pro Patient zum Abtippen der Daten in „diesen Dreckskasten“ verschwendet werden, welche sicher besser in der Behandlung anderer Patienten angelegt wären. Vor allem wenn man die Usability von anderer staatlicher Software kennt weiß man, dass hier schon das ausfüllen eines Textfeldes Stunden kosten kann…
Da war doch was
Und außerdem: Möchte man immer, dass jeder Arzt alle Daten sieht? Eine zweite Meinung ist ab und an nicht zu unterschätzen – und die wird es kaum geben, wenn der Arzt sieht, dass man die gleiche Untersuchung schon an den letzten beiden Tagen hatte. Ich meine jedem Arzt können bei der Untersuchung Dinge entgehen, Fehler unterlaufen oder er auf Grund seiner Überzeugungen (Streitthema Homöopathie) zu Ergebnissen kommen, welche nicht immer die bestmögliche Behandlung nach sich ziehen.
und wer liest mit
Zudem stellt sich die Frage wer so alles die Krankenakte mitliest. Nicht nur Krankenkassen sondern auch Arbeitgeber oder Marketingagenturen hätten sicherlich Verwendung für die Daten – und was das Argument „wird keinesfalls für andere Zwecke verwendet“ wert ist haben wir ja schon bei den Mautbrücken gesehen…
Elektronische Rezepte
Rezepte sollten in einer späteren Ausbaustufe auch über die Karten laufen. Angenehm, wenn man keine Medikamente bekommt, weil grade Server, Internetverbindung der Apotheke oder einfach nur der Tresencomputer grade Schluckauf hat, oder? Soweit ich erkenne wurde diese Idee aber wegen einer Sicherheitslücke erst mal gekippt…
und in der Zukunft?
Die eGK hat einen Prozessor, die Infrastruktur zentrale Server – und alle lassen sich wie bei den Mautbrücken gesehen um Funktionen erweitern…
Oder um Horst Dreyer, zuständig für Dienste der neuen eGK, zu zitieren:
Im Rahmen eines Herz/Kreislauf-Problems könnten Versicherte verpflichtet werden, regelmäßig Fitnessstudios aufzusuchen und ihre Anwesenheit durch Stecken der Gesundheitskarte zu dokumentieren.
aber der Patient bekommt ja auch was!
Die Rechnung.
Aber zurück zum Thema: „Bitte“ schrieb meine Krankenkasse – meine gekürzte Antwort: „Nein, Danke“. Meine aktuelle Karte ist noch ein paar Jahre gültig, ich habe also keinen Bedarf an Neuware. Mein Schreiben ging Ende Mai raus, die Antwort folgte erst Heute: Ein dreiseitiges Infoschreiben des Bezirksgeschäftsführers ist klar…OK, die Unterschrift ist tatsächlich nicht nur aufgedruckt…, ein Ersatz-Kartenantrag und ein (unfrankierter) Rücksendeumschlag. Man Freue sich auf den Dialog mit mir (da sag ich nicht nein) – dahinter klebte ein weiterer fertiger Textblock, welcher zwischen „ist doch ganz toll“ und „wir sind ja nicht Schuld“ schwankt. Zu guter letzt gibt es den Hinweis auf drohende Kosten und einen Block, welchen ich mit „ersparen sie uns doch bitte die Arbeit“ übersetzen würde. Der komplette Brief ist am Ende des Posts angehangen.
Nunja, wenn man sich das durchliest wird man eine Menge Ansatzpunkte für die offenbar freudig erwartete Diskussion – und die nahm ich natürlich mit Freude an und habe kurz einige der Punkte angekreidet (z.B. Sicherheit wegen der anfälligen Kartenleser und dem erst kürzlich aufgetretenen PIN-Fail). Mal schauen was dann nächsten Monat als Antwort eintrudelt…
BitBastelei #17 – Solarmonitoring mit dem Volkszähler
(77.5 MB) 00:05:29
2012-07-22 19:46 🛈Software:
- http://www.volkszaehler.org/ – Backend
- https://github.com/volkszaehler/volkszaehler.org – GitHub-Repo
- https://github.com/adlerweb/vusb-solar – Firmware und Volkszähler-Connector
Hardware:
BitBastelei #16 – Kurzreview Münzzählautomat
(96 MB) 00:07:29
2012-07-14 14:57 🛈Während mein Solarsystem noch nicht so ganz will etwas Zwischenunterhaltung: Funktionsweise eines billigen Münzzählers
…und da YT ein paar Sekunden verschluckt hat: Preisklasse ist 10-20€, wenn man ab und an Münzansammlungen zählen muss ist es aber ganz praktisch
Abstraktionswahnsinn
Abstrahieren – das Zauberwort für jede Tätigkeit, das Erste, was man an weiterführenden Schulen lernt. Warum muss ich als Softwareentwickler wissen wie ein Computer funktioniert? Warum als Käufer wo T-Shirt und Kartoffel her kommen? Warum als Autofahrer aus welchen Teilen ein Motor besteht? Heute ist diese Denkweise offenbar die ideale Methode um Lern- und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Der Strom kommt aus der Steckdose, die Nudeln aus der Dose und die Blutkonserve aus der Kühlkammer. Wenn etwas schief geht oder sich herausstellt, dass die Herstellung ethisch nicht ganz so sauber ist kann man ohne Gewissensbisse den Zulieferer verantwortlich machen – man hat sich ja schließlich nur am Markt oder sonstigen verfügbaren Ressourcen bedient. Trotzdem schaut man in diesem Fall erst mal in die Röhre: Bis die Zulieferprobleme behoben sind kann man seine Tätigkeiten pausieren. Ob das auf Dauer gut geht wage ich zu bezweifeln – ich für meinen Fall möchte wissen wie meine Geräte funktionieren, wo und wie die Produkte wie hergestellt werden und was an diesem Prozess mir in nächster Zeit um die Ohren fliegen könnte/wird (Gruß an unsere Banken). Die Hersteller einiger Branchen versuchen natürlich diese Informationen nicht an die Öffentlichkeit dringen zu lassen – mit diesen könnte man schließlich ihr Geschäft schaden. Als Endanwender hat man dafür dann die Entscheidungshoheit, die möglichkeit selbst bei Problemen zu improvisieren oder – wie bei einigen Lebensmitteln oder Geräten – Teile der Herstellung selbst zu übernehmen. Ich such dann mal weiter nach Informationen…
Virtualisierung ist keine Redundanz…
In letzter Zeit wird mir immer wieder vorgetragen wie toll doch Virtualisierung ist. Kostenersparnisse, einfache Backups, und obendrein gibt’s Hochverfügbarkeit. Nun wer die aktuellen Lizenzpreise des Marktführers VMWare kennt weiß, dass man zum Kosten sparen leider immer tiefer in die Tasche greifen muss – auch das Backup-Argument ist durch die Macken von VCB mit einem unübersehbaren Sternchen zu lesen. Was mich aber am meisten auf die Palme bringt ist die Annahme, das Virtualisierung eine nahezu unfehlbare Hochverfügbarkeit biete. Ja, die meisten Virtualisierungssysteme können per shared Storage oder Storage Replication VMs bei Ausfall eines Hosts oder Wartungsarbeiten auf einem anderen Hypervisor starten und so die Verfügbarkeit erhöhen – das deckt aber nur einen einzigen Bereich ab: Hardwarefehler. Schaut man sich aktuelle Server mit ECC, redundanten Komponenten und RAID an sollte klar sein, dass diese Problematik bereits seit langem bekannt ist und die Hersteller an der Verfügbarkeit gearbeitet haben. Die letzten größeren Ausfälle, welche ich bei mir verzeichnen konnte, waren mit einer einzigen Ausnahme Softwarefehler – solche, die Virtualisierung nicht abdecken. Wenn das Windows in einen Bluescreen rennt, die Datenbank entscheidet sämtliche Tabellen zu löschen oder ein Update bei der Entfernung der Sicherheitsdateien etwas zu gründlich ist muss man weiterhin auf Backups zurückgreifen und mit Ausfallzeiten rechnen. Man könnte jetzt mit Snapshots argumentieren, aber meist sind nur einzelne Softwarekomponenten betroffen und ein Rollback des gesamten Servers unerwünscht. Selbst den erwähnten Hardwarefehler hätten viele Virtualisierungsumgebungen nicht abgefangen: Ein amoklaufender RAID-Controller, welcher frisch eingesetzte, leere Platten eines RAID1 auf die Vollen spiegelt, kann auch in einer SAN/NAS auftreten, welche als VM-Speicher dient. Also: Virtualisierung kann Sinn machen um Ressourcen besser zu nutzen oder die Verwaltung zu vereinfachen, aber wenn es um Verfügbarkeit geht kann es bestenfalls eine kleine Komponente darstellen. In diesen Fällen würde ich weiter auf Clustering – vorzugsweise mit integrierter Möglichkeit auf vorherige Zustände zurückzukehren – setzen und entsprechende Watchdogs oder Monitoringsysteme bereithalten. Die Hersteller von Virtualisierungssoftware arbeiten zwar daran ähnliche Funktionen in ihre Produkte zu integrieren, vom Funktionsumfang der „abgehangenen“ Lösungen sind sie jedoch noch weit entfernt.
NVidia X.Org Video-RAM information leak
Bereits seit etwa einem Jahr ist mir beim Start von X.Org – oder eher gesagt beim laden von Gnome – ein seltsames Flackern auf mehreren Rechnern aufgefallen. Meist trat es nach abstürzen oder Neustarts auf, nicht jedoch wenn der PC vollständig abgeschaltet war. Da mir einige der Muster im Flackern bekannt vor kamen griff ich Heute mal zur Digitalkamera und zeichnete es auf. Das Ergebnis: Es ist tatsächlich kein wildes Flackern, sondern Bildausschnitte diverser vor dem Neustart verwendeten Programme! Hierbei ist es nicht das letzte Bild, sondern z.B. auch Programme, welche im Hintergrund aktiv waren (also z.B. auch Ausschnitte des Browsers wenn der Bildschirmschoner zuletzt aktiv war). Im heutigen Fall hatte ich den Rechner sogar kurz (~500mA) vom Strom genommen (Stecker gezogen), da sich der Kernel aufgehangen hatte und der PC keinen Reset-Knopf besitzt – dennoch konnte man Bildausschnitte erkennen. Bisher ist mir das Phänomen auf meinem Privat-PC (ArchLinux, GeForce 8600GT, X.org 1.12.2-1, nvidia 295.53-1, Xinerama Multihead) und meinem Arbeits-PC (GeForce 9600GT, X.Org 1.11.2-r2, NVidia 295.20-r1, NVidia TwinView) begegnet. Könnte mir durchaus vorstellen, dass ein Angreifer über diese Methode die „Sicherheit“ des Bildschirmschoners umgehen und so an Informationen über die verwendeten Programme gelangen könnte. Da hierzu offenbar nur ein gewisser Zustand der Grafikkarte erreicht werden muss könnte dies auch per OS auf einem Stick erfolgen und so die Informationen trotz Festplattenverschlüsselung preis geben. Im Gegensatz zu den bekannten Cold-Boot-Attacks muss hierzu nichts an der Hardware geschraubt werden.
—EN—
About a year ago i noticed a strange flickering while loading X.Org/GNOME on several of my PCs. It appeared mostly after crashed and restarts, not if the PC was turned off for some time. Since i noticed several patterns inside this flicker i grabed my camera today and recorded the process. The result: its not a random flicker but image-parts of programs that ran before the reboot! They where not limited to the last shown picture before the boot – also programs that where running but not shown (like a browser when a screensaver was active) appeared. In today’s case i even cut the power (~500ms via power cord, Kernel crashed and the pc has no reset-button) – still i was able to recover image-parts. I could observe the behaviour an my home-PC (ArchLinux, GeForce 8600GT, X.org 1.12.2-1, nvidia 295.53-1, Xinerama Multihead) and my PC at work (GeForce 9600GT, X.Org 1.11.2-r2, NVidia 295.20-r1, NVidia TwinView). I could imagine that attackers could use this to bypass a screensaver and get information about running programs. Since you only need to reach a certain state of the GPU it should be possible to use an USB-based OS and grep this info even if the local harddisk is encrypted. Contrary to known Cold-Boot-Attacks there is no need to open the case.
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