Ihr kennt das sicher: Ihr habt eine Melodie im Kopf, kommt aber nicht auf den Namen des Liedes. Am Handy sind vielen vermutlich Dienste wie SoundHound oder Shazam bekannt, welche auch aus nicht wirklich gut gesummt- oder gesungenen Tonaufnahmen die passende Info heraussuchen. Allerdings hat man nun nicht immer ein Handy zu Hand und Google zu durchsuchen ist bequehmer als die Jackentaschen nach dem neuartigem Mobilfunkempfangsgerät. Ergebnis: Der Vorfahre von SoundHound, genannt Midomi, ist noch online und lässt dort auch eine Suche vom PC zu. Leider nur per Flash und nicht mit modernerem HTML5/WebRTC/Whatever-Voodoo, aber zumindest ich hab für solche Museumsseiten noch einen Chromium mit passenden Libraries im Chroot. Und jetzt die MP3 des gesuchten Liedes auf der Platte. DRM-frei versteht sich.
Kategoriearchiv: PC-Kram
Meine Lieblingsbeschäftigung :)
Intel Haswell-ULT Integrated Graphics: Performance vs. Battery unter Linux
Mal wieder geht es um die interne Grafik der Haswell-CPUs: Ich arbeite häufig am Laptop, dieser ist mit i5 und der der internen Grafik ausreichend schnell um auf dem Sofa etwas zu Arbeiten und nebenbei HD-Videos per HDMI auf dem TV darzustellen. Etwas verwundert war ich, als ich vor kurzem Unterwegs war. Ein kleiner Film zwischendurch sollte ja passen, aber selbst 720p-Material auf dem internen Montior war nicht ruckelfrei zu schaffen.
Das Problem scheinen die Stromsparfunktionen zu sein: Startet oder Resumed man das System im Akkubetrieb nimmt die Grafikleistung massiv ab. Auch ein späterer Wechsel auf Netzbetrieb bringt hier keine Änderung. Einzige Lösung: System ausschalten oder in StBy versetzen, Netzkabel anschließen und starten, schon hat man wieder volle Performance – auch im Akkubetrieb. Sehr ärgerlich, vor allem da man hierzu nahezu keine Dokumentation im Netz findet. Einige behaupten, es wäre eine Funktion des SpeedStep/EIST-Treibers, dieser wird jedoch eigentlich unterstützt, scheint aber keine Grafikfunktionen zu implementieren.
Da offenbar das Umschalten bisher (3.19.2) nicht sauber funktioniert würde ich fast empfehlen die Stromsparfunktionen der Grafikkarte fürs erste im BIOS abzuschalten.
BitBastelei #142 – Arduino als Kühlschrankmonitor mit DS18B20
(99.6 MB) 00:28:30
2015-03-29 10:00 🛈Passend zum gestrigen Arduino-Day habe auch ich ein (kompatibles) Board ausgegraben. Das Ziel: Mein Kühlschrank. Diesen möchte ich bei Sonnenschein über einen Inverter an meiner Solaranlage betreiben, um unschöne Probleme zu vermeiden wäre es aber eine gute Idee die Temperatur im Auge zu behalten. Punkt für Arduino – durch die vielen Libraries lässt sich das Ganze in wenigen Minuten erledigen.
Als Bonus werfe ich einen Blick auf die Sleep-Modes, also die Möglichkeit den µC schlafen zu legen um weiteren Strom zu sparen.
Links zum Video:
- BitBastelei #109 – Power Inverter Basics / Doxin 1500W Inverter
- BitBastelei #132 – WLAN-Thermometer mit ESP8266 & DHT22
- BitBastelei #101 – DS18B20 Temperatursensoren an RasberryPi
- BitBastelei #67 – 1-Wire Temperatursensoren am AVR-NET-IO
- BitNotice #77 – Arduino Pro Mini Klon
- Arduino Day
- DS18B20 Datenblatt
- Dallas Temperature Control Library
- OneWire Library
- Lightweight Low Power Arduino Library
BitBastelei #141 – Haarschneider-Reparatur: Kabelschaden
(82.6 MB) 00:07:53
2015-03-22 11:00 🛈Wer irgend ein „mobiles“ Gerät mit Stromanschluss hat wird diesen defekt kennen: Am Gerät selbst beginnt die Isolierung der Zuleitung mit der Zeit durch die ständige Bewegung zu brechen. In den meisten Fällen lässt sich ein solcher Defekt aber schnell reparieren.
BitNotice #87 – Improvisation: Sonnenfinsternis fotografieren
(99.3 MB) 00:05:52
2015-03-19 23:30 🛈Morgen ist Sonnenfinsternis und ich hatte keine Zeit etwas ordentliches vorzubereiten. Fotografieren also abblasen? Auch doof, also improvisieren wir mal einen Kamerafilter… Obs funktioniert? Ich werde es Morgen sehen…
Freifunk Mayen-Koblenz kritisiert WLAN-Pläne des Wirtschaftsministers
Gesetzentwurf könnte das Aus für freie WLAN-Hotspots bedeuten
Vergangenen Donnerstag stellte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seine Vorschläge zur Änderung des Telemediengesetzes (TMG) vor. Nach Meinung des Ministeriums wird so „ein breites Angebot an kostenlosem WLAN“ ermöglicht. Auch soll Rechtsklarheit geschaffen werden, wer für Rechtsverstöße in öffentlichen WLAN-Netzen haftet („Störerhaftung“). Deutschland liegt bei der Verfügbarkeit freier Internetzugänge bislang weit hinter anderen Industriestaaten zurück. In vielen Nachbarländern zählt WLAN in Geschäften, Fußgängerzonen und auf öffentlichen Plätzen als Selbstverständlichkeit.
Das geplante WLAN-Gesetz wird jedoch unter anderem von Freifunkern in ganz Deutschland stark kritisiert, so auch von der Mayen-Koblenzer Freifunk-Community, welche sich gerade im Aufbau befindet. Dabei machen den Freifunkern vor allem folgende Punkte Sorgen:
Für gewerblich betriebene Netze – z. B. in Cafés oder Restaurants – fordert die Neuregelung eine Verschlüsselung des Internetzugangs. Dass diese Hürde mit der Förderung nach öffentlichen WLAN-Zugängen nichts zu tun hat, ist offensichtlich. Eine Verschlüsselung ist nur umsetzbar, indem das entsprechende WLAN mit einem Passwort versehen wird. Da hier üblicherweise das selbe Passwort an alle Teilnehmer ausgegeben wird, ist der Sicherheitsgewinn gering und steht in keinem Verhältnis zum entstehenden Verwaltungsaufwand. Auch lässt die Formulierung viel Interpretationsspielraum, so entsteht bis zur Klärung durch Gerichte eine weitere Rechtsunsicherheit bezüglich der geforderten Verschlüsselungsart. Es ist durchaus möglich, dass zukünftig für jeden Nutzer eigene Passwörter erstellt werden müssen. Dies ist mit handelsüblichen WLAN-Routern nicht umsetzbar, hohe Kosten für Spezialgeräte und deren Verwaltung wären die Folge.
Bürgerinitiativen oder Privatpersonen, die ihr WLAN öffnen möchten, müssen alle Nutzer namentlich kennen und über über die rechtliche Lage informieren. Einige Anbieter nutzen hierzu bereits vorgeschaltete Anmeldeseiten. Dort muss der Nutzer bestätigen, keine Rechtsverstöße zu begehen, und sich namentlich registrieren. Das Ausfüllen dieser Formulare ist für die Nutzer zeitintensiv, eine mobile Nutzung nur schwer möglich. Beim Durchschreiten einer Fußgängerzone wäre der Nutzer mit immer neuen AGB-Seiten konfrontiert und müsste sich immer wieder neu registrieren. Geräte ohne Webbrowser wie z.B. Webcams, „Wearables“ oder Anwendungen der „Industrie 4.0“ würden sogar vollständig an der Nutzung der Netze gehindert.
„Grundsätzlich begrüßen wir das Vorhaben, endlich Rechtssicherheit für Betreiber offener WLAN-Netze zu schaffen. Der vorgelegte Entwurf beinhaltet jedoch, anders als von der Bundesregierung dargestellt, keine Abschaffung der Störerhaftung. Im Gegenteil: Der Entwurf verbietet es Bürgern und Initiativen wie Freifunk ein freies WLAN zu errichten“, so Florian Knodt von Freifunk Mayen-Koblenz. „Auch Gaststätten und Hotels wird durch höheren Verwaltungsaufwand und die entstehende Rechtsunsicherheit der Betrieb öffentlicher Netzzugänge erschwert. Nutznießer sind ausschließlich große Telekommunikationsanbieter, welche die nötige Spezial-Infrastruktur bereits vorhalten. Wir fordern die vollständige Abschaffung der Störerhaftung. Das Anbieten eines Netzzugangs pauschal als bewusstes Zulassen von Rechtsbrüchen zu diffamieren ist nicht mehr zeitgemäß. Ein rechtlicher Flickenteppich, der mehr für Verwirrung als Klarheit sorgt, kann nicht die Lösung sein. Der Vorschlag der großen Koalition stellt eine Verschlechterung gegenüber der aktuellen Situation dar und blockiert die digitale Entwicklung Deutschlands“
Verweise:
Webseite Freifunk Mayen-Koblenz:
http://www.freifunk-myk.de
Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums: http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=695502.html
Referentenentwurf zur Änderung des TMG: http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/S-T/telemedienaenderungsgesetz,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
Bewertung des Entwurfs durch den Förderverein freie Netze e. V.: http://freifunkstattangst.de/2015/03/12/finaler-gesetzesentwurf-zur-neuregelung-der-stoererhaftung-deutschland-bleibt-ein-wlan-entwicklungsland/
BitBastelei #140b – Imax B6 (Fake) Innenleben
(99.1 MB) 00:13:24
2015-03-15 12:00 🛈Im letzten Video konnten wir bereits diesen Imax B6 Nachbau mit seinen Stärken und Schwächen betrachten – doch was steckt unter der Haube? Ein kurzer Blick ins Innere und der Versuch die groben Funktionen nachzuvollziehen.
BitBastelei #140a – Imax B6 (Fake) Test – LiIon/LiPo/LiFe/NiCd/NiMH/Pb-Ladegerät
(320.1 MB) 00:28:27
2015-03-15 11:00 🛈Das Ladegerät Imax B6 kann neben LiIon, LiPo und LiFe auch mit NiCd, NiMH und Bleibatterien umgehen. Laden ist im bis zu 5A möglich, beim Entladen sind bis zu 5W möglich. Für Lithium basierende Zellen können bis zu 8 Zellen belanciert werden, auch ein Speicherladen (~50%) ist möglich. Eine Vielzahl an Adaptern und Konfigurationsmöglichkeiten ermöglicht es auch ungewöhnliche Akkus zu laden.
Bei dem gezeigten Gerät handelt es sich nicht um das Originalmodell von SkyRC sondern um einen Nachbau, welcher jedoch in den meisten Shops verbreiteter ist als das Original. Das Gerät wird für 20-30€ angeboten.
Videos zum Thema:
BitBastelei #140b – Imax B6 (Fake) Innenleben
BitNotice #86 – Finder Relaissockel
(27.4 MB) 00:04:28
2015-03-11 13:00 🛈Blick in einen Relaissockel (Finder 93-Serie) für Hutschienenmontage, welcher nach Überlast den „Magic Smoke“ rausgelassen hatte.
BitBastelei #139 – Philips 37PFL8404H Reparatur – Part 3
(99.5 MB) 00:23:06
2015-03-08 11:00 🛈Wie heißt es so schön: „Entscheidend ist, was hinten rauskommt“. Zwar lief Vieles nicht wie ich mir es vorgestellt hatte, aber nun habe ich schlussendlich einen funktionierenden Fernseher.
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