Schlagwort-Archive: LED

BitBastelei #258 – LED in der Steckdose? Geht das?

Eine LED in die Steckdose stecken klingt nicht sonderlich klug – aber seit wann lasse ich mich davon abhalten. Schauen wir mal was passiert, warum man nicht wie sonst einen Vorwiderstand nutzen sollte und was ein Kondensator damit zu tun hat.

Links zum Thema

BitBastelei #238 – ICStation.com: LM3915 Audio Level Indicator Bausatz

Während der April wettertechnisch eher nass wütet ist es wieder Zeit für einen Bausatz: Der LM3915 ist ein Klassiker wenn es darum geht Audio-Aussteueranzeigen zu bauen – kein Wunder also, dass er in vielen Audiogeräten wie Equalizern oder Mixern kein Unbekannter ist. Mit dem passenden Bausatz von ICStation.com kann man eine solche Lautstärkenanzeige schnell selbst bauen und so z.B. selbstgebaute Boxen o.Ä. optisch aufwerten.

Links:

Inhalt:

  • 00:59 Produktbeschreibung ICStation.com
  • 01:36 Inhalt des Sets
  • 03:59 Der Haupt-IC LM3915
  • 05:35 Schaltung des Bausatzes
  • 08:09 Zusammenbau
  • 10:30 Erster Test
  • 10:48 Dot vs. Bar-Modus
  • 11:42 Logarithmisch vs. Linear

Ergänzungen/Korrekturen:

  • 09:48 Bei LEDs Polung beachten: Langes Beinchen zur “+”-Markierung
  • 13:36 Spannungsabstand natürlich
  • 15:00 Bezogen auf die internen Lautsprecher. Man kann natürlich noch eine Box zusätzlich anschließen um Musik und Anzeige zu haben

Hinweise:

Der Bausatz wurde mit von ICStation.com kostenfrei zur Verfügung gestellt

BitBastelei #228 – TFT: Von CCFL auf LED umbauen

Vor einiger Zeit hatte ich einen TFT für Betrieb an 12V umgerüstet. In den Kommentaren wies Iraklis darauf hin, dass man die CCFL-Röhren auch durch wesentlich sparsamere LEDs umbauen könnte. Challenge Accepted.

Die LEDs lassen sich mit den Suchworten “120LED/m” oder “5m 600 LED” finden.

Update: Bei der LED-Strommessung war der Inverter noch angeklemmt und verfälschte das Ergebnis – ohne sank der Strom um weitere 100mA, die Ersparnis ist somit bei etwa 38%.

BitBastelei #211 – Banggood POV Globe (Teil 2)

Die Bauteile des POV-Globus von Banggood hatten wir uns in der letzten Woche angesehen, jetzt geht es um den Zusammenbau, die mitgelieferte Software und Bedienung des fertigen Aufbaus.

Link zum Bausatz auf Banggood:
http://goo.gl/4FUvab(Aktion: Bis Mittwoch 2017-09-07 ca. 14% Rabatt)

Inhalt:
00:13 Aufbau Stromversorgung
07:09 Aufbau Hauptplatine
22:05 Aufbau LED-“Halbmond”
27:47 Aufbau Zubehör/Mechanik
36:21 Erster Test und Tipps zur Fehlersuche
43:22 PC-Software
50:30 Test mit eigenen Texten & Mustern

Detailliertere Aufbauvideos gefällig? “Kevs Electrical Workshop” hat eine 10-teilige Aufbauserie in Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=LUoPRISBKco

Disclaimer: Der Bausatz wurde mir von Banggood für dieses Video zur Verfügung gestellt

BitBastelei #210 – Banggood POV Globe (Teil 1)

In der Vergangenheit hatten wir ja schon einige POV-Bausätze, welche die Trägheit des Auges nutzen um Bilder in den Raum zu projizieren. Zum Abschluss dieser gesponsoreten POV-Serie steht ein weiterer Bausatz in Globusform. Er ist gegenüber den vorherigen Bausätzen deutlich ausgereifter und bring neben einer PC-Software zum Motivdesign auch gleich eine Fernbedienung und eine batteriegestützte Echtzeituhr mit, sodass man nicht nach jedem Einstecken die Uhr neu stellen muss.

In diesem Video schauen wir uns den Lieferumfang des Bausatzes und die verwendeten ICs an, das Löten gibt es dann nächste Woche.

Link zum Kit:
http://goo.gl/4FUvab

BitBastelei #205 – DIY 32 Bit LED Shake Stick Kit (Banggood)

Starkregen? Perfekte Zeit um wieder mal ein Kit von Banggood auszugraben. Nachdem das letzte Blinken sich eher an Fortgeschrittene richtete, ist diesmal etwas für Einsteiger dabei: Alle Bauteile dieses Sets sind groß und sehr einfach zu löten. Am Ende erhält man einen “LED-Stab”, welcher durch hin-und-her-bewegen Muster in die Luft zeichnet.

Links zum Thema:

BitBastelei #196 – YL LED Deckenpanel

Wieder mal Zeit für eine Erleuchtung: Für einen Raum war ich auf der Suche nach Deckenlampen in LED-Technik, welche sich auch mit 12V betreiben lassen. Fertige Systeme konnte ich nicht finden, der Händler YL LED Lighting Factory war jedoch in der Lage mir vor dem Kauf alle nötigen Daten für einen Umbau zu liefern. Das bestellte Modell ist mit 9W ausgezeichnet, gibt ein kaltweißes Licht (6000K) ab und soll einen hohen CRI besitzen – für ca. 7,50€ incl. passendem 230V-Treiber ist sie zudem vergleichsweise günstig.

LED Panel und Treiber

Ausflug Farbwiedergabeindex (CRI, Colour Rendering Index)

Licht ist nicht gleich Licht – viele Lichtquellen haben einen gewissen Farbstich, welcher die Farbwahrnehmung verändert, oder beleuchten Farben nicht gleichmäßig. Als Ideallicht wird meist die Sonne herangezogen. Glühlampen zeigen Farben eher rötlich, sind jedoch auch sehr gleichmäßig was die Beleuchtungsstärke angeht. Deutlich schlechteres Licht haben viele Energiesparlampen, deren Quecksilber sorgt nur in kleinen Farbstreifen für gute Beleuchtung – Farben, welche dazwischen liegen sind nur schwer zu erkennen.  Meist erscheint alles eher Grün-Blau und Farben sehen verwaschen aus. Weiße LEDs bestehen gängigerweise aus einer blauen Grundfarbe, welche durch eine Phosphorschicht auf den restlichen Bereich verteilt wird. Gerade bei günstigen Lampen ist jedoch der blaue Grundton noch gut erkennbar. Da Rot hier meist nur dürftig abgegeben wird erscheinen alle Farben eher bläulich. Der CRI gibt an wie gleichmäßig die Beleuchtung der einzelnen Farben im vergleich zum Sonnenlicht erfolgt.

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Ausflug Farbtemperaturen

Wie bereits bei CRI beschrieben haben einige Lichtquellen einen “Farbstich”, dieser wird mit der Farbtemperatur in Grad Kelvin angegeben. Für das Auge erscheinen höhere Farbtemperaturen heller, aber auch steril und wenig einladend. Geringere Werte erscheien bei gleicher Lichtleistung dunkler, wirken dafür gemütlich. Die Sonne liegt tagsüber bei etwa 5500K, Glühlampen und Warmweiße LEDs liegen bei eher roten 3000K. Kaltweiße LEDs driften mit 6500K eher ins Bläuliche ab.

Farbtemperaturen

Aufbau des Panels

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Das LED-Panel ist als klassische “Side-Fire-LED” aufgebaut: An den Rändern befindet sich ein LED-Streifen mit handelsüblichen SMD-LEDs. In der Mitte sorgt ein spezielles Plastik dafür das Licht möglichst gleichmäßig in Richtung Vorderseite zu reflektieren. Eine Diffusionsschicht aus milchigem Acrylglas sorgt zuem dafür, dass auch eine Abstrahlung zu den Seiten erfolgt und die Lampe nicht wie ein Richtstrahler erscheint.

Side-Fire-LED

Zur Verbindung der Stromversorgung steht ein 5.5×2.1er Hohlstecker zur Verfügung, welcher durch einen Drehmechanismus vor versehentlichem Auseinanderziehen geschützt wird. Die Ansteuerung erfolgt mit 300mA, die Spannung pendelt sich im Betrieb bei etwa 28V ein. Nach einer Stunde Betrieb auf dem Schreibtisch lag die Temperatur stabil bei ca. 18°C über der Umgebungstemperatur.

Die Lichtausbeute erscheint mir optisch etwas über der einer 60W-Glühlampe zu liegen, die Farbwiedergabe erscheint, wie von  6000K zu erwarten, leicht bläulich, jedoch soweit akzeptabel.

Das nötige Loch zum Deckeneinbau ist mit 13.5×13.5cm vorzusehen, incl. Rahmen erreicht das Modul knapp unter 15x15cm und ist incl. Federn und Kabeldurchführungen ca. 2.5cm tief.

Aufbau des Treibers

Der beiliegende Treiber zur Verbindung des LED-Panels mit dem normalen Stromnetz stellt laut Angabe einen Konstantstromtreiber mit 300mA für 8-18W LEDs dar. Die weiterhin erwähnte Ausgangsspannung ist mit 60-90V angegeben, liegt bei diesem 9W-Modell jedoch bei etwa 30V. Wie stark sich diese Diskrepanz auf das Flachern am Wechselstromnetz auswirkt habe ich nicht getestet. Er ist vom Stromnetz nicht isoliert ausgeführt, hierdurch kann das Berühren der vermeintlich harmlosen Ausgangskabel ggf. schmerzhafte Folgen haben. Da die Ausgangsbuchsen mit einem breiten Plastikrand umgeben und normalerweise in der Decke angebracht sind, sollte dies im Normalbetrieb kein Problem darstellen – wer auf Nummer sicher gehen will sollte jedoch die Nutzung eines anderen Treibers in Erwägung ziehen.

LED Driver Circuit

Betrieb an 12V

Um das Panel an 12V zu betreiben sollte ein Schaltregler (Step-Up, Boost) mit Konstantstromfunktion zur Verfügung stehen. Leider sind diese Module nur schwer fertig zu finden, sodass man eine passende Schaltung vermutlich selbst bauen muss (Video folgt). Für Testzwecke kann auch ein eher verbreitetes Boost-Modul mit Konstantspannung verwendet werden, dies wird auf ca. 28V eingestellt. Die LED wird hierbei leicht unter der Maximalleistung betrieben, was optisch jedoch nur schwer zu unterscheiden ist. Da hierbei keine automatische Nachregelung erfolgt können Abweichungen durch Temperatur oder LED-Störungen das Panel ggf. zerstören, daher ist ein Konstantstromtreiber immer vorzuziehen.