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BitBastelei #231 – Onion Omega 2 als 3D-Druck-Steuerung

Der Onion Omega 2 ist ein kleines und günstiges Bastelboard, welches sich zwischen kleinen Mikrocontrollern wie Arduino/ESP8266 und den großen Mini-Computern wie dem Raspberry Pi platziert. Mit 580MHz, 64MB RAM und integriertem WLAN wird er für „Internet of Things“-Anwendungen angepriesen.
In diesem Video werden wir einen Blick auf die technischen Daten werfen, uns die Einrichtung anschauen und letztendlich mittels OctoPrint dem 3D-Drucker der letzten Folge ein Webinterface verpassen.

Inhalt

  • 00:00 Der Omega 2
    • 01:10 Technische Daten
    • 03:13 Anschlüsse
    • 04:26 Docks und Module
  • 05:42 Erster Start & Einrichtung
  • 07:50 ?-Ware
  • 08:56 Einsatzplanung
    • 09:28 Requirements
    • 09:57 Speichererweiterung per USB-Stick
    • 13:36 Requirements Versuch 2
    • 14:57 RTFM…
    • 16:09 Octoprint Einrichtung
    • 18:24 Octoprint mit Webcam
  • 20:54 Fazit

Links

Thunderbird: Couldn’t load XPCOM

Diese Meldung weist erst mal darauf hin, dass die Installation beschädigt ist. Dies kommt häufig vor, wenn der Updater unterbrochen wird oder ein übereifriger Virenscanner genutzt wird. Eine Reparaturinstallation ist meist keine schlechte Idee – hierzu einfach die aktuelle Installation von der Webseite ohne vorherige Deinstallation ausführen. E-Mails und Einstellungen bleiben hierbei zu großen Teilen erhalten. Zeigt dies keine Wirkung kann auch ein Blick auf die Dateirechte nicht schaden – in meinem Fall war für den Ordner bzw. dessen Dateien das Execute-Recht verweigert.

BitBastelei #230 – 101hero – günstigster 3D-Drucker oder sinnloser Haufen Plastik?

Der 101hero wird vom Macher als günstigster jemals verkaufter 3D-Drucker angepriesen. Im Rahmen des Crowdfundings waren die Geräte teils für 49$ zu bekommen. Für einen 3D-Drucker eine Kampfansage, denn die meisten Bausätze fangen erst bei über 200€ an. Natürlich kommt der Preis mit Abstrichen: Die bebaubare Fläche ist mit 15x15x10cm recht klein, die mit Getriebe ausgestatteten Schrittmotoren haben deutlich weniger Geschwindigkeit und Präzision als die üblicherweise verwendeten NEMAs und auch der Plastikaufbau verspricht nicht gerade eine hohe Stabilität.

Während man den Liefertermin Oktober Crowdfunding-Typisch nicht halten konnte gehen die Geräte langsam in den Versand und einer der Kartons ist auch bei mir eingetroffen. Schauen wir mal, ob man für den Preis tatsächlich irgendeine Funktion erhält.

Inhalt:

  • 00:00 Die Packung
  • 04:04 Inhalt
  • 07:05 Assembly
    • 14:30 Klebeband besser nicht auf die unterseite umklappen sondern überstehen lassen
  • 16:20 Erster Druckversuch & Kalibrierung
    • 19:29 Oder einfach weils noch neu ist…
  • 19:50 …und es druckt
  • 23:44 Die Steuerung von innen
  • 25:12 Steuerung & Einrichtung unter Linux: Cura/Pronterface
    • 36:45 Höhe natürlich 100 für 10cm…
  • 38:45 Erster Defekt: Extruder-Antrieb
  • 42:10 Blick ins Netzteil
  • 46:10 …eine Woche später: Umbauten & Pläne

Links zum Thema

Linux/Sane: Segfault mit Panasonic/Matsushita KVS-50xx-Scanner

Business as usual: Pünktlich zum Jahresanfang wird man von sämtlichen Vertragspartnern mit totem Baum zugeworfen. Glücklicherweise habe ich passende Scanner, die das Material in etwas besser verwaltbare Formen überführen können. Zuletzt verwendete ich dazu einen Panasonic/Matsushita KVS-5026, welchen ich aus dem Schrott retten konnte. Zwar habe ich noch einige schnellere Modelle, dieser hatte jedoch bisher die wenigsten Probleme mit Double-Feeding und ist durch die Bauform bei mir einfacher zu nutzen.

Leider war der Start dieses Jahr nicht ganz so erfolgreich – der Scanner wird korrekt erkannt, versuchte ich jedoch einen Scan zu starten gab es den allseits beliebten „Segmentation fault“. Boo.

Der Trick des letzten Problems half dieses mal leider nicht – auch die aktuelle GIT-Version zeigen den selben Fehler. Da es für das passende Backend kvs20xx keinen Maintainer gibt ist wohl auch keine Besserung zu erwarten.

OK, ich bin kein C-Programmierer, habe keine Ahnung von Debuggern unter X86 und produziere auch sonst eher nicht qualitätsorientieren Code – was kann schon schief gehen.

Ein paar Debug-Textausgaben später konnte ich den Fehler auf die Funktion sane_open, genauer die erste „echte“ Codezeile dort „for (i = 0; devlist[i]; i++)“ eingrenzen. Offenbar wurde früher durch sane automatisch ein Scan iniziiert und die devlist daher gefüllt. In der aktuellen Version scheint es beim Aufruf leer zu sein und mit NULL hantieren mag C wohl nicht. Als workaround konnte ich ein paar Zeilen des Fujitsu-Treibers ruberkopieren, welche die Inizialisierung ggf. nachholen. Auch diese musste etwas angepasst werden um mit dem direkten Aufruf umgehen zu können. Immerhin: Der Scanner läuft und ich kann weitermachen. Fein.

 

Upstream: #315625

Debian Jessie: linux-base Fehler bei Installation neuer Backport-Kernel

Debian mag stabil sein, der aktuell bei Jessie mitgelieferte 3.16er Kernel wird von einigen Dingen jedoch nicht mehr unterstützt, die Installation dieser Softwarepakete ist also nicht mehr möglich. Glücklicherweise gibt es die so genannten Backports, welche neuere Versionen bereitstellen. Nicht ganz so gut getestet, aber immerhin eine Möglichkeit.

Die Einrichtung geht recht schnell – man muss lediglich folgende Zeile in /etc/apt/sources.list hinzufügen:

Sucht man nun nach linux-image, also dem Kernel, findet man auch einige neue Versionen. In meinem Fall ist die 4.9.0 aktuell:

Leider gelingt die Installation nicht ohne Klimmzüge, denn der erste Versuch wird mit einer Fehlermeldung quittiert:

Auf den ersten Blick scheint es jedoch keine neue Verison des Paketes zu geben:

Ursache ist die Priorisierung: Sowohl im „offiziellen“ Jessie-Repository als auch in den Backports steckt ein Paket mit dem Namen linux-base. Zwar ist jenes in den Backports aktueller, jedoch werden die Pakete des Stable-Repos bevorzugt. Abhilfe schafft es das Paket explizit aus dem Backports-Repo zu beziehen.

Im Anschluss ist auch die Installation des Kernels fehlerfrei möglich. Mit dieser Methode kann man auch das Kernel-Metapaket installieren um zukünftige Updates automatisch zu erhalten:

ZFS/ZOL: Pool UNAVAIL nach Reboot

Nicht schön. Nach dem Reboot eines Server musste ich feststellen, dass diverse Storages nicht mehr zugreifbar waren. Schnell stellte sich heraus, dass alle ZFS-Pools offline waren und die Geräte mit der Meldung „too many errors“ als FAULTED markiert wurden.

Nunja, Consumer-Platten traue ich ja viele defekte zu, aber drei unabhängige Platten gleichzeitig? Eher nein. Auch S.M.A.R.T. zeigte keine wirklich bedenkenswerten Werte. Aufschlussreicher ist da schon das Kernel-Log:

*kick* Da war ja was. ZOL läuft wegen der Lizenzproblematik als Kernel-Modul. Ich hatte zuletzt am Kernel einige Treiber nachgezogen. Hierbei sind zwar Version und Ablageort gleich geblieben, offenbar ist aber die ABI etwas gewandert, sodass SPL/ZFS etwas verwirrt den Dienst quittierten.

Für Gentoo heißt das einmal Module neu Bauen, in meinem Fall

 

Alternativ und in den meisten Fällen zuverlässiger ist es nach jeder Kernel-Änderung alle Module automatisch neu zu erstellen:

Storage online, Admins glücklich, Update-Doku ergänzt. Passt.

vSphere vCenter Server Appliance (vCSA) 6.0 -> 6.5 VIX Upgrade Fehler

Beim Upgrade einer vCSA 6.0 zu 6.5 ergeben sich die tollsten Fehlermeldungen – und keine ist dokumentiert. Immerhin eine konnte ich Dank des VMWare-Forums schnell herausfinden:

Selbstverständlich waren die Zugangsdaten des Quellserver korrekt und funktionierten in WebUI bzw. SSH fehlerfrei. Ich übersetze mal in eine für Administratoren verständliche Sprache:

Nachdem ein neues Kennwort vergeben wurde läuft das Update an dieser Stelle weiter.

Nutzung von GIT auf Debian/Ubuntu nicht möglich: GnuTLS

(Anm: Angeblich soll der Bug inzwischen behoben sein)

Debian und dessen Devirate geben sich zur Zeit wieder eine Menge Mühe meine Vorurteile zu erfüllen. Dieses mal hat es GIT erwischt: Beim Klonen eines Repositories kommt es zu einem Verbindungsfehler durch GnuTLS.

Offenbar hat die bei Debian mitgelieferte Version von GnuTLS Probleme mit einigen Cipher-Suites und Proxyservern. Ich folge mal den Tipps von Nyambaa@AskUbuntu bzw. xmendez und habe GIT statt mit GnuTLS gegen OpenSSL gebaut:

Die Version muss natürlich der jeweils aktuellen angepasst werden – lässt sich ggf. per ls nach apt-get source herausfinden.

In der Datei debian/control muss nun überall der Text libcurl4-gnutls-dev gegen libcurl4-openssl-dev ersetzt werden. Im Anschluss wird das Paket gebaut und installiert. Ggf meckert buildpackage noch über fehlende libraries, welche man schnell per apt-get nachziehen kann.

Nun sollte das installierte git auf OpenSSL basieren und keine Verbindungsprobleme mehr zeigen.

VMWare vMotion auf VMA per CLI auslösen

Kleines Script zwischendurch: Über dieses Perl-Konstrukt kann man auf einem vSphere Management Assistant eine vMotion auf der Konsole auslösen. So lassen sich recht einfach eventgesteuerte vMotion-Aktionen umsetzen. Ich nutze es z.B. um zeitgesteuert VMs an Standorte mit höherer erwarteter Hitrate zu verlegen oder bei Störungen kritische VMs automatisiert auf „sicherere“ Hosts zu migrieren. Das Original stammt von William Lam, ich habe einige Punkte etwas umgebaut um Storage-vMotion auszuklammern. Üblicher Disclaimer: Proof of concept, keine Garantie, nicht-Programmierer-versucht-sich-an Perl, Works for me.

Aufruf:

BitBastelei #229 – ICStation.com RF24 Funkmodule

RF24-Module sin ein guter Kompromiss um günstig und einfach Daten mit einem Mikrocontroller wie dem Arduino per Funk zu übertragen. Das Modul übernimmt dabei viele Aufgaben zur Sicherstellung einer korrekten Übertragung, sodass der µC weniger Aufgaben erledigen muss.

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